Kindertag in Altkö

Die Kultur- und Werbegilde sorgte wieder für Stimmung auf dem Anger
Seit langem richtet die Kultur- und Werbegilde zum Internationalen Kindertag ein Fest für die Kleinsten aus. Auch wenn diesmal keine Bühne zur Verfügung stand, da zeitgleich das „Karl-May-Fest“ stattfand, vollzog Annette Richter ihr Bühnenprogramm eben auf dem gepflasterten Rondell des Mittelstreifens auf dem Anger. Als Gruß an das große Fest im Lößnitzgrund und als Anregung hatte die Gilde die Losung „die Indianer toben weiter“ ausgegeben und Richter führte den jungen Indianer-Nachwuchs in mehreren Runden spielerisch in die Gebräuche, Sitten und Sprache dieser vielgestaltigen Völker ein. Auch andere Programmpunkte nahmen auf dieses Motto Bezug, etwa die „Nugget-Suche“ oder der Tipibau. Für Hungrige gab es Handfestes und für Kinder die viel geliebte Zuckerwatte.
Danke den vielen Akteuren und Vereinen. Danke Gilde!

KUB

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

Briefmarkensammeln – Gestern und Heute

Themenseite Sachsen Foto: S. Graedtke

In meiner Kindheit, das waren etwa die 50er Jahre, kannte ich in meinem Umfeld einige, die Briefmarken sammelten und ich hatte mich auch davon anstecken lassen. Viele glaubten damals an ein Hobby mit hohen Wertsteigerungsraten – vielleicht die bekannte Sachsen-Dreier im Hinterkopf – und meinten, dass die Zeit es brächte, reich zu werden.
Nüchtern betrachtet sind Briefmarken seit Postmeister Stephan eine Art Gutschein für eine noch zu erbringende Dienstleistung der Post oder eines anderen Anbieters dieser Leistung. Im Laufe der Geschichte kann man immer Schwankungen der Gebühr, meist mit Tendenz nach oben, beobachten. Das Sammeln von postfrischen Marken ist also gleichzusetzen mit dem Nichteinlösen eines Gutscheins und eigentlich negativ zu bewerten.
Am Anfang sollte ein Sammler versuchen, sein Sammelgebiet einzugrenzen, also nicht „quer Beet“ zu sammeln, sondern dem Ganzen eine Struktur geben. Eine klare Ansage war z.B.: ich sammle Deutschland und Deutsches Reich, BRD und DDR, das taten sehr viele. Das hohe Ziel war dann, eine vollständige Sammlung eines solchen Gebietes zu erreichen. Doch bald stellte man fest, dass bei bestimmten Jahrgängen und Sätzen die Vollständigkeit mit angemessenen Mitteln nicht eintreten würde. Es gab damals die Möglichkeit, über ein Post-Abo alle Neuerscheinungen von Briefmarken zu erhalten, da musste man natürlich etwas investieren. So bekam man regelmäßig Sondermarken,

ganze Sätze oder auch Blöcke. Wenn man per Abo aber 2x bestellte, war 1x postfrisch (also ohne Spucke auf der Rückseite) und 1x gestempelt. Dabei verzichtete der Sammler meist auf die Leistung der Post, einen Brief zu transportieren, siehe oben. Es gab aber hin und wieder noch eine Steigerung, wenn man einen Tauschpartner im Ausland, sagen wir in Frankreich, hatte. Dann konnte es passieren, dass man die Neuerscheinungen 3x kaufte. So entwickelte sich das Hobby schnell: die Ausgaben stiegen, auf die Werterhöhung jedoch hoffte man weiter, doch nun hatte man noch Marken eines anderen Landes. Das erweitert schon den Horizont eines Sammlers, man lernt Länder und deren Kultur kennen. In Zeiten der DDR eben auch Länder, die man würde nie bereisen können solange es die Mauer gab!

