Zum Titelbild

Manchmal reichen die allerersten Striche auf dem blütenweißen Papier, damit sich in meiner Vorstellung ein Motiv entwickelt. Alles weitere passiert dann fast von selbst.

Eine Figur entsteht. Eingefangen in einer Vorwärtsbewegung. Eine Gestalt im Lauf. Ihr Gesicht ist kaum greifbar, mehr Idee als Körper und doch liegt in dieser Auflösung für mich eine eigentümliche Klarheit.

Bewusst reduziert und abstrahiert sollte die Bleistiftzeichnung die Bewegung der Figur verdeutlichen. Ungewöhnlich, dass sie, so energiegeladen, in ihrer Tracht Dynamik und Tradition verbindet.

Ein weit schwingender Rock mit mehreren Lagen und ein figurbetontes Oberteil, teilweise mit ornamentalen Details sind nicht die übliche Bekleidung für schnelle Bewegungen. Für mich aber der besondere Reiz.

Um die Geschwindigkeit des Augenblicks noch deutlicher zu machen habe ich die Grafik digital weiterbearbeitet. Durch die stark verwischten, horizontalen Linien im Hintergrund wird Geschwindigkeit und Bewegung noch zusätzlich betont, so als könne die Welt sie kaum festhalten.

Mit Felix Meyer poetisch durch das Jahr

Radebeuler Miniaturen

Gleichnis in Hoffnung
Eine verdammt utopische Utopie

Radebeuler Spätnachmittag: Sitze am Faß, die Sonne spielt mit dem Straßenstaub, und das Leben tröpfelt in geruhsamer Geschäftigkeit an mir vorüber. Benno steht neben mir. Jetzt, wo die Außenplätze wieder bevölkert werden, sagt er und zündet sich ein Zigarillo an, fallen Raucher gar nicht mehr auf.

Ich blicke ihn fragend an.

Na wenns draußen kalt ist, stehn die doch alle Nase lang in Grüppchen oder allein hier draußen vor der Türe und versorgen die Landschaft mit Aroma –

Wird übrigens bald ganz verboten sein, das Rauchen, mischt sich Ingo ins Gespräch.

Verboten? Wie das?

Na, überlegt doch mal:

Am Anfang war das Rauchen ein Privileg solventer Männer.

Dann griff es, vermutlich aus Kriegsgründen auf alles Männliche über.

Schließlich erstritten die Frauen gleichberechtigte Teilhabe. Das ist ja gar nicht so lange her. Als ich Kind war, galt eine Frau mit Zigarette noch als besonders verführerisch.

Bald darauf wurde es aber als „gesundheitsgefährdend“ denunziert und überführt und dann gleich in der Öffentlichkeit immer mehr eingeschränkt.

Logischer Weise wird es nun bald ganz verboten sein.

Das kann ich mir ja nun gar nicht vorstellen, wendet Benno ein, der Staat braucht doch die Steuern fürn Krieg –

Apropos Krieg, lacht Ingo, gutes Stichwort. Wenn wir Glück haben verhält es sich mit dem Krieg wie mit dem Rauchen.

Wie jetzt?

Mir fällt gleich gar keine richtige Frage ein – was hat denn Krieg mit dem Rauchen zu tun?

Na, nun überlege doch gleich noch mal:

Erst waren es nur Männer, die die Fahne in den Wind hielten und die Waffen hoch. Die Frauen hatten zwar zu leiden, aber geschlachtet haben allein die Männer.

Bis – ich erinnere mich, fällt Benno ein, das ist auch noch gar nicht lange her – die unvergleichliche Tanja Kreil, oder wie sie hieß, die gleichberechtigte Teilnahme von Frauen am allgemeinen Schlachten höchstrichterlich durchgesetzt hat. Na ja, und seit dem dürfen alle.

Wie beim Rauchen kanns jetzt eigentlich nicht mehr lange dauern, bis die WHO feststellt, daß Krieg enorme Gesundheitsgefahren birgt.

Na, und da wird er, wie eben das Rauchen auch, in der Öffentlichkeit eingeschränkt und irgendwann ganz verboten …

Moment mal, ruft Karl, verschwindet hinter einer Tür und kommt gleich drauf mit einem Tablett Whisky ans Faß – wenns auch ´ne Utopie ist, sagt er, `ne verdammt utopische Utopie ist, für die es auf dieser Erde kaum einen Platzt geben wird, lohnt sichs doch, einen drauf zu trinken, denn vielleicht …

Thomas Gerlach

Spende an den Radebeuler Kultur e.V.

Am 10.Mai 2026 gab es ein freudiges Ereignis in der Weinwirtschaft Neufriedstein:

Foto: Radebeuler Kulturverein e.V


Der Lions Club Radebeul übergab eine großzügige Spende von 5.000 € an die Vertreterinnen und Vertreter des Radebeuler Kultur e.V.!

Gleich zur Verwendung der an diesem Tag für 2026 erstmalig stattfindenden WEINBERGKULTOUR.

Weitere Termine sind am 21.Juni und 6. September- bitte vormerken!

Das Wetter hatte mit den herum drapierten „Mai – kühl -und- nass“ -Tagen einen Ausnahmesonnenscheinsonntag hervorgezaubert und die Atmosphäre dieser wunderbaren Wein – Kultur – Landschaft vergoldet.

Die Musiker gaben ihr Bestes und so war die Freude und Dankbarkeit auf allen Seiten.

