Im Editorial stellt Redakteur Sascha Graedtke das neue Konzept zur Archivierung des kompletten Bestands der „Vorschau“ vor und ermuntert alle Interessierten, an ausgewählten Auslagestellen auch überzählige Bestände aus zahlreichen Jahren mitnehmen zu können.

Jens Baumann und Jörg Müller vom „verein für denkmalpflege und neues bauen“ machen in ihrem Beitrag auf die Auslobung für den 18. Bauherrenpreis der Stadt Radebeul 2019 aufmerksam.

Sascha Graedtke besuchte mit „Pariser Leben“ den 5. Bühnenball an den Landesbühnen Sachsen und schildert Impressionen vom überaus bunten Theaterabend.

Karl Uwe Baum berichtet vom nunmehr 15. Dresdner Geschichtsmarkt und seiner Teilnahme zum Thema des nichtprofessionellen Theaters. Erstmalig war in Vertretung von Karin Baum auch „Vorschau & Rückblick“ erstmalig vertreten.

Bernd Uhlemann beschreibt in seinem zweiteiligen Beitrag 25 Jahre Krankenhausneubau Radebeul den spannenden Weg der ersten Planungen bis zur Fertigstellung des komplexen Gebäudeensembles.

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr: „Im Garten wuchs schon Krokus“

 

Im Aprilheft lesen Sie:

  • Jens Baumann/ Jörg Müller
    Auslobung für den 18. Bauherrenpreis der Stadt Radebeul 2019
  • Jürgen Rainer Wolf
    Platz für die neue Präsentation der Fantasien eines Erfolgsschriftstellers
  • Sascha Graedtke
    „Pariser Leben“ – Zum 5. Bühnenball an den Landesbühnen Sachsen
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: Radieschen
  • Karl Uwe Baum
    Dresdner Geschichtsmarkt
  • Bernd Uhlemann
    25 Jahre Krankenhausneubau Radebeul (Teil 1)
  • Gruppe Ortschronik
    der Gemeinde Moritzburg Früherer Weinbau in Moritzburg
  • Gastautor: Axel Fricke
    Spitzhaustreppenlauf
  • kuba
    Die Daumen von Radebeul – Überlegungen zum Wechsel des Leiters im Kulturamt Radebeul
  • Radebeuler Miniaturen
  • Martina Kunath
    Leipziger Buchmesse wie jedes Jahr – Bücher lesen auch in Radebeul
  • Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

 

Zum Titelbild April 2019

Pavillons am Schloss Berbisdorf

Heute sind wir außerhalb der Großgemeinde Moritzburg, im Bereich der Promnitztal-gemeinden angekommen. Ein rund um Moritzburg gedachter Zirkelschlag schließt aber auch Berbisdorf ein. Dieses Schloss steht auf einer Insel, der Schlossteich wird vom Flüsschen Promnitz gespeist. Hier stand ganz früher eine mittelalterliche Wasserburg. Diese wurde ab 1666 durch den Kammerherrn Hans Siegmund von Ziegler zu einem dreiflügligen Renaissancebau umgestaltet. In der ersten Hälfte des 18. Jh. fügte man auf der Westseite ein Barockportal an. In der gleichen Zeit entstanden die beiden massiven, barocken Pavillone auf der Nahtstelle zwischen Schloss und Rittergut. 1878 und 1889 (Treppenturm) gab es weitere An- und Umbauten am Schloss, die jedoch die Gestaltung kaum verbesserten. Nach 1945 wurde das Schloss nicht abgerissen, sondern diente von 1977 – 90 als Kinderheim und danach als Internat und Ausbildungsstätte für LPG-Lehrlinge. Nach Leerstand ging es in Dresdner Privatbesitz über und wird in Etappen langfristig saniert.
Die Pavillons und eine Zaunflucht zwischen beiden sind inzwischen fertig gestellt. Der größere, südliche Pavillon dient als Cafe’, das im Sommerhalbjahr von Frau Strehle, der Mutter des Eigentümers Kay-Uwe Strehle im Innen- und Außenbereich bedient wird. Da ich 2018 bereits da war, kann ich einen Besuch nur empfehlen. Ich habe wegen der Lichtverhältnisse eine Seitenansicht ausgewählt, auch weil die Schauseite derzeit noch einen geschlossenen Eindruck macht.

Dietrich Lohse

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