Teile der Themengruppe deutsche
Leuchttürme Foto: S. Graedtke

Mit der Frage von „er an sie“: habe ich dir eigentlich schon meine Briefmarkensammlung gezeigt? kann man heute wohl kein Mädchen mehr ins Private locken. Eine Briefmarkensammlung anzulegen, sollte auf jeden Fall andere, triftigere Gründe haben.
In mancher Sammlerbiografie gab es irgendwann einen Punkt, einen Berufs- oder Ortswechsel, Hochzeit und Kinderbetreuung oder ein anderes, stärkeres Hobby, wo das Briefmarkensammeln in den Hintergrund trat und manchmal auch in Vergessenheit geriet. Viel später bekam man dann auf dem Dachboden zwischen Büchern und Spielzeug sein Briefmarkenalbum wieder in die Hände. Bei einem raschen Überblick war dann klar, nein, die Wertsteigerung war immer noch nicht eingetreten. Teuer gewordene Besonderheiten, wie der Fehldruck einer DDR-Marke – ich glaube es war Robert Schumann, wo Porträt und Notenblatt im Hintergrund nicht zusammenpassten – waren eben nicht dabei, also wieder mal knapp am Millionär vorbeigeschrammt.
Irgendwann am Ende der zweiten Hälfte des 20. Jh. bekam das Briefmarkensammeln bei mir dann noch einen anderen Akzent. Ich fand Interesse am Motivsammeln, so wurden unter Zuhilfenahme der alten Sammlung Themen wie afrikanische Tiere, Fische weltweit oder auch Leuchttürme (DDR und BRD) bearbeitet. Da trat nun die grafische Gestaltung, das Bild der Briefmarke mehr in den Vordergrund und weniger der Wert, bzw. ein möglicher Gewinn. Beim Betrachten solcher Motivsammlungen fällt einem schon auf, dass beide deutsche Staaten gute Grafiker hatten, die für die Briefmarkengestaltung ihr Bestes gaben; da spürt man oft ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch bei dieser Art des Sammelns von Briefmarken kann man durchaus Tauschpartner finden. Das zuerst angedeutete, klassische Sammeln besteht bei einigen Sammlern durchaus weiter, nur finde ich für mich die Themensammlung preiswerter und sympathischer, zumal die Bundespost ab Juli dieses Jahres mal wieder die Preise erhöhen wird – u.a. den Normalbrief zu 0.80 statt bisher zu 0,70 €.

Zur zweiten Variante des Briefmarkensammelns passt auf jeden Fall ein der Redaktion von V+R im Mai 2019 überreichtes Geschenk, das alle in der Redaktionssitzung erfreut hat. Es handelt sich dabei um eine gerahmte Auswahl von Marken der DDR und BRD zum Thema Sachsen mit Erzgebirge, Lausitz, Dresden, Radebeul und Moritzburg, dazu Wappen und Textzeilen. Unser herzlicher Dank ging inzwischen an den Freund von V+R und ehemaligen Radebeuler, Herrn Volker Holstein, der jetzt in der Eifel lebt und sich intensiver mit Briefmarken beschäftigt. Leider haben wir noch kein Redaktionsbüro, wo wir das Geschenk aufhängen könnten – was nicht ist, kann ja noch werden!
Mit zwei Kapiteln des Sammelns – Münzen (Heft 06 / 19) und Briefmarken – sind längst nicht alle denkbaren Sammelgebiete erfasst. Da wären auch Grafik, Kleinplastik oder Bücher als Sammelgebiete zu nennen und last not least noch Bierdeckel, Eintrittskarten in Burgen, Museen und Kunstausstellungen oder bunte Bananenaufkleber aus aller Welt und, und, und, doch ich will’s dabei belassen.

Dietrich Lohse

Die Genialität eines Malers zwischen Hell und Dunkel

Schon wieder Rembrandt oder Erinnerung an seinen 350. Todestag

Die einzigartige Sammlung des Dresdner Kupferstich-Kabinetts kann es sich erlauben, die gegenwärtige Ausstellung vorwiegend aus dem eigenen Fundus zu bestücken. Es wurde allerdings bei der Kuratierung wert darauf gelegt, Rembrandts Arbeiten mit rund 50 Radierungen und Zeichnungen aus dem Kreis seiner Schüler zu ergänzen. Die Reihe derer, die ihr Selbstporträt in Auseinandersetzung mit der zeichnerischen Meisterschaft Rembrandts verstanden, gehörten Künstler wie Benedetto Castiglione (1609-1664),

Rembrandt van Rijn, Bildnis Sakias als Braut, 1633, © Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin / bpk, Foto: Jörg P. Anders

