Themenarchiv: Glossen und Editorials

Editorial

Radebeul ist in Richtung Moritzburg von einigen beschaulichen Badeseen umgeben. Besonders in diesem Jahr aber bemächtigt sich eine geradezu invasorische Sportart der wehrlosen Teichlandschaft. Gemeint ist das sogenannte Stehpaddeln, oder cooler ausgedrückt: Stand-Up-Paddling. Verlangte die Ausübung des Sports vor Jahren noch das beschwerliche Herankarren des überaus sperrigen Stehpaddelbretts, so schaffen dafür heutzutage aufblasbare Modelle im Mehr »

Radebeuler Miniaturen

Fliedermann und Rosenmarie Nein, lila wäre zu simpel. Es ist ein Blau, das ins Rot hineinspielt, mal dunkler, mal heller, ja, es gibt ihn auch ganz weiß, den Flieder.
Laß nur den April vorübergehn mit seinen Launen, dann wirst du sehen können, wie der Fliedermann durch die Gärten wandert. Er kommt meist gegen Abend. Mehr »

Trends

Eine Glosse
Moden sind „heiße Sachen“. Hier spiele ich jetzt nicht auf Hotpants oder so an. Schließlich will ich nicht als „sexistisch“ abgestempelt werden. Eh du dich aber versiehst, ist die aktuelle Mode wieder vorüber. Und dann hast du dich ins gesellschaftlich „Aus“ geschossen, bist gewissermaßen nicht mehr „salonfähig“, um mal einen Begriff von Mehr »

Editorial 7-21

Aus gegebenem Anlass möchten wir einem Menschen Danke sagen, der in nicht unerheblicher Weise mit unserem Heft und insbesondere mit dem Redakteur im Jahreskreis über viele Jahre in enger Verbindung stand.
Frau Dr. Petra Grubitzsch verabschiedete sich dieser Tage nach fast einem Vierteljahrhundert als Pressereferentin der Landesbühnen Sachsen in den wohlverdienten Ruhestand.
Mein Mehr »

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Bauernhäuser in Radebeul Juni 2021

Altlindenau 28 Wir stehen vor einem Dreiseithof, der von der Straße etwas abgerückt ist. Das alte Wohnhaus des Herrmannhofs war am 19. Dezember 1880 abgebrannt. Der Bauer Karl Ernst Herrmann ließ es „etwas moderner“ mit verändertem Standort (90° gedreht), massiv, also ohne Fachwerk, und mit mehr Geschoßhöhe bis 1885 wieder Mehr »

Radebeuler Miniaturen

Der Tsunami-Komplex

„Es kommt alles ans Licht, was unterm Schnee begraben wird“. Sagen wir mal so: Es hat doch endlich wieder mal richtig geschneit im Februar. Der Schnee war vom Saharastaub gelb gefärbt, aber die LKW haben trotzdem reihenweise quer gestanden auf den Autobahnen: Feinstaub bildet zwar Kristallisationskerne für Schneesterne, ist aber deswegen noch lange Mehr »

Virtueller Ausflug

Eine Glosse?

In Pandemiezeiten ist man schon ganz schön angeschmiert. Man kommt nur schwer vor die Tür, auch weil einem die Lust dazu gehörig vergangen ist. Denn, wohin soll man seine Schritte lenken, ist ja eh alles zu! Früher, ja früher, war alles besser. Selbst die Fantasielosesten konnten wenigstens Einkaufen oder wie der Neudeutsche jetzt Mehr »

Editorial Juni 2021 Für Kenner ist das Käthe-Kollwitz-Haus in Moritzburg, der Rüdenhof, seit seiner Eröffnung vor über 25 Jahren ein kulturelles Kleinod am Rande Dresdens. Dort verbrachte die Künstlerin das letzte Jahr ihres Lebens, bevor sie 1945 kurz vor Ende des 2. Weltkriegs verstarb. Es ist der letzte Ort an dem sich ihrer Persönlichkeit noch Mehr »

Radebeuler Miniaturen

Das Wunder
(für Sybille und Thomas W.) Die März-Miniatur trug die Überschrift „Selbstversuch mit Überraschung“ und handelte von einem virtuellen Kneipenbesuch, der nicht so ganz das gewünschte Ergebnis zeigte: Der Gaumen blieb trocken. Wenige Tage später wuchs aus der Überraschung ein wahres Wunder: Du weißt jedenfalls, wies geht, sagte Ulrike, als ich, noch immer Mehr »

„Keine Zeit!“

Dieser „geflügelte“ Spruch fliegt einem alleweil seit geraumer Zeit um die Ohren und ehe man sich versehen hat, ist der Absender schon aus dem Blickfeld verschwunden, hat das Telefon aufgelegt, antwortet auf keine Mails oder auf sonstigen Kanälen. Doch die so daher gesagte Floskel kann ja überhaupt nicht stimmen, denn jeder Tag, ob gestern, heute Mehr »

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