Zwischen dem „Blauen Wunder“ und „Schloss Pillnitz“

Die Malerin Ursula Schlechter stellt in der Stadtbibliothek im Kulturbahnhof Radebeul-Ost aus

Geboren wurde sie in Naumburg, ihre Kindheit verbrachte sie im Erzgebirge und als Malerin ist sie nun seit längerem schon in der Stadt Dresden und deren Umgebung unterwegs. Die Rede ist von Ursula Schlechter, die gerade in der Stadtbibliothek im Radebeuler „Kulturbahnhof“ ausstellt. Die Vernissage zur Ausstellung fand am Spätnachmittag des 8. Juli in der Stadtbibliothek von Radebeul-Ost statt. Die Ausstellung selbst wird dominiert von einer Auswahl an Dresden Bildern der Malerin. Darunter findet man Ansichten von Dresdens berühmtester Elbbrücke, dem sogenannten „Blauen Wunder“. Viel Zeit nahm sich die Künstlerin auch für ihre Arbeiten zum Schloss Pillnitz, zu den imposanten Bauten der Dresdner Altstadt und natürlich auch zu dem Thema „Leben am Fluss“. Denn die Elbe ist nicht nur ein dominantes Detail der sächsischen Landeshauptstadt. Sie war es schon immer und ist es auch noch heute; eine stimmige Lebensader der sächsischen Landeshauptstadt. Denn sie praktiziert mit ihrem Lauf auch das uralte Sprichwort, dass man an einem Strom unbedingt Städte bauen sollte.

»Brühlsche Terrasse im Winter«, Foto: Repro W. Zimmermann


Öl- und Acrylfarben dominieren das künstlerische Oeuvre der Arbeiten von Ursula Schlechter. So taucht sie bspw. den Schlosspark Pillnitz in die Pracht dieser Farben. So entführt sie den Betrachter ihrer Bilder in eine verzauberte Winterlandschaft, in die sich das Zentrum der Stadt verwandelt hat. Doch nicht nur den berühmten und bekannten historischen Bauwerken Dresdens widmet Ursula Schlechter ihre Aufmerksamkeit; sie lenkt den Blick u.a. auch auf den sonnenbeschienen Pillnitzer Elbhang, wo die Winzer zu Hause sind. Auch die Dresdner Altstadt ist für die Malerin ein fesselndes Motiv. Ist doch hier – sozusagen auf Tuchfühlung – die Baukunst unserer Vorfahren zu bewundern. Über den Sommer 2017 hinweg sind ihre Bilder im „Kulturbahnhof“ von Radebeul-Ost noch zu besichtigen.

Wolfgang Zimmermann

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