Jonathan Richardson (1667-1745), Francisco de Goya (1746-1828) Lovis Corinths (1858-1925) deren ausgesprochene sinnliche Zeichnungen mit der Grafik Rembrandts korrespondierten. Selbst Käthe Kollwitz(1867-1945) ist zu entdecken oder Max Beckmann (1884-1950) und Pablo Picasso (1881-1973). Ebenfalls fehlt nicht der in Dresden geborene Ralf Winkler, alias A.R. Penck (1929-2017) der von sich sagte: „Ich zeichne Rembrandt neu.“ Grafik von Gerhard Altenbourg (1926-1989) ist zu erleben, sowie die französische Künstlerin Marlene Dumas (1953) und William Kentridge (1955).
Kuratiert wurde die Schau von Stephanie Buck und Jürgen Müller, der an der TU-Dresden Mittlere- und Neuere Kunstgeschichte lehrt. Gleichzeitig ist er inhaltlich für einen großen Teil der Katalogtexte verantwortlich. Als Assistenzkuratorin der Ausstellung zeichnete Mailena Mallach verantwortlich. Insgesamt, so Direktorin Stephanie Buck, seien 300 Arbeiten von Rembrandt und seinen Schülern zu sehen. Im Mittelpunkt stehen am Anfang zwei Gemälde aus der „Galerie Alte Meister“ Dresden. Eins davon ist das berühmte Hochzeitsbild mit seiner Frau Saskia auf dem Schoss. Der Maler prostet dem Betrachter mit einem Bierglas zu und macht ihm zum Komplizen seines gegenwärtigen Glücks. Rembrandt selbst stammt im Gegensatz zu seiner Frau Saskia, die die Tochter eines reichen Kunsthändlers ist, aus einfachen Verhältnissen. Die Ausstellung strukturiert Rembrandts Werke und die der flankierenden Gäste in fünf Kapitel. Der Maler selbst markiert den Ausstellungsanfang mit verschiedenen Selbstporträts. Die Radierung bietet ihm dabei die geeignete Folie.
Das zweite Ausstellungskapitel „Rembrandt und Saskia“ widmet sich seiner 1642 verstorbenen Frau, die nur 29 Jahre alt wurde. „Mit etwa zwölf Zeichnungen und Radierungen wird diese Werkgruppe in der Schau zum ersten Mal zu sehen sein mit der Pinselstudie, „Saskia im Bett.“ Ergänzt von dem mit Silberstift ausgeführten Berliner „Verlobungsbildnis“. Saskia die ein beträchtliches Vermögen in ihre Ehe einbrachte, erwirkte 1641 nach der Geburt ihres Sohnes Titus per Testament, dass Rembrandt, falls ihr etwas passiert, nicht wieder heiraten darf. Er verliert sonst sein Vermögen, dass, so ordnete Saskia an, zur Hälfte an ihren Sohn Titus gehen sollte und den Rest des Vermögens sollte ihre Herkunftsfamilie verwalten. Titus war schließlich nur ein Jahr alt als seine Mutter starb.

Rembrandt van Rijn, Hundertguldenblatt, um 1647/49 Foto:Kupferstich-Kabinett

Der dritte Abschnitt widmet sich Rembrandt als Lehrer. „Der Künstler wird fassbar, etwa wie er mit energischem Strich Schülerzeichnungen korrigiert,“ so Buck.
Das vierte und zentrale Kapitel „Werkprozess“ fragt nach der Bildfindung in Zeichnung und Druckgrafik. Der Mittelpunkt dieses Prozesses sei das berühmte „Hundertguldenblatt“ von 1648, erklärt Professor Jürgen Müller. In unmittelbarer Nähe sind ebenfalls drei Druckzustände der Kaltnadelarbeit „Ecce Homo“ zu sehen.
Das fünfte und letzte Kapitel ist mit „Licht und Schatten“ ausgewiesen, eine Besonderheit des Künstlers Rembrandt, um nicht nur praktische Lebenssituationen darzustellen. Durch den besonderen Einsatz von „Hell und Dunkel“ gelingt es ihm gekonnt auf die Metaphysik des Menschen und die Fragilität seiner Existenz hinzuweisen.
Nach dem Tod seiner Frau Saskia führte Geertje Dircks seinen Haushalt (1643-49). Ergänzend möchte ich erwähnen, dass um 1649 Hendrickje Stoffels in Rembrandts Haus in Amsterdam zog und bis zu ihrem Lebensende seine Gefährtin und sein Modell blieb. Sie war neben seiner früh verstorbenen Frau Saskia seine wichtigste Gefährtin, die er aber durch Saskias Testament nicht heiraten durfte. Das Paar hatte eine gemeinsame Tochter.

Selbstbildnis mit Saskia

Der weltberühmte Künstler Rembrandt sammelte selbst leidenschaftlich Kunstgegenstände. Da ihm das wirtschaftliche Vermögen fehlte, geriet er in Zahlungsschwierigkeiten. Seine Mobilien wurden beschlagnahmt (1656/60). Seine Kunstsammlung und sein Haus versteigert. Rembrandt zog in die Rosengracht. Hendrickje und sein Sohn Titus eröffneten einen Kunsthandel. Sie retten Rembrandt vor dem Zugriff seiner Gläubiger und stellen den Künstler als Sachverständigen ihrer Kunsthandlung ein.
Rembrandt Harmensz van Rijn, 1606 geboren in Leiden, stirbt in Amsterdam 1669. Das letzte seiner berühmten Selbstbildnisse steht auf der Staffelei. Und das erschütternde Gemälde: „Heimkehr des verlorenen Sohnes“.

In direkter Auseinandersetzung mit „Rembrandts Strich“ hat sich die in Prag arbeitende Künstlerin Adéle Soucková (geb. 1985) mit dem Kernthema „Selbst“ auseinandergesetzt und im Foyer des Kupferstich-Kabinetts Dresden eine raumgreifende Installation geschaffen. Im Studiolo flankiert die Videoarbeit mit dem Titel „Junks“ der niederländischen Künstler Jeroen de Rijke und Willem de Rooij die einzigartige Ausstellung des Kupferstich-Kabinetts zu Rembrandts 350. Todesjahr.

