Im Editorial wirft Sascha Graedtke einen Blick auf den Herbst und dem bunten Schilderwald im Rahmen der Bundestagswahl

Karin Baum informiert in „Das Wissen wächst mit der Sammlung“ auf die aktuelle Ausstellung in der Radebeuler Stadtgalerie

Prof. Michael Knoche und Michael Mitzschke berichten in „Lutherkirche und neues Gemeindehaus“ vom Siegerentwurf des Bauvorhabens

Thomas Gerlach: Nachruf auf Thilo Hänsel

Wolfgang Zimmermann beschreibt in „Auswandern und Ankommen“ – Die Landesbühnen zum Gastspiel in den USA von der größten geplanten Gastspielreise des Radebeuler Ensembles

Künstler Reinhard Zabka macht in „Künstler, ihre Museen und Institutionen“ auf die aktuelle Ausstellung im Lügenmuseum aufmerksam

 

Im Oktoberheft lesen sie:

  • Karin Baum
    Das Wissen wächst mit der Sammlung
  • Prof. Michael Knoche/ Michael Mitzschke
    Lutherkirche und neues Gemeindehaus
  • Wolfgang Zimmermann
    Von der Abstraktion bis zur Gegenständlichkeit
  • Thomas Gerlach
    Nachruf auf Thilo Hänsel
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: Kürbis
  • Wolfgang Zimmermann
    „Auswandern und Ankommen“ – Die Landesbühnen zum Gastspiel in den USA
  • Reinhard Zabka
    Künstler, ihre Museen und Institutionen
  • Wolfgang Zimmermann
    »Rhapsodie« im Herbst
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Glosse
  • Hans-Eckardt Wenzel
    Mit Wenzel poetisch durch das Jahr
  • Kulturtermine
  • Zum Titelbild
  • Impressum

 

Titelbild 10 / 17

Die „Oktober-Laube“ gehört zum Grundstück Lößnitzgrundstraße 2 und hat an einer Straßenkreuzung gelegen wieder eine städtebauliche Ausstrahlung. „Villa Agnes“, zu der die Laube gehört, wurde 1879 durch die Baufirma Gebr. Ziller errichtet und später auch erweitert und umgebaut. Der Pavillon – hier erscheinen beide Bezeichnungen zutreffend – kam um 1900 auf die südöstliche Grundstücksecke, womit die Gebr. Ziller als Planer und Ausführende nicht mehr in Betracht kommen, vielleicht aber der da angestellte Architekt Steinmetz.

Die Adresse der „Villa Agnes“ lautete ursprünglich Nizzastraße 13 und passt auch zur sonstigen Bebauung dieses Abschnitts der Nizzastraße. Dann muss aber einer der Eigentümer wegen der Nummer „kalte Füße“ bekommen haben, man könnte auch von Aberglauben sprechen, und ließ sich umadressieren in Lößnitzgrundstraße 2. Karl und Emma May wohnten von 1891-96 hier zur Miete, dürften aber aus zeitlichen Gründen nicht in der Laube gesessen haben.

Der hölzerne, achteckige Pavillon ist ein Denkmalobjekt und wurde 1994 von den heutigen Eigentümern, Familie Pautze, aufwändig in Stand gesetzt und hat durch die mit Kupfer belegte, geschweifte Dachform mit Wetterfahne etwas Einmaliges unter den Radebeuler Lauben. Über der älteren, schweren Syenit-Einfriedungsmauer wirkt dieser Pavillon leicht und luftig, sozusagen ein Kontrastprogramm.

Dietrich Lohse

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