Im Editorial sendet Pfarrer Christof Heinze von der Radebeuler Lutherkirche unseren Leserinnen und Lesern einen Neujahrsgruß

Thomas Gerlach macht in „Unter einem Himmel“ auf die aktuelle Ausstellung mit Malereien und Grafiken von Renate Winkler in der Fachhochschule der sächsischen Verwaltung in Meißen aufmerksam

Dietrich Lohse berichtet in „Der neue Erweiterungsbau am Lößnitzgymnasium „Luisenstift“ über die Fertigstellung der jüngsten Schulerweiterung

Bertram Kazmirowski blickt mit kritischem Blick auf die Premiere von „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an den Landesbühnen Sachsen zurück

Burkhard Zscheischler erläutert in „Vom Scheitern eines Radebeuler Fernsehsenders. Endgültig?“ über die Mühen und Rückschläge eines über Jahre gewachsenen Projekts

Sascha Graedtke eröffnet mit „Wolf Biermann zu Gast bei uns“ die zwölfteilige Lyrikreihe für das Jahr 2020

Mit Wolf Biermann poetisch und politisch durch das Jahr

Titelbildserie 2020

Auch in diesem Jahr wollen wir die Leserschaft mit neuen Titelbildern erfreuen. Unsere Wahl fiel auf die Radebeuler Malerin und Grafikerin Bärbel Kuntsche, die im vergangenen Jahr ihren 80. Geburtstag beging, was man allerdings kaum glauben kann, ist sie doch wie eh und je künstlerisch aktiv.
Bärbel Kuntsche wurde 1939 in Weißenborn bei Freiberg geboren. Der Ausbildung als Porzellanmalerin in Meißen folgte von 1962 bis 1966 das Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Seit 1976 lebt sie mit ihrem Mann, dem Bildhauer Wolf-Eike Kuntsche, in Radebeul. Bärbel Kuntsche gehört zu jenen Künstlerinnen, welche die „Dresdner Sezession 89“ gründeten. Speziell für die hiesige Kasperiade, den Grafikmarkt und die Radebeuler Begegnungen schuf sie zahlreiche Illustrationen und Vignetten. Vor allem die von ihr gestalteten Kasperiade-Plakate sind begehrte Sammelobjekte. Im Jahr 2005 wurde Bärbel Kuntsche für ihr künstlerisches Gesamtwerk mit dem Radebeuler Kunstpreis ausgezeichnet.
Das Motiv des Januar-Heftes trägt den Titel „Maria und Elisabeth“. Es zeigt zwei Frauen, die einander begegnen. Beide sind schwanger, gehen mit offenem Blick und ausgestreckten Armen aufeinander zu. Die schwungvolle Tuschezeichnung entstand 1989, was kein Zufall gewesen sein kann. Denn es war jenes WENDE-Jahr, in dem Gravierendes geschah und das uns mit vielen Fragen aber voller Hoffnung entließ.
Karin (Gerhardt) Baum

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