Im Editorial macht Redakteur Sascha Graedtke auf die Neuordnung des angelegten Archivs der „Vorschau-Hefte“ aufmerksam.

Thomas Gerlach hielt die Rede zur aktuellen Ausstellung in der Radebeuler Stadtgalerie „Radebeul geWENDEt“. Hier lesen Sie die ungekürzte Rede.

Katrin Wysujak und Michael Mitzschke versuchen in Schüler entdecken Zukunft und Vergangenheit II junge Menschen mit Fragen zur Denkmalpflege zu sensibilisieren.

Christine Meinhold und Sebastian Schmidt machen in der hier ungekürzten Fassung auf die Ausstellung Hans Theo Richter – späte Zeichnungen im Käthe Kollwitz Haus in Moritzburg aufmerksam.

Bertram Kazmirowski schaut in Zur Lesung von Thomas Rosenlöcher im Festsaal von Schloss Hoflößnitz auf einen gelungenen Abend zurück.

Ingrid Koch lädt mit ihrer Rede Werke von Detlef und Gabriele Reinemer in der Hoflößnitz zur aktuellen Ausstellung ein.

Dietrich Lohse führt uns in Art déco an und in Radebeuler Gebäuden zu zahlreichen Radebeuler Gebäuden mit teils versteckten Baudetails.

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

 

Im Oktoberheft lesen sie:

  • Editorial
  • Thomas Gerlach
    Radebeul geWENDEt
  • Katrin Wysujak/ Michael Mitzschke
    Schüler entdecken Zukunft und Vergangenheit II
  • Ilona Rau
    Nachruf für Dr. Dietmar Kunze
  • Christine Meinhold/ Sebastian Schmidt
    Hans Theo Richter – späte Zeichnungen
  • Bertram Kazmirowski
    Zur Lesung von Thomas Rosenlöcher im Festsaal von Schloss Hoflößnitz
  • Ingrid Koch
    Werke von Detlef und Gabriele Reinemer in der Hoflößnitz
  • Volkmar Kretzschmar
    175 Jahre „Liederkranz“ in Radebeul-Kötzschenbroda und Einladung zum Jubiläumskonzert mit dem Don Kosaken Chor
  • Dietrich Lohse
    Art déco an und in Radebeuler Gebäuden
  • Barbara Plänitz
    Zur Fotoausstellung „querfeldein“
  • Martina Kunath
    Buchempfehlung: Im Herbst weiter LESEN…!
  • Motzi
    Glosse: Beim Wort genommen…?
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr
  • Kulturtermine
  • Zum Titelbild
  • Impressum

 

Titelbildserie 2019 / Oktober – Bauwerke rund um Moritzburg

Rathaus Moritzburg, Schloßallee 22

An der Schlossallee wurde 1874 ein privates Wohnhaus, die „Lorenzvilla“, im neoklassizistischen Stil errichtet. Lorenz hatte in Leipzig ein Unternehmen geführt und in Moritzburg die Entwicklung des örtlichen Feuerwehrwesens unterstützt. Bis 1922 folgten drei weitere private Eigentümer in der Villa. Nach ein paar Baumaßnahmen konnte 1923 dann die Verwaltung der Gemeinde einziehen. Seit der Zeit wird die Villa als Rathaus bezeichnet – seit 1939 schließlich prangen am Balkon die Buchstaben RATHAUS.

Ursprünglich war das Grundstück mit Eisenzaun und Tor gegen die Allee abgezäunt. 1938 hätte es ein ministerielles Geheiß gegeben, Eisenzäune abzubauen und einzuschmelzen, was hier auch vollzogen wurde. Deutet das schon auf den bevorstehenden Krieg hin? Bisher wusste ich nur, dass in beiden Kriegen Glocken eingesammelt, eingeschmolzen und so für die Rüstung verwendet wurden.

Zeitweilig waren im Rathaus eine Giro- und Steuerkasse, eine Filiale der Ortskrankenkasse und die örtliche Polizeistation mit Arrestzelle untergebracht. Wohl ab den 60-er Jahren konnte man hier auch standesamtlich heiraten. Auf diversen Hochzeitsfotos bilden die großzügige Innentreppe, die Farbglasfenster auf der Westseite oder das Gemälde „Pferdemarkt in Moritzburg“ von Emil Rieck im Sitzungssaal einen passenden Hintergrund.

Dietrich Lohse

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