Im Editorial schreibt Ilona Rau über eine Variante zur Neugestaltung der Bahnhofstraße in Radebeul-West.

Angelika Guetter gratuliert dem Radebeuler Maler Peter Graf zum 80. Geburtstag.

Das Meinholdsche Turmhaus und seine Besitzer sind der Inhalt einer Betrachtung von Gudrun Täubert.

Das 2. X-JAZZ Festival in Radebeul kommentiert Wolfgang Zimmermann.

In der Betrachtung von K. U. Baum über Seifensteine geht es nochmals um die Bahnhofstraße in Radebeul.

 

 

 

Im Juliheft lesen sie:

  • Karl Uwe Baum
    30 Jahre Kasperiade – Ein Rückblick auf die Zeit in Altkötzschenbroda
  • Angelika Guetter
    Zum 80. Geburtstag des Radebeuler Malers Peter Graf
  • Gudrun Täubert
    Das Meinholdsche Turmhaus und seine Besitzer
  • Dietrich Lohse
    Dietmar Kunze -»klein und fein« Aktuelle Ausstellung bei »WEIN & fein«.
  • Wolfgang Zimmermann
    Nach dem großen Erfolg von 2016 startete in Radebeul das 2. X-JAZZ Festival
  • Katrin Kynast
    Coswigs Geschichte beTONt – Ein Hörspaziergang in der Karrasburg
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: Die Brombeerpflanze
  • Karl Uwe Baum
    Seifensteine erhalten! Anmerkungen zum Sanierungsgebiet in Radebeul West
  • Wolfgang Zimmermann
    25. Jubiläum in der Radebeuler »Wellness-Oase«
  • Hans-Eckardt Wenzel
    Mit Wenzel poetisch durch das Jahr
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen

Titelbild Juli 2017

Im großen Grundstück der Villa Steinbach, Bennostraße 41, bestehend aus Weinberg und Park finden wir zwei unterschiedliche Gartenlauben. Diejenige, die mitten im Park steht, ist insofern die interessantere, weil sie an einem künstlichen Teich steht, in dem sich die Laube spiegeln kann. Nach meiner Schätzung könnte die hölzerne Laube um 1880 entstanden sein. Dieser Typ von Laube entspricht mit drei geschlossenen und der vierten, offenen Seite [S-Seite] einer verkleinerten Variante von Liegehallen in Luftkureinrichtungen – zu Bilz‘ Zeiten war ja Oberlößnitz mal ein Luftkurort. Über rechteckigem Grundriss erheben sich auf einem niedrigen Steinsockel drei Wandflächen mit Fensteranteilen aus gehobelten Balken und Brettern, darüber ein flaches, mit Schiefer gedecktes Satteldach. Der mittige Eingang schließt oben in einer Dreiecksform als Wiederholung der Dachschräge ab. Brüstungselemente zeichnen in Holz eine barocke Dockenform nach. Die in hellen Farben gehaltene Laube spielt im täglichen Leben der Eigentümer, Familie Gerhardt, immer noch eine Rolle.

Dietrich Lohse

Copyright © 2007-2017 Vorschau und Rückblick. Alle Rechte vorbehalten.