Themenarchiv: Glossen und Editorials

Editorial 03-17

„Die Oper müsst ihr euch unbedingt ansehen. Sie ist klasse inszeniert und die Musik erst, einfach toll! “ Soweit die Empfehlung von mehreren Freunden. Die Zusammenfassung lieferte dann unser Redaktionsmitglied Wolfgang Zimmermann in seiner Rezension im Februarheft. Es geht um das Stück „Samson et Dalila“, der Oper von Camille Saint-Sa?ns in den Landesbühnen Sachsen. Ich Mehr »

Editorial 2-17

Seit einigen Wochen bietet die Blickachse von der Ecke Freiligrath- und Meißnerstraße in Richtung Lößnitz derzeit ganz unverstellte Perspektiven. Das über ein Jahrzehnt verlassene und trostlos anzuschauende Areal mit verfallenden Baracken und ruinösem Glasinvest-Gebäude wird seit Herbst vergangenen Jahres sukzessive beräumt. Letzte Betonstützen inmitten eines Trümmerberges zeugen vom Baufortschritt, oder besser derzeitigem Baurückschritt. Das verglaste Mehr »

Editorialn 01-17

Wiener Walzer
Zum 1. Januar gehört für viele Leute das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. 50 Millionen Fernsehzuschauer. Sehr feierlich das Ganze, die Lackschuhe blitzen um die Wette. Gegeben wird: Walzer. Einer nach dem anderen. Man lauscht ergriffen.
Warum das? Warum an der Schwelle zum Neuen zwei Stunden volkstümliche Klänge aus den Tagen von Mehr »

Editorial 12-16

Kurz nach meinem Geburtstag beginnt in den Geschäften die kommerzielle Weihnachtszeit. Dann ist es wieder Anfang September! Selbst das spätsommerliche Weinfest liegt noch in relativer Ferne. Längst haben wir uns daran gewöhnt in luftiger Sommerbekleidung an Pfefferkuchen und anderen Begehrlichkeiten vorbei zu defilieren. Nein, es ist noch nicht dran, wirft man sich affirmativ entgegen. Erkläre Mehr »

Editorial 11-16

Am 15.Oktober geriet die Rückfahrt aus dem Urlaub unter Zeitdruck: Die Verleihung des Radebeuler Kunstpreises stand 19.30 Uhr an, und die wollte ich nicht verpassen. Schon zum elften Mal war der Preis zu vergeben. Diesmal wurde er Reinhard Zabka alias Richard von Gigantikow überreicht. Eine sehr gute Entscheidung, wie ich finde. Weshalb? Erstens bereichert Reinhard Mehr »

Editorial 10-16

Verschlungene rätselhafte Wege, die keinesfalls zielführend sein müssen – ein Labyrinth – eine herrliche Metapher griechischer Mythologie. Derzeit auch in Radebeul durchaus zu erfahren. Wie sollte man sonst die derzeitige Verkehrssituation beschreiben?
Es mutet an, als ergösse sich vor den Toren des Herbstes ein kaum zu ermessendes Füllhorn an Geldern, um das Straßengeflecht unserer Mehr »

Editorial 09-16

Vorhang zu!
Im Oktober vor zwei Jahren eröffnete die frisch sanierte „Goldne Weintraube“ für Gäste und Personal der Landesbühnen Sachsen. Frohgemut übernahm auch der damalige Kantinenbetreiber mit Familie Engelmann den völlig neu gestalteten Küchentrakt. Die anfangs schlüssig erscheinende Gesamtkonzeption mit Gaststätte, als Podium für Kleinkunst und internem Kantinenbetrieb erwies sich in der Praxis als Mehr »

Editorial 8-16

Seit einigen Jahren ist die Reihe „Kammermusik in der Hoflößnitz“ zum festen Bestandteil eines exquisiten sommerlichen Kulturprogramms im Herzen von Radebeul geworden. Der reich ausgeschmückte Festsaal des Lust- und Berghauses, eine Pretiose des sächsischen Frühbarocks, bietet für Aufführungen in kleiner Besetzung hier geradezu idealtypische Voraussetzungen, wenngleich aufgrund der „trockenen Akustik“ für das geschulte Ohr einige Mehr »

Editorial 07-16

Vor einiger Zeit lag ein auf den ersten Blick scheinbar toter Vogel in unserem Garten. Bei näherem Hinsehen zeigte sich jedoch, dass er trotz seiner Reglosigkeit immer noch lebte. Lange kann er dort nicht gelegen haben, denn Radebeuler Gärten sind bekanntermaßen von Katzen äußerst frequentiert. In der Konsequenz hat das eine nicht unerhebliche Auswirkung auf Mehr »

Mit Tom Tagtraum durch das Jahr 2016 – Teil 6

Du musst Träumen ihre Entstehung zulassen, denn nur so kann irgendwann ein Teil davon auch Wirklichkeit werden. Bei den strahlenden Steinen „Ja, vielleicht später…“, so verabschiedet sich Tom schnell von Tilla, Tim, Tina und Johanna, „vielleicht ganz zum Schluss“. Jetzt, am frühen Schneewintermorgen im Gebirge bei den strahlenden Steinen, ist Tom Tagtraum nicht zu allererst Mehr »

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