Von der Faszination der Märchen…!

Im Coswiger Museum Karrasburg ist die Ausstellung „Großmutter erzählt…“ zu erleben

Pinocchio begegnet dem Wolf

Pinocchio begegnet dem Wolf Foto: W. Zimmermann

Die Bremer Stadtmusikanten

Das Märchenutensil Spinnrad Foto: W. Zimmermann

Es ist das altbekannte und dennoch immer wieder neue Bild, das sich bei einem Rundgang durch die aktuelle Ausstellung im Coswiger Museum Karrasburg dem Besucher eröffnet. Dabei ist es völlig gleich zu welcher Altersgruppe dieser Besucher gehört. Denn die Verbindung zwischen den Generationen knüpfen all jene Märchen, die über die Jahrhunderte hinweg von Generation zu Generation immer wieder weitererzählt wurden. Ein wahrhaft dankbares Thema für eine entsprechende Ausstellung über die Weihnachtsfeiertage hinweg und ins neue Jahr 2015 hinein.
„Großmutter erzählt…“ – so der Titel der Ausstellung – wird zum Mittler zwischen den Generationen. Und weil die Welt der Märchen geradezu unerschöpflich scheint und es auch immer wieder neue erzählende Großmütter (und Großväter) geben wird; deshalb sind Märchen nicht nur ein dankbares, sondern auch ein geradezu unerschöpfliches Thema.
Die Ausstellung bietet darüber hinaus auch einen virtuellen Spaziergang in die Märchenwelt. Das heißt, der kleine ( und große) Besucher begegnet auch jeder Menge hinlänglich bekannter Figuren. Als da sind: der böse Wolf; die Bremer Stadtmusikanten Esel, Hund, Katze und Gockelhahn; der Froschkönig, der Pinocchio bzw. Burratino und viele andere mehr. Zuzüglich bestimmter Utensilien aus der Märchenwelt wie es bspw. das Spinnrad ist. Oder der tiefe Brunnen, die tickende Standuhr und der geheimnisvolle dunkle Wald. Und natürlich Großmutter oder Großvater oder auch beide zusammen.

Die Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten Foto: W. Zimmermann

Die Ausstellung ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Und sie be- und verzaubert nicht nur kleine Besucher, sondern zaubert sichtbar auch Glanz in die Augen der Erwachsenen.
Es fehlen nicht die Kunstmärchen Ludwig Bechsteins, nicht die ausgesprochen populären der Brüder Grimm und auch nicht die des Russen Alexej Tolstoi. Ja selbst dem Amerikaner Walt Disney und seinen zahlosen Figuren huldigt die Schau in der Karrasburg.
Zahlreiche Veranstaltungen bot und bietet das Begleitprogramm; so lasen im Weihnachtsmonat Dezember echte Großmütter und Großväter den Kindern Märchen vor. So führte die Keramikerin Ines Hoferick im Freien die Technik des RAKU-Brandes vor. Und so wurden russische Märchen im Orginal am Samowar gelesen.
„Zwerg Nase“ – ein Puppenspiel mit Volkmar Funke steht noch für den 12. Februar bevor. Und ein Konzert mit dem Dresdner Gitarristen Frank Fröhlich widmet sich am 19. Februar dem „Bücherwurm Fridolin“. Bis zum 22. Februar 2015 ist die Ausstellung noch zu besichtigen.

Der Brunnen des Frosckkönigs

Der Brunnen des Frosckkönigs Foto: W. Zimmermann

Wolfgang Zimmermann

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