Im Editorial blickt Sascha Graedtke auf den prall gefüllten Radebeuler Veranstaltungskalender des Monats Juni zurück.

Karl Uwe Baum würdigt das langjährige Engagement der Kultur- und Werbegilde hier in Hinblick auf den jüngsten Kindertag in Altkö.

Sascha Graedtke erinnert in Rückblick und Gedanken zu den 28. Karl-May-Festtagen an die Entwicklung des Festes in fast drei Jahrzehnten.

Angelika Guetter besuchte mit „Katja Kabanowa“ die Opernpremiere von Leoš Janá?ek an den Landesbühnen Sachsen.

Angelika Guetter macht in Rembrandt – Die Genialität eines Malers zwischen Hell und Dunkel, auf die aktuelle Ausstellung im Kupferstichkabinett in Dresden aufmerksam.

Dietrich Lohse gibt in Briefmarkensammeln – Gestern und Heute einen Einblick in ein über Jahrzehnte gepflegtes Hobby.

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

 

Im Juliheft lesen sie:

  • Karl Uwe Baum
    Kindertag in Altkö
  • Sascha Graedtke
    Rückblick und Gedanken zu den 28. Karl-May-Festtagen
  • Angelika Guetter
    „Katja Kabanowa“ – Zur Opernpremiere von Leoš Janá?ek an den Landesbühnen Sachsen
  • Burkhard Zscheischler, Frank Thomas, Johannes Stephan
    Drei Leserzuschriften zum Wendeherbst
    Denkmalpflege: Ortsgruppe Moritzburg
    Die Torwärterhäuser und andere Bauwerke des ehemaligen Moritzburger Tiergartens
  • Martina Kunath
    Lesetipps im Büchersommer 2019
  • Angelika Guetter
    Rembrandt – Die Genialität eines Malers zwischen Hell und Dunkel
  • Angelika Guetter
    Zur Ausstellung der Fürstenhochzeit von 1719
  • Dietrich Lohse
    Briefmarkensammeln – Gestern und Heute
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

 

Titelbildserie 2019 / Juli

Bauwerke rund um Moritzburg

Forsthaus Kreyem / OT von Coswig

Ja, es gab im 16. Jh. einmal ein Dorf Kreyern – davon übrig geblieben ist jedoch nur das Forsthaus an der Spitzgrundstraße. Auf Geheiß von Kurfürst August wurden 41 Bauern von Kreyern 1556/57 nach Coswig und Zaschendorf umgesiedelt. August wollte im Friedewald der Wildtierhege und der Jagd den Vorrang geben. Zunächst wurde hier ein kurfürstlicher Gutshof errichtet, aus dem 1628 das Forsthaus (Baumeister Ezechiel Eckhardt) hervorging. Zum Gutshof gehörte ein großer. südöstlich gelegener Ochsenstall, der 1820 abgebrochen worden war. Es ist bekannt, dass Mist aus diesem Stall über längere Zeiträume mit Pferdekarren als Dünger in die kurfürstlichen Weinberge der Lößnitz gefahren wurde. Bis zu einem Brand im Jahre 1847 war das Obergeschoss mit sichtbarem Fachwerk versehen und ähnelte so ein wenig unserer Hoflößnitz (gleicher Baumeister!) In den beiden Seitengebäuden waren früher Stallungen. 2004/05 erfolgte eine umfassende Sanierung unter denkmalpflegerischer Betreuung, Von den Wiesen neben dem Lockwitzbach gibt es interessante Blicke zum Forsthaus, das jetzt eine Dienststelle des Staatsbetriebes Sachsenforst ist.

Dietrich Lohse

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