Ulrike Kunze

Korrespondenz aus einer Nachbargemeinde

Bis zum 1. November dreht ein Wanderbus samt Anhänger (für max. 16 Räder) am Wochenende und an sächsischen Feiertagen fünfmal täglich eine Runde durch Böhmen. Von Pirna/ZOB Steig 9 geht es in Bahratal über die Grenze, bevor an mehreren Stellen in Petrovice/Peterswald, Tisá/Tyssa und Sn?žník/Schneeberg ausgestiegen werden kann, zurück über Rosenthal nach Königstein und genauso in die andere Richtung. Anschluss zur S 1. Zuzüglich zum VVO- oder D-Ticket kauft man beim Fahrer eine Tísa-Tageskarte (Einzelpreis € 2). Landschaften und Aussichten sind fantastisch. Ich habe eine ältere Dame getroffen, die nutzte die Linie für ihre Sonntagsausfahrt. Zielgruppe sind aber Wanderer, Radler, Geschichtsfans, Liebhaber böhmischer Restaurants…oder bitte, wer meinen Anteil an Zigaretten mitrauchen will: „Hier ham se den!“

Ein paar Beispiele für lohnende Ziele. Die Felsenstadt der Tyssaer Wände mit ihren skurrilen Gebilden begeistert selbst Kinder im lauffaulen Alter. Der D??ínsky Sn?žník/Tetschener Schneeberg mit Hotel, Imbissbude und einem besteigbaren Turm (man sieht sogar, bei sehr guter Fernsicht, den Berg vom Blauen Wunder als eine Art Riegel in der Landschaft!) bietet Aussichten bis zum Jeschken, Milleschauer, ja, man sieht sogar die TV-Türme von Wachwitz und Ústí n.l./Aussig. Apropos TV: Prof. Matthias Färber vom Technikum in Bodenbach, jetzt Teil von D??ín, empfing auf dem Berg in 722 müNN die ersten Fernsehbilder auf dem Gebiet der damaligen Tschechoslowakei 1936. Olympische Spiele, Sender Berlin-Witzleben. An diese Olympiade erinnert auch der 1956 direkt an der Grenze in Bahratal aufgestellte Obelisk, denn das Feuer vom Staffellauf Athen – Berlin wurde hier unter Volksfeststimmung übergeben. Völkerverbindung vor der Katastrophe. Wer tiefer in die Geschichte eindringen mag, findet bemerkenswerte Infotafeln zum historischen Leben in Tyssa im Aufstieg zur dortigen Felsenstadt, in Schneeberg zum Schicksal der Wlassow-Armee am Ende des 2. WK, findet sogar den mystischen schwedischen Friedhof aus dem 30-jährigen Krieg am Südhang des Schneeberges. Es gäbe noch viel zu erzählen, aber entdecken Sie nur selber. So, ich sitze im Flieger, einer fast 80-jährigen Tupolew 104, die irgendwann in Peterswald „gelandet“ ist und nicht mehr weg wollte, habe mir ein kühles Bier bestellt. Prost! Und wie geschrieben, selbst wenn Sie nur billige Zigaretten holen wollen…

Tobias Märksch

Glosse oder auch nicht

Ist die Welt noch zu retten?

Nun sind mittlerweile über 35 Jahre vergangen, als ich, noch im naiven Glauben an die Menschheit, 1989 aufatmete. Das Ende der Machtblöcke, so war damals meine felsenfeste Überzeugung, würde auch deren Kampf um Einflusssphären und vor allem das Wettrüsten, die ewige Geißel der Menschheit, ein für allemal beenden. Der Wunsch vieler Millionen Menschen lenkte wohl in jenen Tagen auch meine Gedanken. Dabei hätte ich es besser wissen müssen, bin ich doch im Osten in die Schule gegangen. Froh war ich, als sich im Zuge der Friedensübereinkünfte von Helsinki 1975 eine Entspannung über Europa legte. Der Osten hatte das damals angeschoben. Wahrlich, lang ist‘s her…

Nicht erst 2014 machten sich aber andienende Politiker und Historiker daran, die Mitschuld des Deutschen Reiches an den damals unvorstellbaren Völkermord des Ersten Weltkrieges zu relativieren und die Geschichte umzuschreiben. Und heute rufen sogenannte „Führer des Landes“ die Jugend wieder zu den Waffen mit dem Spruch „Das Vaterland braucht Euch“. Kalt läuft es mir da den Rücken herunter.

Wie es überhaupt kalt in der Gesellschaft geworden ist, in der sich alles rechnen muss, egal ob in der Wirtschaft oder bei den sogenannten weichen Faktoren. „Konzern Stadt“ war auch in Radebeul ein gängiger Begriff und Sozialwohnungen fast ein Fremdwort. Doch die ewige Sparpolitik zerstört gesellschaftliche Bereiche, die eben nicht auf jede kurzfristige Entwicklung an den Börsen reagieren können, die gewissermaßen zu den „Grundfesten“ einer Gesellschaft gehören sollten. Wir erleben dies gerade dramatisch im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen. Es fehlt überall an qualifizierten Arbeitskräften, auch weil die Finanzierung zurückgefahren wurde. Drastisch haben sich die Geburtenzahlen verringert, was sich im anwachsen der Singlehaushalte auf 44 Prozent spiegelt. Und wenn ich dann noch daran denke, dass ein Viertel der junger Menschen gegenwärtig eine engere emotionale, gefühlsmäßige Beziehung zu ChatGPT entwickeln, als zu einer lebenden Person, sehe ich förmlich den Untergang der Welt vor meinen Augen. Wir werden aus der Geschichte verschwinden, nicht weil wir mit einem sinnlosen Atomkrieg die Welt zerstört haben oder eine Pandemie uns ausgerottet hat, sondern weil uns die „Künstliche Intelligenz“ lebensunfähig machen wird! Die KI lässt die Nutzer nicht nur abhängig werden, sondern lässt sie auch verblöden, so eine Studie.

