Themenarchiv: Kunst und Kultur

Von Fall zu Fall: Die Flucht des Dissidenten

Eine Sonderausstellung im Lügenmuseum

Angeregt durch den Fall der Mauer vor fünfundzwanzig Jahren hat Richard von Gigantikow am 23. Mai im Lügenmuseum eine Sonderausstellung eröffnet. An Hand von Collagen, Lithografien und Objekten, die der Künstler meist gemeinsam mit seinem Freund und Wegbegleiter Albrecht Hillemann geschaffen hat, wird der Weg nachgezeichnet, den Reinhard Zabka zu gehen Mehr »

Mit Jürgen Stegmann auf Reisen durch Sprachwelten und Wörterdschungel

Der Radebeuler Schauspieler Jürgen Stegmann, über viele Jahre hinweg Ensemblemitglied der Landesbühnen Sachsen (bis 2012), machte bereits früher mit einem Balladen-Programm auf sich aufmerksam, das auf Schüler zugeschnitten war und deshalb gern von Schulen gebucht wurde. Nun, da er als freischaffender Schauspieler nicht mehr den Zwängen des Proben- und Spielplans eines überregional tätigen Reisetheaters unterworfen Mehr »

Interview mit Karen Koschnick und Dieter Beirich

Zur Ausstellung „Begegnung“ in der Radebeuler Stadtgalerie Karen, Dieter, fangen wir mit einer provokanten Frage an. Was veranlasst einen 79-jährigen und eine 34-jährige gemeinsam auszustellen? Karen Koschnick: Die Idee kam von der Radebeuler Galerie. Per Mail wurde angefragt, ob ich mir vorstellen könnte, gemeinsam mit Dieter Beirich auszustellen. Das fand ich ganz spannend, denn ich Mehr »

Bismarck und die deutsche Kultur

Unter diesem Thema stand am 1. April, dem Geburtstag des ersten Reichskanzlers, ein Festvortrag von Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, Professor für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Technischen Universität Chemnitz (Kroll ist Präsident der Werner-Bergengruen-Gesellschaft, Vorsitzender der Preußischen Historischen Kommission sowie Mitglied des Wissenschaftlichen Beraterkreises der Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Integration und zudem Mehr »

Klingendes Inseldrama, auch ohne Leitfaden herrlich

Ariadne auf Naxos von Strauss / Hoffmansthal an den Landesbühnen

Opera seria oder Lustspiel? Diese Frage sollte sich nicht ernsthaft auf einer Bühne stellen, es sei denn, der Librettist will es so. Ein willkommener Ansatz für jeweils aktuelle Umarbeitungen wie diese von Annette Jahns. Ganz offensichtlich hat dies dem gesamten Opernensemble der Landesbühnen großen Spaß Mehr »

Empört Euch! (Oder lieber doch nicht?)

Zur Premiere von „Frank der Fünfte“ an den Landesbühnen Sachsen am 19./20. April 2014

Binnen eines guten Jahres hat das Schauspiel der Landesbühnen Sachsen drei Stücke auf die Bühne gebracht, die vor dem Hintergrund der so genannten „Bankenkrise“ und des nachfolgenden Zusammenbruchs von einst für stabil gehaltenen sozioökonomischen Systemen in Europa von Irland bis Griechenland Mehr »

„Ich wollte doch nur witzig sein!“ –

Premiere der schrillen französischen Komödie „Der Vorname“ an den Landesbühnen Sachsen

 
Manchmal sagt eine Wohnungseinrichtung sehr viel über deren Bewohner aus. Bei Elisabeth und Pierre Garaud aber scheint so eine Zuordnung schwierig. Oder anders gesagt, jeder der beiden hat seins dazu getan. In einer mit Wissen (Bücher; CD’s etc.) vollgestopften und dennoch ausgesprochen Mehr »

Wenn Erwachsene spielen

Wissmann & Böttcher am 22.2. in den Landesbühnen – ein Nachtrag
Improvisierte Musik zu hören ist wie jemandem folgen, der den Weg durch einen Regenwald kennt. Man kann hinterhertappen, in die Baumkronen schauen und einfach nur lauschen.
Was Friedbert Wissmann und Scotty Böttcher zu bieten haben, gehört in diese Kategorie. Alles, was die Mehr »

Zum Titelbild März 2014

„Der Elefant hats angenehm.
Er kann in Ruhe und bequem
die Abendzeitung lesen
und hat trotz alledem dabei
noch seine beiden Hände frei
zum Trinken und zum Essen.“ Diesen lustigen Vers hatte Rolf Ihme zur Tierkarikatur von Lieselotte Poser gereimt, welche die Titelseite unserer Märzausgabe schmückt. Entstanden sind die Zeichnung Mehr »

„Schwabbulös und kugelrund“:

Ungewöhnliche Ausstellung anlässlich 20 Jahre Keramikstudio Ines Hoferick

Was ist eigentlich „schwabbulös“? Zum ersten: Ein typisches Ines-Hoferick-Wort. Im Überschwang der Gefühle greift die Radebeuler Keramikerin gern in die Vollen, erfindet Worte, die es laut Duden gar nicht gibt, die jedoch lautmalerisch genau das ausdrücken, was sie meinen. Mehr »

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