Gegenstand des Editorials von Ilona Rau sind Gedanken um die sich zum Teil verändernde Würdigung der engagierten Bürgerschaft bei Festumzügen und öffentlichen Präsentationen.

Ein Beitrag von Karin (Gerhardt) Baum zur Wiederentdeckung der Radebeuler Malerin und Grafikerin Käthe Kuntze und zur Gedenkausstellung in der Stadtgalerie

Gudrun Täubert berichtet in „Häuser und ihre Besitzer“ von einem Besuch mit Mitgliedern des „vereins für denkmalpflege und neues bauen“ in der „Villa Annabella“.

Thomas Gerlach hielt die Laudatio zur Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von Ines Hoferick in Hoflößnitz.

Ulrike Kunze gibt in der Nachschau einen Stimmungsbericht zum 4. Mal X-JAZZ in Radebeul.

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr.

 

Im Augustheft lesen sie:

  • Editorial
  • Karin (Gerhardt) Baum
    Käthe-Kuntze-Gedenkausstellung in der Stadtgalerie
  • Gudrun Täubert
    Denkmalpflege: Häuser und ihre Besitzer
  • Dietrich Lohse
    Buchempfehlung: »Wolf von Kreyern« – ein barockes Jägerleben im sächsisch–kurfürstlichen Friedewald
  • Hans-Günter Lippmann
    Gastbeitrag: Luthers Hochzeit
  • Thomas Gerlach
    Laudatio zur Ausstellungseröffnung mit Arbeiten von Ines Hoferick in Hoflößnitz
  • Ulrike Kunze
    Zum 4. Mal X-JAZZ in Radebeul – ein Stimmungsbericht
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

 

Titelbildserie 2019 / August

Bahnhof der Lößnitzgrundbahn in Moritzburg

Dieser Bahnhof liegt etwa in der Hälfte der 1884 fertig gestellten Schmalspurbahnstrecke (Spur =750mm) von Radebeul nach Radeburg (Länge =16,5km). Das seit 1884 bestehende Gebäude ist ein Kulturdenkmal, genauer gesagt ein Denkmal der sächsischen Verkehrsge-schichte. Wenn man das Alter des Bahnhofs sieht – 137 Jahre – hat sich in der Zeit nur wenig geändert. In der Mitte der zweigeschossige Hauptbau mit eingeschossigen, etwa gleich langen Flügelbauten nach NO und SW, darüber jeweils flache Satteldächer – die Form entsprach in etwa den damals in Mode gekommenen Schweizerhäusern. Der nordöstliche Flügel wurde 1911 verlängert, um mehr Raum zu schaffen und es ist durchaus möglich, dass die in den alten Bauzeichnungen zu erkennenden, an den Firstenden aufragenden Holz-Zierspitzen (vergl. Schweizerhäuser!) gar nicht ausgeführt worden sind, denn auf einem historischen Foto von 1910 gibt es solche Spitzen nicht.

2004 /05 erfolgte die letzte durchgreifende Instandsetzung des Bahnhofs. Das Ergebnis kann sowohl durch Materialwahl (Schieferdach und senkrechte Verbretterung des OG) und die Farbgestaltung (Brettschalung zuvor vergrautes Braun, jetzt lichtes Grün und Putzflächen in Hellocker) durchaus den Fahrgästen, die hier ein- und aussteigen gefallen.

Dietrich Lohse

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