Diese Kälte unter den Menschen ist schon erschreckend, was man an der Abschiebung von Flüchtlingen, an der Aggressivität von Vierjährigen, wie auch am Mietwucher ersehen kann. Wohnen ist in diesem Land kein Bürgerrecht. Die Durchschnittsmiete in Radebeul liegt gegenwärtig bei 10,37 €/m², in Sachsen zwischen 6,65 und 7,26 €/m². Da weiß man, was die Stunde geschlagen hat. Diese Stadt muss man sich leisten können. Wien lässt grüßen. Ist das die Kommunalpolitik, die wir brauchen?

Freilich gibt’s jetzt in Radebeul auch den Hoffnungsschimmer „Sportlich-kulturelle Mitte“. Da durften Interessierte am 9. Mai schon mal schnuppern. Wollen wir glauben, dass die Radebeuler bei der Ausgestaltung und Nutzung des großen Areals zwischen Bernhard-Voß-Straße und Steinbachstraße längs der Bahntrasse aktiv mitwirken können. Geduld muss aber mit- und aufgebracht werden, denn die endgültige Fertigstellung ist erst für 2039 vorgesehen.

Gleichwohl malen Heerscharen von Alleswissern von der Zukunft ein düsteres Bild, weil, laut Udo Di Fabio, die Menschen die Moral und ihre traditionelle Bindung an die Religion über Bord geworfen hätten und es ihnen besonders an Leistungswille fehle. Und damit auch gleich klar ist, wer hier unter „die Menschen“ zu verstehen ist, führt der Autor in seinem Werk Die Kultur der Freiheit, den Bäcker, Fußballspieler, Chirurgen, Forscher oder Kinderbuchautor auf, alles natürlich Individuen, die in dieser Gesellschaft das Sagen haben – aller vier Jahre! Kommt mir alles verdammt bekannt vor, auch wenn Udo Di Fabio sein Machwerk bereits 2005 verfasst hatte.

So ist die Welt nicht zu retten, meint

Euer Motzi

Was macht eigentlich unser früherer Artikelschreiber Reiner Roßberg?

Über lange Zeit, vor allem in den neunziger und Nuller-Jahren, war Reiner Roßberg regelmäßig in der Vorschau zum Thema Wein mit fachlichen Artikeln und Schnorren vertreten. Er gehörte zum Kreis der Schreiber um die Redaktion herum, wie z.B. Liselotte Schließer, Tine Schulze-Gerlach oder Frank Thomas. So erfreute er uns mit konkreten Themen zum Weinbau oder er ließ Karalambos philosophieren, der aber auch immer irgendwie beim Wein landete. Klar, Reiner Roßberg ist gelernter Gärtner und Winzer und weiß, wovon er schreibt.

Foto: D. Lohse

Dann aber wurden seine Artikel in der Vorschau weniger und hörten 2014 schließlich ganz auf. Viele Leser der Vorschau dürften das bedauert haben. In der Zeit kam das Gerücht auf, Roßberg schreibe an etwas ganz Großem. Und 2018 erschien dann sein Roman „Wolf von Kreyern“ im Notschriften-Verlag (wir berichteten in V&R 08 /19), sein bisher größtes und ein tolles Werk. Wer aber gedacht hatte, nun kann er sich wieder den kleinen Artikeln in der Vorschau zuwenden, hatte sich getäuscht. Es kam nichts mehr für die Vorschau aus seiner Feder. Warum, weiß man nicht. Könnte es vielleicht mit dem Tod und dem Ende der Redakteurszeit von Dieter Malschewski zusammenhängen?

Nun hatte ich schon geraume Zeit vor, mal bei ihm vorbeizuschauen und zu sehen wie’s ihm geht. Aber dann kam immer wieder was Anderes dazwischen. Wir, Reiner Roßberg und ich, kennen uns schon lange und hatten über die Jahre hinweg eine ganz gut laufende Weinpartnerschaft – ich verkaufte ihm das Lesegut aus meinem Weingarten, er kelterte es sortenrein (Müller-Thurgau) mit seiner Ernte und ich kaufte im Folgejahr dann ein paar Flaschen Wein zurück. Das Ende dieser Partnerschaft musste leider im Jahr 2024 vereinbart werden, da sich Reiner Roßberg einer weiteren Hüft-OP unterziehen musste. Zu meiner o.g. Absicht, Herrn Roßberg mal zu besuchen, kam nun die Frage aus der Redaktion der Vorschau dazu, was macht eigentlich Reiner Roßberg? Telefonisch wurde dann der 12. März 2026 für einen Besuch bei ihm zuhause vereinbart.

