Im Editorial beschreibt Bertram Kazmirowski eine humorige Vorschau auf die weitere Zusammenarbeit mit der in Rente entlassenen Stadtgaleristin Karin Baum

In „Aus einer Rede von Thomas Gerlach. Schlüsselübergabe in der Stadtgalerie“ hält der Laudator in bewährter Form eine Nachschau auf die vielen Jahre von und mit Karin Baum

Gudrun Täubert macht in »Die Diele« – eine Einstimmung auf die kommende Bauherrenpreisvergabe in diesem Jahr aufmerksam

Bertram Kazmirowski besuchte in »Draußen vor der Tür« die Premiere von Wolfgang Borcherts Antikriegsstück auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Dietrich Lohse entführt uns mit „Sprichwörter rund um mittelalterliche Burgen“ in interessante sprachgeschichtliche Wendungen, die sich bis heute in gewandelter Form erhalten haben

Burkhard Zscheischler und Gudrun Täubert machen in „Mein Naundorf lob ich mir“ auf das 875. Jubiläum der urkundlichen Ersterwähnung eines Radebeuler Stadtteiles aufmerksam

Karl Uwe Baum bespricht in »Wohnst Du noch…?« Gedanken zum Wohnen in Radebeul gewohnt kritisch die Mietpreisentwicklung und deren Auswirkungen auf die Sozialstruktur der Stadt

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr: „An die Seife“

 

Im Märzheft lesen Sie:

Editorial

Aus einer Rede von Thomas Gerlach
Schlüsselübergabe in der Stadtgalerie

Gudrun Täubert
»Die Diele« – eine Einstimmung
auf die kommende Bauherrenpreisvergabe in diesem Jahr

Bertram Kazmirowski
»Draußen vor der Tür« Wolfgang
Borcherts berühmtes Antikriegsstück auf der Studiobühne

Birgit Ebert
Heilpflanzen: Kopfsalat

Dietrich Lohse
Sprichwörter rund um mittelalterliche Burgen

Burkhard Zscheischler/ Gudrun Täubert
»Mein Naundorf lob ich mir«

Karl Uwe Baum
»Wohnst Du noch…?«
Gedanken zum Wohnen in Radebeul

Radebeuler Miniaturen

Leserzuschrift

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

 


Zum Titelbild

„Rund um Moritzburg“:

Die ehemalige Boxdorfer Windmühle

Das März-Titelbild zeigt uns ein markantes Bauwerk, das in seiner Geschichte mehrere Funktionen hatte. Man spricht heute noch von der Boxdorfer (OT von Moritzburg) Windmühle, auch wenn sich da schon lange kein Rad mehr dreht. Der Standort ist auf der Kuppe des Gallberges (239,5m NN), der so heißt, weil ganz früher an der Stelle eine Richtstätte mit Galgen war. Hier stand bis zum Brand im Jahre 1848 zunächst eine hölzerne Bockwindmühle, die im Jahr darauf dann durch eine massive Holländer-Windmühle mit einem Mahlgang ersetzt wurde. Das Prinzip einer Holländer-Mühle ist ein massiver Fuß und Schaft, oben darauf der drehbare Kopf mit Flügeln. Das Ende dieser Mühle ist uns bekannt – es war der 27. Juni 1887, als ein Blitz einschlug. 1908 schließlich wurde oben eine Plattform mit Zinnenkranz errichtet. Fortan diente der Mühlenstumpf als Aussichtsturm und zeitweise auch als Wohnung.
Auf einem Frühwerk des Dresdner Künstlers Hermann Glöckner von 1912 erkennen wir diesen Aussichtsturm. Der weithin sichtbare Charakter des Mühlenstandortes wurde inzwischen durch Baumpflanzungen und neuere Wohnhäuser am Gallberg etwas verwischt. Seit der letzten Renovierung sind ein paar Jahre vergangen, der weiße Turm mit seinen schrägen Wänden ist vergraut und man sollte mal über einen neuen Anstrich nachdenken.

Dietrich Lohse

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