Im Editorial greift Sascha Graedtke die Geschehnisse vor 30 Jahren auf und ermuntert wiederholt die Leserschaft, uns an ihren Erinnerungen in Form von Zusendungen teilhaben zu lassen.

Karin (Gerhardt) Baum zeichnet in Erinnerungen an den Radebeuler Maler und Grafiker Gunter Herrmann das Werk und Wirken des Künstlers nach.

Katja Leiteritz lädt in „Tag des Offenen Denkmals 2019“ interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Besuch von Gebäuden ein.

Bertram Kazmirowski berichtet in Ein Besuch beim Schriftsteller und Maler Christian URI Weber
von einer bemerkenswerten Begegnung.

Karl Uwe Baum reflektiert in
Nachbetrachtung zur 32. Radebeuler Kasperiade an das sommerliche Ereignis am und im Kulturbahnhof.

Silvia Ibach lädt mit Offene Ateliers in Radebeul und Umgebung zu zahlreichen Künstlern ein, mit denen Sie in ganz privater Atmosphäre ins anregende Gespräch kommen können.

Rainer Horn und Rolf Haußig beschreiben in Zum Gedenken an den 100. Todestag von Georg Horn den Lebensweg eines heute weitgehend vergessenen Sozialdemokraten aus unserer Stadt.

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr.

 

Im Augustheft lesen sie:

  • Editorial
  • Karin (Gerhardt) Baum
    Erinnerungen an den Radebeuler Maler und Grafker Gunter Herrmann
  • Katja Leiteritz
    „Tag des Offenen Denkmals 2019“
  • Bertram Kazmirowski
    Ein Besuch beim Schriftsteller und Maler Christian URI Weber
  • Karl Uwe Baum
    Nachbetrachtung zur 32. Radebeuler Kasperiade
  • Silvia Ibach
    Offene Ateliers in Radebeul und Umgebung
  • Rainer Horn, Rolf Haußig
    Zum Gedenken an den 100. Todestag von Georg Horn
  • Gudrun Wittig
    Ein Nachruf für Manfred Artur Fellisch
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • MIT THOMAS ROSENLÖCHER POETISCH DURCH DAS JAHR
  • Kulturtermine
  • Zum Titelbild
  • Impressum

 

Titelbildserie 2019 / September

Dreiseithof Dorfstraße 12/12a in Bärwalde

Mein Zirkelschlag um Moritzburg schließt auch Bärwalde ein. In Bärwalde ist der Dammehof einer der größten Dreiseithöfe, noch hervorgehoben dadurch, dass hier ein Torbogen mit Pforte existiert. Mindestens seit 1826 ist der Hof im Besitz der Familie Damme und so betreibt auch Christian Damme heute noch die Landwirtschaft.
Auf das Tor zugehend, sehen wir links das große Wohnhaus, rechts ein nicht gerade kleines Auszugshaus und ganz hinten die Scheune. Beide Wohnhäuser haben, bzw. hatten in der Tiefe die Ställe. Das große Wohnhaus zeigte früher im OG Fachwerk, heute nur noch auf der Hofseite zu erkennen. Interessant sind am Dammehof Schlusssteine aus Sandstein von 1806 über dem Torbogen, von 1826 über der Haustür und von 1846 über der Pforte. Leider konnte mir der heutige Eigentümer nicht sagen, welche Anlässe mit diesen Zahlen verbunden waren. Es könnte sich um Wiederaufbau nach einem Brand oder um einen Besitzerwechsel gehandelt haben.
Die Errichtung der Gebäude ist in der ersten Hälfte des 19. Jh. anzunehmen. Hinter einer Natursteinmauer erkennen wir vorm Wohnhaus den bäuerlichen Ziergarten und seitlich vom Auszugshaus den Nutzgarten. Man kann feststellen, der Hof ist gut in Schuss.

Dietrich Lohse

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