Nach erfolglosem Klingeln fand ich schließlich den Gesuchten mit zwei Krücken im Schuppen hantierend. Dann saßen wir im Wohnzimmer, aber ein Gespräch kam nur schleppend in Gang – wir sind halt beide älter geworden, seit wir uns zuletzt sahen. Ja, es ist so, wie ich vermutet hatte, es geht dem 84-jährigen Roßberg nicht so gut. Er ist allein seit seine Frau vor zwei Jahren gestorben ist. An den Hüftgelenken kann man nach mehreren Operationen nun wohl nichts mehr ändern, er spricht von einer miglückten OP und verschiedenen Nachbesserungen. Dazu kommen noch ein paar Beschwerden, die sich so im Alter einstellen. Dagegen ist, was man in dem Alter nicht immer voraussetzen kann, der Kopf noch „voll da“. Während des weiteren Gesprächs kann er sich noch recht gut an die Stationen des beruflichen Werdegangs erinnern und darüber sprechen.

Er stammt aus einer Zitzschewiger Gärtnersfamilie und hat nach der Schulzeit dann auch Gärtner als Beruf gelernt. In den 50er Jahren existierten hier noch viele Gärtnereien – heute gibt’s in Zitzschewig wohl nur noch die Gärtnerei Kießlich und die Baumschule Schumann. Eigentlich wäre Reiner Roßberg gern Handwerker geworden, aber er folgte den Wünschen der Eltern, bzw. der Großeltern. Als der „VEB Wackerbarth“ Leute suchte, bewarb er sich um eine Stelle als Winzer und qualifizierte sich da weiter zum Winzermeister und dort hat er dann fast 20 Jahre gearbeitet. Nach 1990 wechselte Roßberg für reichlich 6 Jahre ins stadteigene Weingut „Hoflößnitz“, wo Bio-Wein erzeugt werden sollte. Aber hier redeten ihm zu viele in seine Arbeit rein. Als Übergang zur Rente richtete er schließlich im eigenen Grundstück am Langenbergweg noch eine anfangs gut gehende Schoppenstube ein, die meine Frau und ich auch gern besucht hatten. Nach ca. 10 Jahren wurde der Betrieb der Schoppenstube dann eingestellt. Sein Berufsleben und seine Freizeit waren also immer irgendwie mit dem Wein verbunden gewesen!

Foto: D. Lohse

Während unseres Gesprächs erkenne ich aber, dass sich Reiner Roßberg parallel zum Wein auch immer Gedanken über die Gesellschaft gemacht hat, ja der Philosophie gedanklich sehr nahe gekommen ist. Vielleicht ist er dadurch gar dem alten Prohliser Astronom und Bauernwissenschaftler Johann Georg Palitzsch ein bißchen ähnlich? Manchmal zeigt er aber auch, dass er’s nicht so mit den „Studierten“ hat. Ist das ein Grund, weshalb unsere Bekanntschaft nicht über das „Sie“ hinausgekommen ist? Doch man kann auch Freund per „Sie“ sein, oder? Diese Veranlagung, über die Welt im Großen und Kleinen nachzudenken, sehen wir auch in seiner Schreiblust. Außer den Artikeln, die wir in der Vorschau lesen konnten, hat er etliche Bücher im Radebeuler Notschriften-Verlag (der ist neulich erst umgezogen: AK 22!) herausgebracht, darunter den „Wolf von Kreyern“. Und ein weiteres Buch „Balkon Gottes“ mit der Kritik am Leben in der Überflussgesellschaft hat Roßberg fertiggestellt, man darf gespannt sein!

Jetzt ist sein Leben stiller und der Radius seiner Handlungsmöglichkeiten kleiner geworden. Wahrscheinlich werden wir in der Vorschau künftig auch keine Artikel von Roßberg mehr finden, schade, aber wohl nicht zu ändern.

Ich verabschiede mich mit besten Wünschen für noch ein paar gute Jahre unter den o.g. Umständen und grüße von der Redaktion von „Vorschau und Rückblick“.

Dietrich Lohse

Wassersportzentrum Radebeul

Seit nunmehr 103 Jahren ist das Bootshaus Radebeul ein wichtiges Zentrum für Sportler, Freunde und Liebhaber des Wassersports – Ruderer, Kanuten und Segler. Mittlerweile ist es aber auch ein gefragter Ort für Wasserwanderer auf der Elbe und Fahrradfahrer die auf dem Elberadweg unterwegs sind und hier gern eine Zwischenrast einlegen.

Die umgebaute Kegelbahn des Dampfschiffrestaurants
Foto: Festschrift 100 Jahre Bootshaus/ Wassersportheim Radebeul

Es waren Ruderer des Rudervereins Lößnitz (R.V.L.) die in der umgebauten Kegelbahn des Dampfschiffrestaurants ihr Domizil hatten, das den Ansprüchen des jungen Vereins durchaus genügte. Mit stetigem Anstieg der Mitgliederzahl und der zur Verfügung stehenden Ruderboote musste aber über eine Alternative nachgedacht werden. Ein neues Bootshaus wurde erforderlich. Nicht zuletzt dank großzügiger Spenden konnte das Vorhaben in Angriff genommen werden und im ersten Schritt die Bleichplatzanlage der Badeanstalt Kleinert in Kötzschenbroda als Bauland erworben werden.
Der Radebeuler Architekt Alfred Tischer entwarf 1923 einen verputzten Ziegelbau mit Zollingerdach. Die Giebel sind teilweise verbrettert, im Erdgeschoss befinden sich zwei große, korbbogige Hallentore.

Bild: Festschrift 100 Jahre Bootshaus/ Wassersportheim Radebeul

Am 26. Mai 1923 erfolgte der offizielle Baubeginn und bereits am 30. September fand die Einweihung des neuen Bootshauses statt. Die Radebeuler Baufirma Johannes Eisold hatte das Bootshaus errichtet.

