Im Editorial macht sich Ilona Rau im Rahmen des neuen Bürgerbüros auf der Bahnhofsstraße Gedanken über die künftige Nutzung des Bahnhofs in Radebeul-West und des Lößnitzbades

Dajana König lädt in „Vollsperrung der Bahnhofstraße ODER Einladung zum Stadtteilfest“ zum Frühlingsspektakel am 13. Mai ein

Kulturamtsleiter Alexander Lange macht in seiner Eröffnungsrede „Zur Ausstellung »Geheime Gärten«“ auf die aktuelle Ausstellung mit Bildern und Collagen von Antje Schönauer in der Stadtgalerie aufmerksam

Katja Leiteritz lädt in „Führung durch den »Bilzhof am Jägerberg« – ehem. Wohnhaus von Eduard Bilz“ zu einer Führung am 24.6. im Grundstück

Dietrich Lohse zeigt sich in „Die Gröbahäuser am Rosa-Luxemburg-Platz“ begeistert von der vollendeten Sanierung des Gebäudeensembles

Thomas Gerlach beschreibt in „Vom Versuch, in Reichenberg ein Putzbild zu retten“ im Zuge der Abrissarbeiten des Gasthofes in Reichenberg, ein Sgraffittowerk von Hermann Glöckner zu bewahren

Im Maiheft lesen sie:

  • Dajana König
    Vollsperrung der Bahnhofstraße ODER Einladung zum Stadtteilfest
  • Alexander Lange
    Zur Ausstellung »Geheime Gärten«
  • Katja Leiteritz
    Führung durch den »Bilzhof am Jägerberg« – ehem. Wohnhaus von Eduard Bilz
  • Wolfgang Zimmermann
    »Vom Gefühl einer Heimatlosigkeit!« Im Kulturbahnhof hatte Kreislers »Lola Blau« Premiere
  • Björn Reinemer
    XJAZZ Edition in Radebeul
  • Birgit Ebert
    Heilpflanzen: Lavendel
  • Dietrich Lohse
    Die Gröbahäuser am Rosa-Luxemburg-Platz
  • Thomas Gerlach
    Vom Versuch, in Reichenberg ein Putzbild zu retten
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Glosse
  • Holm Sandner
    5. Radebeuler Weinfrühling
  • Wolfgang Zimmermann
    Neue Ausstellung im Coswiger Museum »Karrasburg« widmet sich der Glasmacherkunst
  • Hans-Eckardt Wenzel
    Mit Wenzel poetisch durch das Jahr

Titelbild Mai 2017

Im Hof des Weingutes und privaten Gebäudeensembles „Grundhof“, Paradiesstraße 66/68, stehen gleich zwei hölzerne, fast baugleiche Pavillons. Sie flankieren heute den Eingang des sogen. Turmhauses von 1808 (seit einem Brand im Jahre 1944 fehlen Hauptdach und Turm) und dürften m.E. die ältesten Radebeuler Lauben sein. Sie sind noch im 18. Jahrhundert entstanden und hatten zunächst Bezug zum Eingang des Herrenhauses, wie eine ältere Abbildung zeigt. Nach Aussage des Eigentümers Dr. Cramer kam es um 1820 zur Umsetzung zumindest eines, des südlichen von beiden Pavillons, so dass die beiden Pavillons heute eine andere Zuordnung haben. Den Hof schließt ein kleiner Park ab, in dem gerade im Frühjahr Krokusse, Narzissen und Träubchenhyazinthen blühen.

In beiden Pavillons mit Mansarddächern erkennen wir beste Zimmermannsarbeit mit gehobelten Kanthölzern, Brettern und Lattenwerk. Die Dächer sind mit dunklem Schiefer gedeckt, die weiß gehaltenen Hölzer stehen dazu in schönem Kontrast. Durch natürlichen Bewuchs (vor allem Efeu) wirken die Lauben romantisch. Spätestens wenn die Anstriche auf Holz mal erneuert werden sollten, müsste man hier einen Rückschnitt vornehmen.

Dietrich Lohse

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