Editorial

Im Septemberheft erschien in unserer „Vorschau“ ein Gastbeitrag von Tobias Märksch mit dem Titel: „Als die Läden noch die Namen von Leuten trugen.“ Der Autor hatte damit wohl einen Nerv getroffen, denn es erreichten uns seither einige Zuschriften und Erinnerungsbilder.
In diesem Heft sind die Gedanken von Ulf Deumer nachzulesen, meines einstigen Geographielehrers an der damaligen German-Titow-Schule auf der Wasastraße. Ein herzlicher Gruß sei ihm an dieser Stelle entboten.
Ende Juli hat in Radebeul-Ost nun auch ein Laden für immer geschlossen, das in diesem Gefüge sicher eine Erwähnung verdient hat. (Die SZ berichtete über die Hintergründe.)
Es handelt sich um den langjährig geführten Zeitungsladen von Lars Bellmann auf der Meißner Straße. Für unsere „Vorschau“ strategisch von herausragender Bedeutung, nahmen von hier aus doch zahllose Kunden kistenweise unser Heft nach Hause mit.
Über die Ästhetik der Ladenführung konnte sicher gestritten werden. Man musste manchmal Staunen, ob der Ladeninhaber noch selbst einen Überblick in diesem aufgetürmten Durcheinander hatte.
Trotzdem begleitete mich dieses Geschäft durch das Vorbeibringen der neuen „Vorschau“, mit dem gelegentlichen Ausfüllen eines Lottoscheines, dem Kauf einer Zeitschrift und mit einem Schwatz über dem Ladentisch über viele Jahre.
Ich wünsche Herrn Bellmann für einen Neustart an anderer Stelle viel Glück und Erfolg!

Sascha Graedtke

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