Der Mittelbau mit dem Zollingerdach ohne die seitlichen Anbauten ist unter dem Denkmalnamen „Wassersportheim Lößnitz“ ein Kulturdenkmal. Als markanter Bau mit seltener Lamellendachkonstruktion, nach Patent des Merseburger Architekten Friedrich Zollinger“ ist das Gebäude ortshistorisch und baugeschichtlich bedeutend. In seiner Schlichtheit und Zweckmäßigkeit fügt sich der Bau sehr schön in das umgebende Landschaftsbild ein.

Bootshaus in den 1920er Jahren
Foto: Festschrift 100 Jahre Bootshaus/ Wassersportheim Radebeul

Ein überaus reges Vereinsleben mit Training, Regattateilnahmen, geselligen Zusammenkünften machte das Bootshaus zu einem wichtigen Begegnungsort in Radebeul.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es bis 1948 zweckendfremdet als KfZ-Werkstatt von der Roten Armee genutzt.

Danach aber entwickelte sich das Bootshaus wieder zu einer Heimstatt vieler, engagierter Wassersportler. Ruderer, Segler und Kanuten. Gemeinsam nutzten sie das Bootshaus und kümmerten sich im Verbund eines Bootshausaktives um sämtliche Belange dieses Hauses. Organisatorisch und sportlich agieren die jeweiligen Abteilungen auch heute noch eigenständig.

Immer wieder reagierten die Sportler und die Verantwortlichen auf neue Herausforderungen und neue Bedingungen. So werden Anfang der 1970er Jahre eine Seglerhalle, ein Kanuanbau, Garagen und ein Sozialtrakt mit Toiletten, Duschen und Umkleideräume für die Damen angebaut. Neben der Seglerhalle entsteht außerdem eine Bootshalle für die wachsende Zahl der Ruderboote und ein neues Ruderbecken für das Rudertraining außerhalb der Freiluftsaison. Damit hatten sich die Trainingsbedingungen für alle Sportler wesentlich verbessert.

Traditionelle Veranstaltungen wie Fasching, Sommer- und Weinfest, Weihnachtsfrühschoppen und Silvesterpartys wurden, neben den sportlichen Aktivitäten wieder zu festen Größen im Jahreskalender der Abteilungen.

Eine besondere Würdigung gilt an dieser Stelle dem Ehepaar Walter und Erika Friedrich die sich über viele Jahre mit Leidenschaft für den Rudersport und für sämtliche Belange des Hauses und Geländes eingesetzt haben und nachhaltige Spuren hinterlassen haben.

Nach anfänglichen Unsicherheiten ist seit 1990 das Bootahaus und Gelände Eigentum der Stadt Radebeul und die Sportabteilungen sind Pächter und eigenverantwortlich für „ihr“ Bootshaus und das Gelände zuständig.

Eigentlich ist ein Bootshaus am Wasser und nicht unter Wasser. Aber Hochwasser an der Elbe waren keine Seltenheit und man hatte sich daran gewöhnt, manchmal zweimal im Jahr, die Bootshallen vom zurückgelassenen Schmutz des Elbehochwassers zu säubern.

Aber die Fluten der Elbe 2002 und 2013 zerstörten alles, was nicht niet- und nagelfest war. Bis in den Saal im Obergeschoss (2002) stand das Wasser. Die Schäden waren enorm und es folgten Tage und Wochen an denen es schwer war sich vorzustellen wie es weitergehen soll.

Die Schäden waren gewaltig. Garagen, Segler- und Ruderhalle mit dem Ruderbecken mussten abgerissen werden. Das historische Bootshaus war so schwer in Mitleidenschaft gezogen, dass es zum Teil entkernt, Decken neu eingebaut und der Saal nebst Küche instand gesetzt werden mussten. Das Haus bekam ein neues Dach, aber einige Provisorien blieben noch. Diese Herausforderungen zu bewältigen, erforderte enormen Einsatz aller Mitglieder und Freunde des Wassersports.

Aktuelle Ansicht des historischen Bootshauses
Foto: Festschrift 100 Jahre Bootshaus/ Wassersportheim Radebeul

Und genau dieses Engagement der wassersportbegeisterten „Bootshausfamilie“ war maßgebend, dass mit großer städtischer Unterstützung, mit staatlichen Fördermitteln, Spenden vom Verein „Arche noVa“, privaten Spendern ein „erneuter“ Neustart möglich wurde. 2017 war es dann soweit, dass mit einer feierlichen Grundsteinlegung ein moderner Bootshaus-Ersatzneubau beginnen konnte.

Es entstanden moderne Bootshallen mit Werkstatt, Ruderbecken im Erdgeschoss, Sanitäranlagen, Umkleideräume sowie der Kraft- und Gymnastikraum im Obergeschoss. Eine gelungene Planung des Radebeuler Architekturbüros Atelier2 unter Leitung von Frank Mehnert und Dirk Georgi.

Neubau Bootshaus Radebeul
Foto: Festschrift 100 Jahre Bootshaus/ Wassersportheim Radebeul

Heute ist das Bootshaus mit seinen Abteilungen Mitglied in der SSV Planeta Radebeul, immer wieder ein sehr lebendiger Treffpunkt für sportbegeisterte Ruderer, Kanuten, Segler und natürlich für Kinder. Jugendliche und Erwachsene, die sich für Wassersport interessieren und vielleicht auch aktive Mitglieder in einer der Abteilungen werden wollen, sind herzlich willkommen.

