Die Großbaustelle zwischen Freiligrath- und Hauptstraße im Spannungsfeld zwischen Abriss und Neubebauung ist Gegenstand des Editorials von Sascha Graedtke

Karin (Gerhardt) Baum berichtet in „Vier vor zwölf oder Bürgertreff in Radebeul-West eröffnet“ von der neuen Initiative für die Erhaltung von Läden und einer lebendigen Straßenkultur

Michael Mitzschke macht in „40 Jahre Restaurierung der Hoflößnitz und Zwingerbaumeister Ulrich Aust“ auf einen Gesprächsabend in Hoflößnitz am 24.2. um 19.30 Uhr aufmerksam

Elisabeth Aust erinnert sich an den Puppenspieler und Regisseur Carl Schröder

Denkmalpfleger Dietrich Lohse begibt sich mit dem Objekt Meißner Str. 172 nunmehr nach der Sanierung auf baugeschichtliche Spuren

Mit Wenzel poetisch durch das Jahr 2017: Das Abschminklied

 

Im Februarheft lesen sie:

  • Editorial
  • Karin (Gerhardt) Baum
    Vier vor zwölf oder Bürgertreff in Radebeul-West eröffnet
  • Michael Mitzschke
    40 Jahre Restaurierung der Hoflößnitz und Zwingerbaumeister Ulrich Aust
  • Katrin Riedel
    Zum 30jährigen Jubiläum des Lößnitzchores
  • Wolfgang Zimmermann
    Premiere für Camille Saint-Saëns Oper »Samson und Dalila« an den Landesbühnen Sachsen
  • Elisabeth Aust
    Erinnerungen an den Puppenspieler und Regisseur Carl Schröder
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: Kaliumspeicher auffüllen und dadurch entschlacken
  • Dietrich Lohse
    Denkmalpflege: Meißner Str. 172
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Hans-Eckardt Wenzel
    Mit Wenzel durch das Jahr

 

Zum Titelbild Februar

Die viereckige, hölzerne Gartenlaube über der Anhöhe im Grundstück Freiligrathstraße 4 ist zusammen mit der Mietvilla 1895 entstanden und hat sich leicht ruinös noch bis 2004 erhalten. Die neuen Eigentümer Constanze Schüttoff und Dr. Felix Schubert haben 2004 dann nicht nur das Wohnhaus saniert, sondern auch die Gartenlaube nach Befund neu errichtet und, korrespondierend mit den Fenstern des Hauses, mit einer grauen Lasur versehen. Der ihr eigene Charme wird noch durch die mehrfarbig gestaltete Klinkerwand auf der Straßenseite gesteigert.

Die an den Kanten gefasten Stützen und Riegel bilden die Konstruktion, das Lattenwerk, diagonal und an anderer Stelle orthogonal eingesetzt, bildet Zier und teilweisen Sichtschutz. Das flache Walmdach hatte ursprünglich wohl eine Schieferdeckung, dann Dachpappe, doch die neue Zink-Bahnendeckung ist eine haltbare Alternative, die auch ästhetischen Ansprüchen gerecht wird

Hier sah ich schon Kinder aus dem Hause spielen – ein sicheres Zeichen, dass die Laube auch heute noch angenommen und genutzt wird.

Dietrich Lohse

 

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