Im Editorial möchte Sascha Graedtke die Leserschaft für die zahlreichen schönen Einfriedungen in Radebeul sensibilisieren. Sie müssen nicht immer trennen und laden im Frühling zu einem Streifzug ein

Heinz Weißflog macht in „Im Spannungsfeld zwischen Heimat und Fremde“ Malerei, Grafik und Objekte von André Uhlig auf die aktuelle Ausstellung in der Radebeuler Stadtgalerie aufmerksam

Dr. Jens Baumann, Dr. Grit Heinrich und Roland Helmich verfassten in Abschied von einem Freund einen Nachruf für Rolf Schlagloth, Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Meißen

Frank Andert erinnert in Ein armer Teufel wünscht sich »die Hölle“ an den 200. Geburtstag des Zeichners und Schriftstellers Carl Reinhardt

Bertram Kazmirowski rezensiert in Rauschendes Sommermärchen im zeitigen Frühling die neuerliche Inszenierung des Sommernachtstraums an den Landesbühnen Sachsen

Denkmalpfleger Dietrich Lohse stellt in Schweizerhäuser in der Lößnitz eine ungewöhnliche Häusergattung in Radebeul vor

 

Im Aprilheft lesen sie:

  • Editorial
  • Heinz Weißflog
    „Im Spannungsfeld zwischen Heimat und Fremde“ Malerei, Grafik und Objekte von André Uhlig
  • Dr. Jens Baumann, Dr. Grit Heinrich, Roland Helmich
    Abschied von einem Freund
  • Siegfried Schubert, Christoph Kunze
    Matthias Drese – 30 Jahre Leiter des Posaunenchores der Friedenskirche Radebeul
  • Frank Andert
    Ein armer Teufel wünscht sich »die Hölle“
  • Angelika Guetter
    Schwanensee – Märchen mit der Musik von Peter Tschaikowski
  • Bertram Kazmirowski
    Rauschendes Sommermärchen im zeitigen Frühling
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: „Aloe vera“
  • Frank Andert
    Welcher berühmte Maler wurde von dem Künstlerpaar Erhard Hippold und Frau nach Kötzschenbroda eingeladen?
  • Dietrich Lohse
    Schweizerhäuser in der Lößnitz
  • Gudrun Scheibe
    Lesung der Schreibenden Senioren
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Lyrische Entdeckungen – NOTSCHRIFTEN-VERLAG
  • Kulturtermine
  • Zum Titelbild
  • Impressum

 

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Meinhold’sches Turmhaus

Es muss ein heiterer Anblick gewesen sein auf der Hoflößnitzstraße, Ecke Weinbergstraße 10, auf das Meinhold’sche Turmhaus zuzulaufen. Im Hintergrund schwingt sich die Weinbergslage, rechts neben dem »Goldenen Wagen« zur ursprünglichen Höhendominante, empor zum Spitzhaus.

Doch dann, um 1907, geschah es, städtisch – nationales Selbstbewusstsein errichtet den Bismarckturm, zwischenzeitlich zum »Turm der Jugend« mutiert. Man muss diese neu geschaffene Dominante mögen.

Jetzt thront er über der elegant geschweiften Turmhaube und ist nicht mehr wegzudenken aus der Stadtsilhouette. Aber die Entscheidungssituation, geht der Weg nach rechts, die Weinbergstraße hinauf oder führt der Weg nach links zur Hoflößnitz, ist dann, je nach Tageslaune immer spannend oder: man überlegt bei einem Glas Wein, gekeltert von der Aust-Dynastie, ob das Skizzenbuch heute einfach steckenbleibt.

Dr. Dietmar Kunze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

P.S.: Katja, ich liebe Dich!!! Immer noch…

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