Matthias Kratschmer
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Textauswahl aus der Festschrift zum 100jährigen Bestehen des Bootshauses/Wassersportheim Radebeul, Zusammenstellung Matthias Kratschmer

Indigene Nordamerikas zu Gast in Schulen

Vom 11.-13.5.2026 kam es zu zahlreichen wertvollen Begegnungen von Schülerinnen und Schülern mit Indigenen Nordamerikas. Der Tänzer und Sänger Supaman von der Apsaalooke Nation in Montana und NuVassie Blacksmith vom Stamm der Oglala Lakota in South Dakota nahmen als Akteure am diesjährigen Karl-May-Fest teil, und so ergab sich vor dem Festival die wunderbare Gelegenheit von Treffen in Klassenzimmern und Turnhallen. Folgende Schulen nahmen teil: Gymnasium Dresden Plauen, Oberschule Dresden Cotta, Romain-Rolland-Gymnasium Dresden, Kurfürst-Moritz-Oberschule Boxdorf, Gymnasium Luisenstift Radebeul, Lößnitzgymnasium Radebeul, Evangelische Oberschule Radebeul und die Grundschule Oberlößnitz Radebeul.

Foto: A.Hintz


Organisiert wurden die Veranstaltungen durch das Kulturamt Radebeul. Der Radebeuler Kultur e.V. organisierte eine willkommene Geldspritze von der „Partnerschaft für Demokratie“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Diese trug wesentlich zur Finanzierung des Projektes bei, das 2025 zum ersten Mal stattfand.

Was ist der Gewinn für Grundschüler als auch für Schülerinnen und Schüler oberer Klassen?

Aus einem Englisch- oder Geschichtsbuch Informationen zum Leben indigener Völker zu erhalten, ist sicher eine fundierte Basis für Wissen, Völkerverständigung und Toleranz. Aber wenn Supaman,
der neben anderen Auszeichnungen 2014 von MTV den Titel „Artist of the Week“ errang, ein indigenes Lied seines Stammes im Klassenzimmer direkt vor den neugierigen Schüleraugen singt, ist das ein anderes, emotional aufgeladenes Erlebnis. Und wenn NuVassie das Leben seiner Stammesangehörigen beschreibt, ein Lied für seinen kleinen Sohn singt und dabei Wörter aus seinem Wortschatz benutzt, hinterlässt das in seiner Authentizität und Ehrlichkeit einen bleibenden Eindruck und berührt die Zuhörer.

Man muss es erlebt haben: Supaman legt seinen vollen, wunderschönen Festschmuck an, schließt die Augen und beginnt mit großer Intensität zu tanzen. Er nutzt bei seiner Präsentation die Loop-Station, ein technisches Gerät zur Aufnahme von Tonspuren, die dann parallel abgespielt werden können. Supaman verbindet indigene Traditionen und modernen Hip-Hop auf unnachahmliche Weise. Die Schüler und Schülerinnen waren begeistert!

NuVassie trommelt, während er singt. Auch er schließt die Augen und ist hochkonzentriert. Er reicht verschiedene medizinische Heilkräuter in die Runde und erklärt deren Wirkung und Nutzung. Angetan sind die Jugendlichen von einem Spiel der Lakota, das ihren Teamspirit entfacht. NuVassie und Supaman überzeugen ihr Publikum mit Empathie und erfrischendem Optimismus. Die uralten Weisheiten ihrer Stämme erreichen uns sofort, denn sie zeugen von menschlicher Erfahrung und Demut der Natur gegenüber.

Der musikalische oder erzählerische Zugang zu zwei der über 600 indigenen Stämme in den USA lässt so Raum für ein ganz subjektives, individuelles und unverwechselbares Gefühl. So entwickeln sich bei den Kindern und Jugendlichen ein echtes Verständnis und Anteilnahme für die Lebensweise indigener Stämme Nordamerikas.

Danke für alles, Supaman und NuVassie!

Angela Hintz

Kunst geht in Gärten

20. und 21. Juni 2026
jeweils 13 bis 18 Uhr, Ausnahmen sind zu beachten

Nunmehr zum siebenten Male lädt die Radebeuler Veranstaltungsreihe „Kunst geht in Gärten“ kultursinnige Menschen dazu ein, sich auf eine Entdeckungsreise in Gärten und an besondere Orte der Lößnitzstadt zu begeben.

Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotografen und Kunsthandwerker präsentieren ihre Arbeiten im Wechselspiel mit Natur, Kultur und Architektur. Auch Schüler und Autodidakten werden ihre eigenen Werke zeigen. Wandernde Musiker sowie zahlreiche zusätzliche Begleitprogramme mit Kurzkonzerten, Lesungen, Performancedarbietungen, Schauvorführungen und Workshops bereichern das Angebot.

Der Flyer mit dem Statement der Veranstalter, dem vollständigen Programm, einem Orientierungsplan und zusätzlichen Hinweisen ist in der Stadtverwaltung, in allen Kultureinrichtungen, Buchhandlungen und der Tourist-Information ab sofort erhältlich.

