Gegenstand des Editorials von Sascha Graedtke ist der Abbruch der ehemaligen Theaterwerkstätten der Landesbühnen Sachsen

Michael Mitzschke gibt in Was tut sich eigentlich in Zitzchewigs Charlotte? einen Abriss über die aktuellen Entwicklungen des renommierten Restaurants

Bertram Kazmirowski berichtet in Selbstversuch mit Todesfolge Zur Premiere von »Dr Jekyll und Mr. Hyde« von der neuesten Schauspielinszenierung an den Landesbühnen Sachsen

Sebastian Hennig erinnert in Zum Tod der Malerin und Grafikerin Petra Vohland an das Schaffen und Wirken der kürzlich verstorbenen Künstlerin

Karl Uwe Baum besuchte als Radebeuler den Dresdner Geschichtsmarkt – Ein Erlebnisbericht

 

Dietrich Lohse stellt in Christian Lempe – Verabschiedung in den Ruhestand eine Persönlichkeit vor, die 35 Jahre im Dienst der Radebeuler Diakonie stand

 

Im Aprilheft lesen sie:

  • Editorial
  • Michael Mitzschke
    Was tut sich eigentlich in Zitzchewigs Charlotte?
  • Bertram Kazmirowski
    Selbstversuch mit Todesfolge Zur Premiere von »Dr Jekyll und Mr. Hyde«
  • Sebastian Hennig
    Zum Tod der Malerin und Grafikerin Petra Vohland
  • Karl Uwe Baum
    Ein Radebeuler beim Geschichtsmarkt
  • Holm Sandner
    Spendenaufruf zur Neugestaltung der Pergola im Museumsgarten der Hoflößnitz
  • Dietrich Lohse
    Christian Lempe – Verabschiedung in den Ruhestand
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: Walderdbeere
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Glosse
  • Hans-Eckardt Wenzel
    Mit Wenzel poetisch durch das Jahr
  • Kulturtermine
  • Zum Titelbild
  • Impressum

 
FN
Titelbild: D. Lohse; S. 6 H. König; S. 9. Privat; S. 11/12 K.U. Baum; S. 14 H. Sandner; S. 15-18 S. Graedtke; S. 19/20 D. Lohse; S. 22 B. Ebert; S. 27 S. Graedtke

Titelbild 04/17

In der Tiefe des Privatgrundstücks Clara-Zetkin-Straße 5 befindet sich diese Stablaube über sechseckigem Grundriss, flankiert von einer ca. 120-jährigen Linde. Wir können von zeitgleicher Errichtung der Gartenlaube mit der Mietvilla um 1895 ausgehen.

Der Begriff Stablaube geht auf die verwendeten Rundhölzer, also Stäbe, von Fichte oder Kiefer zurück – die Konstruktionshölzer ca. 8-10cm Durchmesser, die diagonal als Gitterwerk eingesetzten Hölzer ca. 3–4cm, dazu ein paar Wandteile aus Brettern (Wind- oder Sichtschutz). Die Rundhölzer könnten original sogar mit Rinde verbaut worden sein, was der Laube seinerzeit einen noch naturnäheren Charakter verliehen hätte. Durch Austrocknung ist die Rinde in der Zeit von über 100 Jahren abgefallen und verrottet. Üblicherweise wurden die Rundhölzer dann mit Karbolineum oä. gestrichen, wofür die dunkelbraune Färbung spricht. Leider ist es bei notwendigen Reparaturarbeiten heute nicht leicht, immer das passende Holz zu finden.

Es handelt sich um einen in den Lößnitzorten um 1900 häufig gebauten Typ von Gartenlaube, meist mit viereckigem Grundriss, hier die etwas größere sechseckige Variante mit Zeltdach und offenem Giebeldreieck auf der Eingangsseite.

Dietrich Lohse

Nachtrag zum Titelbild 03/17

Nach Redaktionsschluss des Märzheftes erfuhr ich einen interessanten Hintergrund zu dieser Laubengeschichte, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

Diese Laube ist japanisches Original, das 1900 auf Wunsch des damaligen Besitzers der Villa P. J. Matter, einem Schweizer Weltreisenden, aus Japan per Schiff über Hamburg nach Coswig kam. Insofern ist das genaue Alter unbekannt.

Dietrich Lohse

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