Angelika Guetter

Zwischen Verstand und Leidenschaft

„Katja Kabanowa“, Oper von Leoš Janá?ek in den Landesbühnen Sachsen, nach dem
Schauspiel das „Gewitter“ von Alexander N. Ostrowski

„Der Malerin Marianne Werfekins Seele und ihr unbändiges Herz spielen gern zusammen Freud und Leid, wie so oft die Melancholie himmelt mit zwitschernden Farbentönen.“ (Auszüge aus einem Gedicht von Else Lasker-Schüler)

‚KATJA KABANOWA‘ OPER VON LEOS JANACEK NACH DEM SCHAUSPIEL ‚DAS GEWITTER‘ VON ALEXANDER N. OSTROWSKI. MUSIKALISCHE LEITUNG EKKEHARD KLEMM. INSZENIERUNG UND LICHT SEBASTIAN RITSCHEL Radebeul, 16.05.2019 //Foto: Pawel Sosnowski www.pawelsosnowski.com

Das Werk des tschechoslowakischen Komponisten Leoš Janá?ek (1854- 1928) verkörpert eins der kräftigsten, der urtümlichsten Elemente der neuen, realistischen Musik dieses Jahrhunderts. Nach Smetana und Dvorak ist Janá?ek der dritte Komponist, der seinem Schaffen den Stempel der besonderen Klangempfindung seiner Heimat aufprägte. Mit seiner Kunst hat der Musiker internationale Wirkung erreicht. „So hat sich in ihm das Schicksal Mussorgskis wiederholt, den er besonders hoch verehrte und der gleich ihm ein , Außenseiter‘ war.“ Neben „Jenufa“, dem musikalischen Drama, das ein besonders volksliedhaftes Antlitz zur Schau trägt, steht das erschütternde Bühnenwerk: „Katja Kabanowa“. Neben seiner Beziehung zur russischen Literatur war es vor allem seine platonische Geliebte Kamila Stösslova, die als Muse sein Spätwerk inspirierte. Alexander N. Ostrowskis „Katja Kabanowa“ ist eine verheiratete Frau, die im Korsett gesellschaftlicher Zwänge gefangen ist. Die Opernhandlung führt in die russische Provinz an der Wolga. „Es war für mich nötig, eine große, grenzenlose Liebe bei der Komposition dieser Oper zu kennen,“ so Leoš Janá?ek. Katja (Stephanie Krone) hat vor allem unter dem strengen Regime und Machtanspruch ihrer Schwiegermutter (Jasmin Etezadzadeh A.G.) zu leiden. Der Kafka Übersetzer Max Brod, der das Libretto übersetzte, bewunderte an dieser Oper „die Wucht dieses aus einem Zug hingegossenen Musiksturms.“ Das ganze Werk „hat diesen fortreißenden, seinem Ziel zuströmenden Wolga-Charakter, der die Geschichte tragisch enden lässt.“ Den Gatten von Katja spielt der Sänger Tichon Kabanow. Während dessen Dienstreise gibt sich Katja Kabanowa ihrem Geliebten (Edward Lee) hin. Kabanow klagt seine Mutter des Mordes an. Die deutschen Titel werden per Lichtregie eingespielt.
Die Elbland Philharmonie Sachsen bietet in bewährter Klangqualität die leidenschaftliche, musikalische Folie unter dem Dirigat von Ekkehard Klemm. Für die Inszenierung und die Lichtregie (letzteres ist sicher Geschmackssache) zeichnet Sebastian Ritschel. Die umfangreiche Ausstattung von den Kostümen und Bühnenbild übernahm der Chefausstatter des Hauses, Stefan Wiel. Den Bürgerchor gestaltete der Opernchor der Landesbühnen Sachsen in bewährter Weise.
„Katja Kabanowa“ ist eine relativ selten gespielte Oper und dem Operndirektor des Hauses zu verdanken, das sie gespielt wird.

Angelika Güttler

www.landesbuehnen-sachsen.de (nächsten Termine)

Ein Rückblick und Gedanken zu den 28. Karl-May-Festtagen

In Hinblick auf das sich neigende dritte Jahrzehnt seit den „Wendetagen“, haben sich im fast gleichen Zeitraum stadttypische Feste in Radebeul etabliert, die zum festen Bestandteil der Stadtkultur im Jahreskreis wurden und heute kaum noch wegzudenken sind. Den kreativen Köpfen des Kulturamtes der Stadt Radebeul ist es zu verdanken, seit den wilden Zeiten des Umbruchs zahlreiche tragfähige Ideen und Konzepte entwickelt zu haben, die mit großem Erfolg bis in die Gegenwart reichen. Natürlich hatte einst alles ganz klein und bescheiden angefangen. Ein paar Buden hier und da, und schließlich musste ja auch das Netzwerk mit den Künstlern und Händlern nach und nach und mit langem Atem mühsam aufgebaut werden.