STATIONEN

1. Stadtgalerie Radebeul
Ausstellung: Cesar Olhagaray & Muriel Cornejo „Zugvögel“
IM GARTEN André Uhlig: Malerei, Grafik, Zeichnung
Sylvia Pásztor: Tuschemalerei
SA 15 Uhr Actionpainting mit Klaus Liebscher
SA/SO 13-18 Uhr ?WC
Altkötzschenbroda 21

2. Kunsthof
Simone Ghin: Malerei, Glaskunst
Markus Retzlaff: Malerei, Druckgrafik, Schaudrucken
SA/SO 13-18 Uhr
Altkötzschenbroda 23

3. Café 25
Franziska Kunath: Malerei, Grafik
Musik:
SA Kai Schmerschneider
SO Les Anges, Kommune Woodstock
SA/SO 13 – 18 Uhr ?WC
Altkötzschenbroda 25

4. Garten GS Kötzschenbroda
Schülerinnen und Schüler
zeigen ihre Kunstwerke
SA 13 – 18 Uhr
Harmoniestraße 7

5. Kunsthaus Kötzschenbroda
Motto „Blütenträume – Ungeziefer“
Bilder, Objekte, Installationen
Bernd Hanke, Matthias Kistmacher, Matthias Kratschmer, Christiane Latendorf, Anita Rempe, Gerald Risch, Heidrun Rueda, Gabriele Schindler, Pseudo 1, Pseudo 2, Emilia, Lucia & Nina
Interaktiver Kinderbereich
Kurzführungen stopp
SA/SO 13 – 18 Uhr
Käthe-Kollwitz-Straße 9

6. Kunstscheune Altnaundorf
KUNSTSTALL
Schüler der Semperschule Dresden, Fachrichtung Kunst: Malerei, Projektarbeiten
KUNSTSCHEUNE
Bettina Zimmermann: Malerei
Konzert und Vernissage am SO 16 Uhr
SA/SO 13 – 18 Uhr ?WC
Altnaundorf 6

7. Garten „Jardin sans arrosage“
Annette von Bodecker: Illustration, Collage, Mischtechnik
Rita Richter: Aquarell, Mischtechnik
Peter Schwill: Grafik, Holzplastik
Musik: SA/SO 15 Uhr Matthew Rogers: Times with the bogleman (Performance)
SA/SO 13 – 18 Uhr
Mittlere Bergstraße 51

8. Besenwirtschaft Genussbutze
Frank-Ole Haake: Malerei
Edna Ressel: Malerei
Zusatzangebot: „Märchenbilder in den Zwischenräumen“, Erzählungen von Frank-Ole Haake
SA/SO 13 – 18 Uhr ?WC
Zechsteinweg

9. Garten Familie Schulze
Heike Herzog: Grafik, Malerei
Jürgen Cominotto: Skulpturen
Petra Schulze: Grafik, Malerei
Musik am SA
SA/SO 13 – 18 Uhr
Am Talkenberger Hof 21

10. Garten „An der Sternwarte“
Astrid Lehmann, Ines Hoferick, Monika Kuhlmann, Claudia Mertens, Torsten Fuchs:
Lederplastik, Keramik, Malerei, Zeichnung, Textilgestaltung, Objekte aus Edelstahl
SA/SO 13 – 18 Uhr
Auf den Ebenbergen 10

11. Garten Rosemarie Junker
Malerei, Aquarelle, Keramik
Gruppe „Blaues Haus“
mit Peter „Pit“ Müller, Britta Berninger, Andrea Franke, Rosemarie Junker, Isabel Kopatz, Claudia Thieme, Silvia Ibach
Musik: Irina von Toll, Akkordeon
SA 13 – 18 Uhr
Prof.-Wilhelm-Ring 28b

12. Garten Emmerling
Sigrun Anderßen: Druckgrafik
SA/SO 13 – 18 Uhr
Karl-Liebknecht-Straße 2c

13. Garten Familie Alberich
Thomas Reichstein und Dipa Doreen Wolf: Plastik
Viola Große: Malerei
Ulrike und Theresa Pusch: Malerei
SA/SO13 – 18 Uhr
Karl-Liebknecht-Straße 8b

14. Garten Familie Miksch
Grafik, Malerei, Aquarelle
Steffen Gröbner, Michael Klose, Sophie Cau, Rita Stepanek
SO 13 – 18 Uhr
Heinrich-Zille Straße 52

15. Garten Seitz
Gabriele Seitz: Fotografie
Lieselotte Finke-Poser: Aquarelle
SA/SO 13 – 18 Uhr
Dr.-Külz-Straße 9

16. Garten Langer
Malerei
Ines Strauß, Vera Barcik, Sylvia Graumüller
SO 13 – 18 Uhr
Dr. Külz-Straße 16

17. Garten Renate Kern
Malerei, Grafik, Aquarelle
Anke Kern, Ute Scholze, Mechthild Mansel, Hans-Oskar Metz
Steffen Gröbner nur SA
Ruth Rittweger nur SO
Patchwork Mitmachaktion
SA/SO 13 – 18 Uhr
Humboldtstraße 6

18. Garten Johanna Mittag
Malerei, Druckgrafik, Keramikobjekte
Johanna Mittag, Gabriele Reichelt, Theresa König
Musikalisches Intermezzo jeweils 16 Uhr
SA Streichtrio baroccolo
SO „von Bach bis Gershwin“, Kilian Forster & Tanja Grandmontagne
SA/SO 13 – 18 Uhr
Bodelschwinghstraße 1

19. Garten und Weingut JWD
Friedrich Porsdorf: Malerei
Bernd Hanke: Fotografik
Live-Musik: Carolina Federbusch, Valentin und weitere
SA/SO 13 – 18 Uhr
Obere Bergstraße 72

