Im Editorial beklagt Ilona Rau am Beispiel von »Samson et Dalila« an den Landesbühnen Sachsen das Missverhältnis zwischen Inszenierungsaufwand und den wenigen Aufführungen der selten gespielten Oper

Tobias Michael Wolf erinnert in Zum 100. Geburtstag von J. W. Graebner an den einst führenden Architekten an der Seite von Rudolf Schilling

Anlässlich des bevorstehenden 80. Geburtstages zeichnet Dietrich Lohse in
„Ein Lebensrückblick – Dr. M. Kazmirowski“ ein persönliches Porträt der Jubilarin

Dietmar Kunze macht in »Beirich trifft Gräfe« auf die aktuelle Ausstellung in den Verkaufsräumen von „Wein&fein“ auf der Hauptstraße aufmerksam

Karin (Gerhardt) Baum widmet sich in „Neueste Schenkungen in der Stadtgalerie“ zum programmatischen Inhalt der aktuellen Ausstellung

Bertram Kazmirowski berichtet in „Zur »Winnetou«-Neuverfilmung“ von vergnüglichen Stunden mit der Familie und in Rückerinnerung an einstige Helden der eigenen Kindheit

Im Märzheft lesen Sie:

  • Editorial
  • Tobias Michael Wolf Denkmalpflege:
    Zum 100. Geburtstag von J. W. Graebner
  • Dietrich Lohse
    Ein Lebensrückblick – Dr. M. Kazmirowski
  • Dietmar Kunze
    »Beirich trifft Gräfe«
  • Wolfgang Zimmermann
    »Der Mensch neben Dir!« – Fotoausstellung von Siegfried Breuer
  • Karin (Gerhardt) Baum
    Neueste Schenkungen in der Stadtgalerie
  • Bertram Kazmirowski
    Zur »Winnetou«-Neuverfilmung
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: Bitterstoffe
  • Bertram Kazmirowski
    Ergänzung zum Artikel »Meißner Straße 172« in Heft 2/2017
  • Aus unserer Leserpostmappe
  • Karl Uwe Baum
    Dresdner Geschichtsmarkt
  • Hans-Eckardt Wenzel
    Mit Wenzel poetisch durch das Jahr
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen

 

Zum Titelbild 03/17

Nicht nur in Radebeul gibt es Gartenlauben, im Coswiger Ortsteil Kötitz finden wir im Park der „Villa Teresa“, Kötitzer Straße 30, gleich zwei solche. Die interessantere von beiden steht zwischen hohen Parkbäumen an einem kleinen Teich und hat eine ostasiatische Anmutung. Eigentlich ist sie achteckig, hat aber an den vier äußeren Eckpunkten freistehende Holzstützen, auf denen der Dachüberstand ruht. Die geschweifte Dachform aber auch die kontrastreiche Farbgebung (gehobelte Vierkanthölzer sind kräftig rot, Füllbretter und Fenstersprossen dagegen weiß) erinnern an japanische oder chinesische Tempelarchitektur. Ähnliche fernöstliche Anleihen treten in der Baugeschichte unserer Region gelegentlich auf, wie z.B. beim Schloss Pillnitz.
Wir gehen sicherlich nicht fehl, wenn wir den Pavillon als zeitgleich mit der Villa um 1870 errichtet annehmen. Das der Musikkunst verpflichtete Künstlerpaar Eugen d’ Albert und Teresa Carrenos besaß Villa und Park in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, daher auch der Name „Villa Teresa“, heute ein Ort der Kultur mit Gesang, Kammermusik und Lesungen.
Es scheint, als hätte der um 2002 instand gesetzte Pavillon nun ein paar kleinere Reparaturen nötig, ehe größere Schäden entstehen.

Dietrich Lohse

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