28. Kar May Festspiele in Radebeul,
Foto: Claudia Hübschmann

Das landschaftliche Umfeld mit Lößnitzgrund, Steinbruch und Schmalspurbahn bot zumindest von Anfang an die ideale Bühne für die Fantastereien von Mays Werken.
Wichtig war aber den Initiatoren von Anbeginn, dass neben dem familien- und kindgerechten Cowboy und Indianer – Klamauk die sinnstiftende Vermittlung indianischer Kultur im Vordergrund stehen soll. So waren in all den Jahren zahlreiche Indianerstämme und andere indigene Völker aus Nord- und Südamerika in Radebeul zu Gast und eröffneten den staunenden Einheimischen mit Tänzen, Bräuchen und Geschichten einen vertieften Einblick in eine für uns so exotische Welt.
Das diesjährige, feiertagsbedingt verlängerte Festwochenende, wurde durchweg vom herrlichsten Sonnenschein begleitet, was sicher nicht wenige Kostümierte zum Schwitzen brachte.
Und, kaum zu glauben, aber diesmal nahmen zum ersten Mal überhaupt „echte“ Apachen am Fest teil. Da musste es hier zwangsläufig zur Begegnung mit der literarischen Ikone und dem edelsten Häuptling der Apachen in Gestalt von Winnetou kommen. So trifft Phantasie auf Lebenswirklichkeit, wie es sich Karl May wohl nicht schöner wünschen konnte.

Die große Sternreiterparade mit allen Reitern, mit den einzelnen Gruppen und Darstellern und den Tänzern
Foto: Claudia Hübschmann

An dieser Stelle sei nochmals auf die letzte Ausstellung „IndianerArt“ in den Räumen der Radebeuler Stadtgalerie verwiesen, in der nunmehr auch bildende Künstler indigener Völker mit kritisch-zeitgenössischen Werken punktgenau eine Plattform hierzulande gefunden haben.

E. Bryant und Winnetou (Michael Berndt-Canana) Foto: Claudia Hübschmann

Dies ist ein weiterer versöhnender Baustein zwischen Dort und Hier. Zudem kann man auf die ambitionierten Pläne für die Erweiterung des Karl-May-Museums gespannt sein, die im besonderen Maße künftig zur Vermittlung und Bewahrung indianischer Kulturen beitragen wird.
Nicht zuletzt bildet die große Sternreiterparade, wo eine Vielzahl von Reitern aus allen Himmelsrichtungen ihr Ziel im Herzen der Lößnitz finden, als ein überaus geglücktes Sinnbild für die Botschaft des in dieser Stadt heimisch gewordenen weltbekannten Autoren. Howgh!

Foto: Claudia Hübschmann Geschichtennacht an der Kleinen Feder

Sascha Graedtke

Editorial 07-19

Schaut man in diesen Wochen in den Veranstaltungskalender, so kann man sich vor Terminen und kulturellen Angeboten kaum retten. Einiges ist nun bereits seit Wochen Geschichte und findet in diesem Heft seinen kleinen Rückblick. Anderes ist erst vor so kurzer Frist sprichwörtlich verklungen, dass es mit unserem vorgerückten Redaktionsschluss in Kollision geriet.
So war das Wochenende vor der Sonnenwende ungewohnt prall gefüllt. Im doppelten Sinne wollte man da ausrufen: „Der Sommer ist wieder da!“, und gemeint war neben dem prachtvollen Wetter natürlich die Jazzlegende Günter Baby Sommer, unter dessen Schirmherrschaft zum nunmehr vierten Mal das X-Jazz Festival mit wunderbaren Konzerten an unterschiedlichen Orten zur großen Freude der Besucher und Veranstalter zur Aufführung kam. Im kommenden Heft wird es eine würdige Reminiszenz für dieses Ereignis geben.
Ein zweiter Höhepunkt des Wochenendes waren die Feierlichkeiten zum 875. Geburtstag vom Stadtteil Naundorf, was mit dem dortigen Schulfest verknüpft war. Chapeau den Veranstaltern, die buchstäblich ein ganzes Dorf auf die Beine brachten. Zahlreiche geöffnete Höfe luden mit ihrem oft ursprünglichen Charakter zum Besuch und Verweilen ein. In einer Scheune wurde mit umfangreichen Texten und Fotografien die Geschichte Naundorf in vielerlei Facetten eindrücklich bebildert.
Groß und Klein verlustierte sich im Rahmen der zahlreichen Angebote rund um den Dorfteich, der so manchem auch eine dankbare Erfrischung bot.