20. Garten Wieczorek
Sylva Wieczorek: Keramik
SA/SO 13 – 18 Uhr
Moritzburger Straße 95

21. Garten Heidi Göhler
Künstlergemeinschaft “Notart“
Grafik, Malerei, Schmiedekunst, Sandsteinarbeiten
Grit Holomek, Gunnar Pfaffe, Edgar Kupfer, Heidi Göhler
SO 13 – 18 Uhr
Höhenweg 24

22. Sächsisches Weinbaumuseum Hoflößnitz
Ausstellung „Zwischen Elbe und Weinberg“, Lößnitzbilder von Karl Friedrich
SA/SO 10 – 18 Uhr ?WC
Knohllweg 37

23. Garten Herzog
Achim Leupold: Malerei (Toskana und Sächsische Schweiz)
Zusatzprogramm:
ca. 14.30 Uhr und 16.30 Uhr
im Wechsel
Lesung Christian Grün „Märchen- und Sagenhaftes“
Konzert „Spencer unplugged“ (Eigene Songs, Rock/Country)
SA/SO 13 – 18 Uhr
Weinbergstraße 42

24. Hotel Villa Sorgenfrei
Nadine Wölk: DIY Cyanotypie
Rita Goldschmidt: „Besondere Figuren aus Ton“
SA/SO 13 – 18 Uhr ?WC
Augustusweg 48

25. Villa Olga Garten Familie Tresp Alberte
Natasha Lenkereit: Malerei, Aquarell, Pastell und Gouache
Erwin Swiderski: Fotografie
Musik
SA/SO 13 – 18 Uhr
Augustusweg 51A

26. Garten Familie Nagy
Ölmalerei, Aquarelle
Ferenc Nagy, Marion Nagy
SO 15 Uhr Chor Globalsoundries
Mitmachangebot:
Malen für Kinder mit Aquarell und Acryl,
Basteln mit Schmuckelementen
SA/SO 13 – 18 Uhr
Augustusweg 103e

27. Garten Böhme
Malerei, Zeichnung, Fotografie
Sophie Peters, Lars Kohl
Rahmenprogramm:
Live-Malerei von Sophie Peters
Familien-Malpavillion
SA 13 – 18 Uhr
Maxim-Gorki-Str 18

28. Garten F4 ? ARTenreich
Renate Winkler: Grafik, Malerei, Keramik
Babak Nayebi: Malerei
Harald Türke: Holzgestaltung
Constanze Schüttoff: interaktive Installation
Mathilda: Kinderzeichnungen
Rahmenprogramm:
Demonstration des Holzschnittes
Künstlerrundgänge
SA 14 Uhr
Chorklänge mit „chorusvocalis“ unter der Leitung von Edith Maria Breuer
SA/SO 13 – 18 Uhr
Freiligrathstraße 4

29. Garten Wieland
Irene Wieland: Stahlskulpturen, Keramik
Karen Kamiya: Skulptur
Karen Koschnick: begehbares Objekt aus Plexiglas und Stahl
SA/SO 13 – 18 Uhr
Meissner Straße 57

30. Garten Villa Kolbe
René Kuhnt: Malerei
Kunstschmiede EHNERT: Gestaltetes Metall
Musikalisches Zusatzprogramm:
Streichquartett Mahlers Musen
Ilka Kraske: Jazz Lounge Musik
SA 13 – 18 Uhr ?WC
Zinzendorfstr. 16

31. Wiese »Weißes Haus«
GRAFFITI / GRAFIK / MALEREI
Künstlerkollektiv »Seven Hells« und Freunde …
Hannah Heduschka, Nadine »Lart de Lossie« Lossie, Gunnar »MYTH« Pfaffe,
Max »ORES24« Robra, Carsten »CASOM« Langner, Nico »SHAZ« Lattermann,
Alexander »SHRINER« Sitt, Ferdinand »WATC« Liebscher, Edgar Kupfer
Live Graffiti Performance:
»The Fake Train Project«
Casom/ Shaz / Shriner / Ores24 / Watc
SA 13 –18 Uhr
Kötzschenbrodaer Straße 60

32. Garten Martina Beyer
Martina Beyer: Skulptur, Grafik
U.S. Buchart: Malerei
Eric Beier: Objekte
Anne Brandt: Malerei, Grafik
Zusatzprogramm:
Kreatives Mitmachen, Gestaltung persönlicher Wegbegleiter
SA/SO 13 – 18 Uhr
Straße des Friedens 53a

Wandernde Musiker
Michael Lindner, Thabet Azzawi, Max Loeb Garcia, Alona Liakh, Thomas Knor,. Rainer Promnitz, Gabriel Jagieniak, Antony Heulin, Annett Otto, Gennadiy Nepomnischi, Tommy Lehmann, Dieter Beckert, SHOWKO, Alexander Kens, Alexander Däßler, Igor Daniluk, Klezmart

Hinweise
Bitte das eigene Glas und eventuell das eigene Picknickkörbchen mitbringen. Getränke sind vor Ort erhältlich. Bei starkem Regen können Ausstellungen und Aktionen ausfallen.
Eintritt frei. Änderungen vorbehalten!

Projektleitung, Kontakt & Info
Dr. Gabriele Lorenz/ Magdalena Piper
Kulturamt/ Stadtgalerie Radebeul, Altkötzschenbroda 21
0351 8311-605, -625
E-Mail: galerie@radebeul.de
www.radebeul.de/stadtgalerie

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