Themenarchiv: Denkmalpflege und Neues Bauen

„Mein Naundorf lob ich mir“

Ein Radebeuler Dorf feiert Mitte Juni seine 875. urkundliche Erwähnung Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es in Naundorf alles, was ein Dorf ausmachte: Bäcker, Böttcher, Fleischer, Stellmacher, Schmied, Schnitter, Winzer und Waschfrau, und Hebamme, Briefträger, Schulmeister und Bahnhofsvorsteher und nicht zuletzt die vorlauten Buben in kurzen Hosen, doch heimlich bewundert Mehr »

„Die Diele “- eine Einstimmung auf die kommende Bauherrenpreisvergabe in diesem Jahr

Fragt man Einheimische oder Gäste, welche Besonderheit Radebeul so einmalig macht, hört man meist: Ja, das sind vor allem die Weinberge und die vielen Villen mit ihren großzügig angelegten Gärten, das macht Radebeul aus. Für jeden, der in den Genuss kommt, hier wohnen zu dürfen, ist das sehr angenehm zu hören und man ist auch Mehr »

Steinerne Wegweisersäulen in Radebeul

In Radebeul gibt es eine Gruppe von 8 derartigen Denkmalen, die über das Territorium unserer Stadt etwas ungleich verteilt sind – in den höher gelegenen Stadtteilen finden wir 6 Stück, in den Talgemeinden nur 2 Objekte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es früher mal mehr als acht waren, wenn man voraussetzt, dass in jeder Altgemeinde Mehr »

Denkmalschutz und Neues Bauen auch 2019

2019 ist für den Verein schon längst gelaufen – bzw. unsere Vorhaben bestimmen schon den Rhythmus des Jahres für den Verein und die Kalender mit. Viele Mitglieder haben sich wieder engagiert ein umfassendes Programm zu entwickeln, welches ich kurz aufreißen möchte, um Sie, die geneigten Leser, zum Mitgestalten zu gewinnen. Am 25. Januar laden wir Mehr »

Aus eigener Tasche

Advent: Zeit der Vorbereitung auf etwas Niedagewesenes, das zu erkennen nicht immer ganz einfach ist. Das macht es „Trittbrettfahrern“ leicht: Konsumzwang und Kaufrausch führen rasch in die Welt zurück, und das Eigentliche kommt unter die Räder. Wie Denkmalpfleger wissen, ist nicht nur das Neue, sondern in hohem Maße auch das Bewahrenswerte in ständiger Gefahr. Hier Mehr »

Bismarcks Treppe

„Die nationale Einigung aber wäre nicht möglich gewesen, wenn die Kohle unter der Asche nicht glimmend gewesen wäre. Wer hat dieses Feuer gepflegt? Die deutsche Kunst, die deutsche Wissenschaft, die deutsche Musik: das deutsche Lied nicht zum wenigsten. Wir haben keine sächsische und keine preußische Musik gehabt, wir kennen keine partikularistische Musik in Deutschland. Wenn Mehr »

Kynastweg 37 – ein übersehenes Winzerhaus?

Herr Georg Wulff hatte 2003 versucht, alle Radebeuler Winzerhäuser (immerhin hat er 34 gefunden) in einem Artikel für die Mappe „Beiträge zur Stadtkultur“ des Vereins Denkmalpflege und neues Bauen Radebeul e.V. zu erfassen und darzustellen. Sicherlich war das verdienstvoll, vielleicht liegt aber die Schwierigkeit bei der Definition und Abgrenzung, wo spricht man von Winzerhaus und Mehr »

Wer erinnert sich noch?

Wie sich das Radebeuler Stadtbild verändert

Es ging recht schnell mit dem Abriss des imposanten Bürogebäudes des ehemaligen Glasinvest in Radebeul-Ost, Meißner Straße Ecke Hauptstraße. Zum Jahresende 2016 war es geschehen. Zügig sollte 2017 die Neubebauung des Geländes beginnen. Projekte dazu wurden in den zurückliegenden Jahren in regelmäßigen Abständen veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Ein Mehr »

Schüler entdecken Zukunft und Vergangenheit

Einladung zur Präsentation eines Schülerprojekts zu Gebäuden in Radebeul

Wenn man Veranstaltungen des Vereins für Denkmalpflege und neues Bauen oder anderer, sich mit Kultur, Geschichte und Kunst in Radebeul beschäftigender Vereine besucht, trifft man zumeist auf die für diese Belange interessierte Generation 55+. Warum ist das so? Vor ca. 30 Jahren, als sich im Schwung Mehr »

Geschichtlicher und wirtschaftlicher Abriss von NIEDERLÖSSNITZ anhand seiner Straßen und Bauwerke

Die Radebeuler Gemeinden von Nieder- und Oberlößnitz wurden spät, erst 1839, gegründet. Die anderen Altgemeinden bestanden nach urkundlichen Erwähnungen bereits seit dem 13. und 14. Jahrhundert.
Niederlößnitz liegt etwa in der Mitte der Altgemeinden Naundorf, Lindenau-Oberort, Wahnsdorf, Oberlößnitz, Serkowitz und Kötzschenbroda und war vor 1839 eine sehr dünn besiedelte landwirtschaftliche Fläche. Die Hauptkultur war Mehr »

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