Sascha Graedtke

Buchempfehlung: Lesetipps im Bücherfrühling 2019!

Der Preis der Leipziger Buchmesse wurde in diesem Jahr zum 15. Mal verliehen. Nominiert waren Kenah Cusanit mit dem Roman „Babel“, Matthias Nawrat mit „Der traurige Gast“, Jaroslav Rudis mit „Winterbergs letzte Reise“. Die ebenfalls nominierte Anke Stelling mit ihrem Roman „Schäfchen im Trockenen“ ging als Preisträgerin hervor.

Anke Stelling, 1971 im schwäbischen Ulm geboren, lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin nach einem Studium am Literaturinstitut in Leipzig. Der neue Roman „Schäfchen im Trocknen“ ist eine schonungslose Milieu-Beschreibung, die im Prenzlauer Berg spielt. Die Autorin erzählt von der Mitvierzigerin Resi, die mit der Freundesclique nicht mithalten kann und sich angesichts einer Wohnungskündigung mit der harten und enttäuschenden Wirklichkeit konfrontiert sieht. Tatsächlich hält die Autorin ihrer eigenen Generation radikal den Spiegel vor. Es geht um verwirklichte Träume, um Ankommen, um Scheitern und sich selbst in die Tasche lügen, um Unabhängigkeit und eingebunden sein, um Beziehungslosigkeit und involviert sein. Anke Stelling beschreibt unsere Klassengesellschaft in diesem Roman härter denn je, sie schreibt über die tiefen Gräben und darüber, dass immer weniger Menschen darüber entscheiden, wer zu Wort kommt und wer nicht.

Matthias Nawrat, 1979 in Polen geboren, seit 1989 in Deutschland und der Schweiz, lebt heute ebenfalls als Autor in Berlin. Drei Romanen, die mit Förderpreisen geehrt wurden, folgt nun „Der traurige Gast“, ein philosophischer und zutiefst menschlicher Roman, der zeigt, was Verlieren, Verdrängen, Neuankommen bedeuten. Höchst intensiv erzählt das Buch vom Überleben – in aller Schönheit, trotz aller Schrecken. Es ist der Winter des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Menschen, die sich begegnen, erzählen aus ihrem Leben, aber nicht nur. In eindringlichen Bildern fragt Der traurige Gast nach dem Sinn unseres Daseins.

„Winterbergs letzte Reise“ ist eine abenteuerliche Eisenbahnreise des Altenpflegers Jan Kraus mit dem alten und kranken Wenzel Winterberg. Winterberg ist ein gesprächiger 99-jähriger Deutscher, der nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei vertrieben wurde. Jan, der Ich-Erzähler ist sein Pfleger und Sterbegleiter. Winterberg will mit ihm eine letzte Reise antreten auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe. Von Berlin nach Sarajevo über Reichenberg, Königgrätz, Prag, Wien und Budapest. Winterberg: “Die Schlacht von Königgrätz geht durch mein Herz … sie war der Anfang von all unseren Katastrophen“. Ein meisterlicher, so noch nie gehörter Roman zur Geschichte Mitteleuropas!

Die genannten Romane können neben vielen anderen Neuerscheinungen in der Stadtbibliothek entliehen werden.

Martina Kunath

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

Nicht nur Ost-West-Spagat in Radebeul

Am 11. Mai fanden in Radebeul gleich zwei gewichtige Veranstaltungen statt: der Tag der Städtebauförderung im Sanierungsgebiet Ost und ein Stadtteilfest unter dem Motto „Radebeul tanzt“ im Sanierungsgebiet West. Also wohin zuerst? Die Entscheidung fiel zugunsten von Radebeul-Ost aus, denn dort wurde im historischen Rathaus Punkt 10 Uhr durch den Oberbürgermeister die neue Galerie im Treppenhaus eingeweiht. Den Auftakt bildete eine Präsentation mit Fotografien, Texten und Dokumenten zu den Gemeinde- und Rathäusern aller Radebeuler Ursprungsgemeinden im Wandel der Zeit. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass die Ausstellung durch Mitarbeiter der Stadtverwaltung, vorrangig des Hauptamtes, konzipiert und gestaltet wurde. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung startete eine Gruppe interessierter Bürger in Begleitung von Architekten und Mitarbeitern der jeweiligen Fachämter zu einem Rundgang durch die jüngst sanierten öffentlichen Gebäude wie Rathaus, Standesamt, Kulturbahnhof und Touristinformation.

