Im Editorial verweist Sascha Graedtke in Hinblick auf die Ereignisse der Wendezeit auf die inhaltlichen und themenbezogenen Besonderheiten des aktuellen Heftes

Karin (Gerhardt) Baum berichtet im ersten Teil ihres mehrteiligen Beitrages
Vor- und Nachwendeerinnerungen von persönlichen Geschichten, Gedanken und Erinnerungen als langjährige Stadtgaleristin von Radebeul

Dietrich Lohse würdigt in Dietmar Kunze – Leben und Wirken eines Radebeuler Architekten das Lebenswerk eines engen verstorbenen Freundes und Mitgestalter unseres Vereins

Karl Uwe Baum berichtet in Karel Gott ein letztes Mal in Radebeul an das 75. jährige Bestehen des traditionsreichen Theaters „Heiterer Blick“ und macht auf die äußerst angespannte finanzielle Situation des Vereins aufmerksam

Als Tochter unseres Redaktionsmitglieds Bertram Kazmirowski, erhellt Hanna Kazmirowski in Zur Geschichte der Radebeuler „Vorschau“ und von „Vorschau & Rückblick“ im Rahmen eines Schulprojektes vielgestaltige Geschichte unseres Vereins

Thomas Gerlach lädt mit Laby – Laby – Laby in die neue Ausstellung „Labytopia89“ im Lügenmuseum ein, die, wie kann es anders sein, von der Kunstszene von vor 30 Jahren ein Abbild gibt

Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr

Im Novemberheft  lesen sie:

  • Karin (Gerhardt) Baum
    Vor- und Nachwendeerinnerungen
  • Dietrich Lohse
    Dietmar Kunze – Leben und Wirken eines Radebeuler Architekten
  • Karl Uwe Baum
    Karel Gott ein letztes Mal in Radebeul
  • Hanna Kazmirowski
    Zur Geschichte der Radebeuler „Vorschau“ und von „Vorschau & Rückblick“
  • Thomas Gerlach
    Laby – Laby – Laby Neues aus dem Lügenmuseum
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Glosse
  • Mit Thomas Rosenlöcher poetisch durch das Jahr
  • Kulturtermine
  • Zum Titelbild
  • Impressum

 

Titelbildserie 2019 / November – Bauwerke rund um Moritzburg

Pfarrhaus Bärnsdorf / Promnitztalgemeinden

An der Promnitz 11 finden wir den selteneren Fall, dass das Pfarrhaus offensichtlich älter ist als die daneben stehende Kirche. Die Erklärung dazu ist, die alte Kirche (1. Erwähnung von 1538) war im 19. Jh. zu klein bzw. baufällig und wurde abgebrochen, so dass 1867 eine neue, größere Kirche gebaut wurde.
Das in der 2. Hälfte des 16. Jh. errichtete Pfarrhaus genügte jedoch weiterhin den Ansprüchen der Kirchgemeinde und wird bis zum heutigen Tage als Büro und Wohnung der Pfarrerin Frau Sabine Prokopjev genutzt.
Das stattliche Pfarrhaus ist über rechteckigem Grundriss zweigeschossig mit hohem Walmdach. Das EG und Teile des OG sind massiv aufgebaut, Teile des OG (SO- u. SW-Seite) zeigen eine Fachwerkbauweise, letztere erhielten bei der Sanierung eine angemessene Wärmedämmung und darauf eine senkrechte Verbretterung. Das charakteristischste Detail, das deutlich auf die Renaissancezeit verweist, ist der Eingang mit einem Sitznischenportal. Die Sanierung des Hauses begann 2018 und soll bis Ende 2019 beendet sein. Als farbliches Ergebnis ist ein hellrotes Dach (Biberschwanzziegel), mittelbraune Verbretterung und Putzflächen in gebrochenem Weiß zu erkennen.
Kirche, Pfarrhaus mit Nebengebäuden und benachbarter Friedhof sind durch eine Natursteinmauer gegen die Straße abgegrenzt und bilden ein harmonisches städtebauliches Ensemble.

Dietrich Lohse

 

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