Im Editorial erinnert Sascha Graedtke an Erfahrungen aus dem Wendejahr von 1989 und ermuntert unsere Leserinnen und Leser uns auch ihre Geschichten zu erzählen

Karin Baum widmet sich in „Die Quadratur des Kreises“ mit einer ausführlichen Analyse wiederholt dem komplexen Thema der Stadtentwicklung in Radebeul-West

Manfried Eisbein behandelt in „Bewahren von Fachwerk, Holzkonstruktionen und Kunstwerken aus Holz“ denkmalpflegerische Aspekte in der Holzbehandlung

Evelies Baumann lädt in ihrem Beitrag
„Unikate aus Porzellan in Coswig“ zur aktuellen Ausstellung
„Weißer Elefant“ in der Karrasburg ein

Bernd Uhlemann berichtet im zweiten Teil „25 Jahre Krankenhausneubau Radebeul“ wieder zur Geschichte der Klinik

Denkmalpfleger Dietrich Lohse nähert sich in „Gab es beim ehemaligen „Haus der Kunst“ einen Vorgängerbau?“  einem historischen Grundstück im Herzen von Radebeul

Mit Thomas Rosenlöcher durch das Jahr

Im Maiheft lesen sie:

  • Karin Baum
    Die Quadratur des Kreises
  • Manfried Eisbein
    Bewahren von Fachwerk, Holzkonstruktionen und Kunstwerken aus Holz
  • Angelika Guetter
    Freie Radikale – Mehrteiliger Tanzabend an den Landesbühnen Sachsen
  • Wolfgang Zimmermann
    Liederabend „Guten Abend Paris!“ in der Goldnen Weintraube
  • Evelies Baumann
    Unikate aus Porzellan in Coswig Zur Ausstellung „Weißer Elefant“ in der Karrasburg
  • Angelika Guetter
    Spiegelungen-Ausstellung vom Kunstverein: Kunstspuren im Foyer der Landesbühnen Sachsen
  • Bernd Uhlemann
    25 Jahre Krankenhausneubau Radebeul (Teil 2)
  • Dietrich Lohse
    Gab es beim ehemaligen „Haus der Kunst“ einen Vorgängerbau?
  • Ellen Bennewitz
    „Es ginge alles besser, wenn man nur ginge!“
  • Leserzuschrift zu: „Einer von denen“ ist immer noch einer von uns (B. Kazmirowski, Heft 3/2019)
  • Radebeuler Miniaturen
  • Mit Thomas Rosenlöcher durch das Jahr
  • Kulturtermine
  • Zum Titelbild
  • Impressum

Zum Titelbild Mai 2019

Kleine Kirche in Steinbach / OT von Moritzburg

Die Kirche befindet sich zwischen Wiesen und Feldern inmitten des Friedhofs mit herrlicher Baumkulisse am Nordrand der Gemeinde Steinbach – früher bestand eine Zugehörigkeit zum nördlichen Naunhof, heute wird sie vom Pfarramt Bärnsdorf betreut. Merke: kommunale und kirchliche Zugehörigkeit sind nicht immer das gleiche!
Die Baugeschichte zeigt eine „gewachsene Kirche“ – romanische und gotische Details lassen den Ursprung erahnen, eine erste schriftliche Erwähnung erfolgte aber erst 1441. Der geschnitzte Renaissance-Altar von 1450, Reste von älterer Wandmalerei und ein Taufstein, der Stilmerkmale der Romanik zeigen, alles eher schlicht als prunkvoll. Noch erwähnenswert ist die klangschöne Orgel (Gotthilf Bärmig) von 1863.
Auch der Aufbau der Kirche ist einfach: rechteckiges Kirchenschiff, nach Osten, ein etwas kleinerer, rechteckiger Chor, kleine Anbauten je auf der W- und N-Seite. Schiff und Chor sind massiv aufgemauert und verputzt, die Putzfarbe ist ein gebrochenes Weiß. Beide Hauptgebäudeteile haben mit roten Biberschwanzziegeln gedeckte Satteldächer in differenzierter Höhe. Im Dach über dem Schiff befinden sich zwei Fledermausgaupen auf der S-Seite und darüber ein eingeschieferter Dachreiterturm.

Dietrich Lohse

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