Themenarchiv: Lesen und Literatur

Buchbesprechung:

„Zauberhaftes Radebeul – Silhouetten der Wein-, Villen- und Gartenstadt“

Bereits an anderer Stelle hatte ich meiner Freude Ausdruck verliehen, dass es jetzt, verglichen mit der Zeit vor 1990, so viele Bücher über Radebeul gibt – und nun gibt‘s noch eins! Seit ein paar Wochen ist das im Husum-Verlag erschienene Buch im handlichen Mittelformat (H= Mehr »

Editorial 8-18

Was für ein Sommer! Der immerblaue Himmel verweigert schon seit Monaten beharrlich die erhofften Regengüsse. Was des Bauern und Gärtners Leid, beglückt nun geradezu alltäglich die Badefreudigen auch jenseits von fernen Urlaubszielen. Um Radebeul ist es mit Badegelegenheiten ja nicht so reich bestellt. Immerhin, im Umfeld von Moritzburg finden sich in der verzweigten Seenlandschaft für Mehr »

Leitbulle voran?

Mag sein, dass dem Menschengeschlecht etwas Animalisches anhängt. Wie das Herdentier scheint auch der Homo sapiens gern einem Alphatier nachzulaufen, noch dazu einem Leitbullen. Dass die Tierwelt auch andere Modelle bereit hält, will sich offensichtlich nicht so recht durchsetzen. So zum Beispiel haben die „Afrikanischen Windhunde“ ein Alpha-Männchen und ein Alpha-Weibchen „eingeführt“. Ob hiervon so Mehr »

Editorial Juli 2018

Wer schon einmal in Bayern war, dem fiel es gleich auf: Das ‚Grüß Gott‘ kommt von allen Seiten. Es ist dort eine Selbstverständlichkeit im Alltag. Auch wenn ich es mit dem ‚Lieben Gott‘ nicht so habe, ein ‚Hallo‘ kommt dann dennoch gern von meinen Lippen. Ich finde das gut so.
Bin ich in Sachsen Mehr »

Editorial 6-18

Einige Gedanken zur Nachbarschaft. Wir alle haben Nachbarn. Manche kennt man, manche nicht. Manchmal ein Hallo über den Gartenzaun, manchmal ein Gruß bei einer Begegnung. Aber manchmal ist Nachbarschaft etwas ganz Besonderes. Es klinkt zunächst nach einer Banalität des Alltags, aber manchmal wird aus Alltag Tradition. Auf Initiative in meinem Haus, also wo ich wohne, Mehr »

Editorial Mai 2018

25 Jahre „Spötter-Trio“ Radebeul ist eine Stadt der Künste. Mit Malern, Theater, Oper und Tanz. Neben den Landesbühnen Sachsen und all den anderen Künstlern, erwuchsen auch andere kunstfreudige Menschen, die sich in ihrer Freizeit der Kunst oder Kleinkunst verschrieben haben.
Mit großem Engagement hat das „Spötter-Trio“ in zahllosen Veranstaltungen die Herzen der Menschen in Mehr »

Ein armer Teufel wünscht sich »die Hölle«

Radebeul, das zeigten gerade wieder die Jubiläumsausstellungen der Städtischen Kunstsammlung und der Stadtgalerie, hat seit langem eine beeindruckende Künstlerdichte aufzuweisen. Schon im 19. Jahrhundert zog es mehr Maler-, Musiker- und SchriftstellerInnen in die an Reizen reiche Lößnitz, als im kollektiven Gedächtnis Platz finden. Zu den inzwischen gründlich Vergessenen zählt auch der einst weit über die Mehr »

Editorial 4-18

Zwischen Town und Zaun!

Die Überschrift klingt zunächst vielleicht seltsam. Aber sprachgeschichtlich sind die beiden Wörter eng verbündet. Town, der heutige Begriff für Stadt im Englischen, ist tatsächlich der deutschen Sprachwanderung entlehnt und leitet sich von Zaun ab. Dies hat vielerlei Gründe. Viele Städte haben sich in den Jahrhunderten mit Stadtmauern oder Abgrenzungen umgeben. Dresden Mehr »

Ist das Kunst oder kann das weg?

Die Frage, was ist Kunst, bewegt seit Jahrhunderten die Gemüter. Freilich wird sie erst in unserer Zeit so radikal gestellt, was sicher noch auf andere Aspekte in der Entwicklung der Gesellschaft verweist. Und mit dieser Frage schwingt auch immer wieder der Vorwurf des Dilettantismus mit, wobei man heute diesem durchaus positive, befreiende Aspekte gegenüber dem Mehr »

Sachsen dreht am Museumsrad

Heutzutage sind Begriffe dehnbar. Jeder mag unter einer Sache verstehen, was ihm genehm ist. Der Begriff „alternative Fakten“ ist zwar zum Unwort des Jahres erklärt und stellt scheinbar die Welt auf den Kopf, aber man sollte es nicht so verbissen sehen. Alles ist möglich, nichts steht mehr fest: Ist es nun ein Museum oder ist Mehr »

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