Zum Titelbild August 2012

Zum Titelbild August 2012

Das Titelbild von André Uhlig führt uns mit Schloss Übigau zu einem barocken Kleinod ein Stück elbaufwärts von Radebeul. Seine Lage in unmittelbarer Elbnähe ist konzeptionell auf die Dresdner Altstadt ausgerichtet. Ein reich verzierter, aber verlorengegangener Barockgarten rundete das Erscheinungsbild der großzügigen Anlage ab. Die zur Gartenseite gelegene Fassade mit zwei übereinanderliegenden neunachsigen Bogenreihen vermitteln das Flair italienischer Renaissance. Jacob Heinrich von Flemming ließ um 1725 das Schloss durch den Hofbaumeister Johann Friedrich Eosander von Göthe errichten. Noch kurz vor seiner Fertigstellung erwarb Kurfürst August der Starke das Anwesen. Nach zahlreich wechselnden Besitzverhältnissen, diente das Gebäude bis zur Wendezeit schließlich als Verwaltungssitz des VEBs Dampfkesselbau Übigau.
Heute, nach über zwei Jahrzehnten des Leerstands bietet es einen traurigen Anblick. Mehrere Anläufe zur Sanierung schlugen bisher fehl. Immerhin gibt es im Umfeld wieder kleine Feste und Einkehrmöglichkeiten. Und irgendwann schlägt dem Schloss vielleicht noch eine bessere Stunde.

Sascha Graedtke

schlechtbescheidenmittelmäßiggutexzellent (Noch nicht bewertet)
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