Sachsens erste Palmenallee
Foto: K. (Gerhardt) Baum


In West tanzten derweil die Radebeuler mit der Einkaufstasche durch Sachsens erste Palmenallee. Dazwischen hingen Wahlplakate aller Couleur. Eine schwarze Wand stand quer auf der Bahnhofstraße und versperrte den von der Meißner-Straße Kommenden die Sicht auf das eigentliche Zentrum des Stadtteilfestes. Die ominöse Wand entpuppte sich als Teil einer Bühne, welche die Besucher mit ihre Rückseite empfing. Auf und vor der Bühne lief ein nicht zu überhörendes ganztägiges “Gute-Laune-Programm“. Models präsentierten freche Sommermode. Hip-Hopper, Rockn-Roller und Street-Dancer traten in raschem Wechsel auf. Die großen und kleinen Zuschauer tanzten emsig mit. Die Organisatoren hatten keine Mühe gescheut. Sogar 250 Stiefmütterchen wurden gepflanzt, 10 Palmen extra angeschafft und aufgestellt, 300 Luftballons aufgeblasen und unzählige Wimpelketten gespannt. Fürs leibliche Wohl war in reichem Maße mit Limonade, Kuchen, Eis, Bratwurst, Steak, Bier und Wein gesorgt. Wer da war, ließ sich den Spaß trotz des Regens nicht verderben. Der Grundtenor: „Ist doch gut, wenn was los ist. Was das ist, ist doch egal. Hauptsache es ist überhaupt was los. Die anderen meckern doch nur, weil sie immer meckern.“

Der Regen strömte und die Radebeuler strömten auch. Das Interessante daran ist allerdings, wo strömten sie hin? Welche Läden an diesem Tag bis wann geöffnet hatten, glich einem Buch mit sieben Siegeln. Wer sich im Bettenhaus vom Dschungelfieber anstecken ließ, in Büchern oder Reiseprospekten blätterte, wer Dank praktischer Tipps schlank und schön in den Sommer starten wird und ob das Stadtteilfest den Erwartungen der mitwirkenden Händler entsprochen hat – all das werden wir hoffentlich noch erfahren. Die Wahrnehmungen von Bürgern, Händlern oder Tagespresse sind sehr unterschiedlich. Und das ist auch total in Ordnung.

Die »Gute-Laune-Bühne« in Radebeul-West
Foto: K. (Gerhardt) Baum


Das Wetter jedenfalls erforderte Improvisation. In der ehemaligen Rossmann-Filiale ruckelte sich mit dem guten Willen aller Beteiligten vom Kuchenbasar, Flohmarkt, Kinderzirkus, Bastelstrecke und Limo-Bar bis zur Bürgerdiskussionsrunde irgendwie alles zusammen. Hauptsache ein wasserdichtes Dach überm Kopf!

Doch ein wenig paradox wirkte es schon – im Bürgertreff (zur Zeit ein Pop-Up-Store) waren Weinkartons gestapelt und in der ehemaligen Rossmann-Filiale die Bürger. Pardon, natürlich nicht gestapelt! Zusätzliche Bänke und Stühle wurden eilig herbeigeschafft. Jeder fand einen Platz. Die Informationsveranstaltung war mehr als gut besucht. Die angekündigten Zukunftsvisionen für Radebeul-West wollten sich die Radebeuler nicht entgehen lassen. Das Leitbild, an dem zahlreiche Händler mitgewirkt hatten, wurde durch die Stadtverwaltung erläutert und von den Anwesenden zur Kenntnis genommen. Sehr aufschlussreich waren die Ergebnisse einer Verkehrsuntersuchung. Die neue Leiterin der Radebeuler Stadtbibliothek stellte erste Überlegungen für eine künftige Bibliothekskonzeption vor, in der vor allem auch der soziokulturelle Aspekt stärkere Beachtung finden soll. Eine Bibliothek könnte demnach ein so genannter „dritter Ort“ sein. Als dritte Orte bezeichnet man neben der Wohnung und Arbeitsstätte frei zugängige Räume, die zur Kommunikation und Kreativität anregen, wo Begegnungen stattfinden können ohne Verpflichtung und Zwang. Das alles war sehr viel wohlklingende Zukunftsmusik in der Möglichkeitsform.

An ein Mikrofon hatte allerdings keiner gedacht. Und so war es für die Zuhörer in den letzten Reihen recht schwierig den Vorträgen zu folgen. Wie gesagt, im Bürgertreff hatte das schon mal besser funktioniert. Trotzdem wurde nach jedem Vortrag brav geklatscht. Revolution war gestern.

Der »Feedbackbriefkasten« mit Leitbildbroschüre vorm Bürgertreff in West


Die Bürger sind geduldig – das Bahnhofsgebäude ist es nicht. Der Verfall schreitet voran. Immerhin hat sich der Eigentümer Gedanken über die künftige Nutzung gemacht und stellt sich „eine Symbiose aus Kultur und Handel“ vor. Was lange währt wird wohl besonders gut. Sinn gäbe es schon, wenn die Bibliothek recht bald dort einzöge, damit das ehemalige Bahnhofsgebäude endlich seine „Strahlkraft für das ganze Stadtquartier“ entfalten kann. Spätestens hier sei nachdrücklich klargestellt, dass eine Kultureinrichtung vorrangig der Bildung und Erbauung dient. Für die Höhe ihrer Umsätze sind die Händler selbst zuständig. Beides sollte man nicht vermengen, voneinander abhängig machen oder gar gegeneinander ausspielen. Wenn sich durch ein gutes nachbarschaftliches Miteinander zusätzliche Synergieeffekte ergeben, ist das natürlich sehr erfreulich.

Es muss nicht immer Google sein, wenn man etwas lernen will. Auch aus das Radebeuler Stadtlexikon bietet hierfür reichlich Stoff. So hatte man bereits vor 110(!) Jahren in Bezug auf die Förderung der Wirtschaft sehr ambitionierte und komplexe Vorstellungen. Im Jahr 1909 präsentierten sich zur Ausstellung der Lößnitzortschaften auf der Kötzschenbrodaer Festwiese Handwerk, Gewerbe, Gartenbau und Industrie gemeinsam. Als Ausstellungshalle wurde auch der Vorgängerbau der heutigen Elbsporthalle – die damalige Schützenhalle – mit einbezogen. In eben dieser Halle und dem vorgelagerten Außenbereich fanden in den 1990er Jahren, wenngleich nicht in einem so gigantischem Ausmaß, wieder gesamtstädtische Gewerbemessen statt. Heute agieren die Radebeuler Händler in Ost und West, jeweils für sich.

In Ost gibt es zur Zeit durch die Initiative einzelner engagierter Händler den Weinfrühling im Kulturbahnhof und das (Paul-Große-)Passagen-Fest, in welches auch Bereiche der Hauptstraße eingebunden sind. Da sich der Gewerbeverein von Radebeul-Ost 2014 aufgelöst hat, fehlt es an stabilen organisatorischen Strukturen, was den kleinen Trupp von Aktiven mitunter an seine Belastungsgrenze bringt.

In West organisierten die Händler – ebenfalls aus eigener Kraft – im Jahr 2012 ihr erstes Herbstspektakel. Nach zwei Jahren ging ihnen allerdings die Puste aus. Mit Unterstützung des Kulturamtes gab es dann noch einmal für zwei Jahre eine Fortsetzung. Schließlich wurde im Zusammenhang mit dem Sanierungsgebiet ein Stadtteilmanager eingestellt. Dessen Intermezzo währte nur kurze Zeit. Ihm folgte eine sehr agile Quartiermanagerin, die am 1. Juni 2017 mit dem ersten Stadtteilfest und einem grundlegend neuen konzeptionellen Ansatz zur Belebung des Stadtteilzentrums gestartet ist.

Dass es jetzt für Händler, Bürger und alle Vor-Ort-Akteure in Radebeul-West eine Ansprechpartnerin gibt, ist sehr wichtig, denn alle wünschen sich nichts sehnlicher als eine offene und zielgerichtete Beteiligungskultur. Wann und wo die Quartiermanagerin Nadine Wollrad zu sprechen ist, steht wohl noch nicht fest. Der Kontakt per Mail ist allerdings auch jetzt schon unter bahnhofstrasseacht@gmail.com möglich. Wem die Entwicklung und Belebung des innerstädtischen Zentrums von Radebeul-West am Herzen liegt, der sollte sich als „mündiger Bürger“ unbedingt informieren und aktiv einbringen, denn die Weichen werden jetzt gestellt. Ausführliche Informationen zum aktuellen Stand der Dinge im Sanierungsgebiet enthält die vierte Ausgabe der „West-Post“, welche bei den Händlern kostenlos erhältlich ist. Eine Leitbildbroschüre hängt zur Einsicht am „Feedbackbriefkasten“ vorm Bürgertreff.

Wie schön, dass Radebeul zehn Ursprungsgemeinden hat, wo es immer wieder Gründe zum Feiern gibt. So luden Anwohner, Gastronomen und Gewerbetreibende am 19. Mai unter dem Motto „Bunt feiern ohne Blau zu machen“ zur Angerfete für Weltoffenheit und gegen Rassismus nach Altkötzschenbroda ein. Wer das verpasst hat, kann zum Kindertagsfest am 1. Juni auf dem Anger mit den Indianern weiterfeiern. Gründe zum Feiern gibt es auch in diesem Jahr für die Bewohner von Naundorf und Niederlößnitz. All die Initiativen, welche im kleineren Kreise und mitunter recht spontan stattfinden aufzuzählen ist in diesem Beitrag gar nicht möglich. Aber genau das ist es, was die Lößnitzstadt auch zwischen den großen Stadtfesten so lebendig und sympathisch macht.

Karin (Gerhardt) Baum

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