Im Editorial reflektiert Bertram Kazmirowski die zahlreichen Begegnungen an unserem „Vorschau“ – Stand auf dem 39. Radebeuler Grafikmarkt

Archivarin Petra Hamann klärt in „Coswiger Luther-Stein-Verwirrung“ den kuriosen Weg eines Denkmals auf

Thomas Gerlach beklagt in „Ein Weihnachtswunsch“ den schleichenden Verfall einiger historischer Radebeuler Gebäude

Gudrun Täubert berichtet von der Komplettierung des neuen Bilz-Denkmales

Bertram Kazmirowski war in „Dem Frieden auf der Spur“ auf der Suche nach gleichlautenden Objekten und Straßennamen

Thomas Gerlach würdigt die Gedächtnisausstellung „Klänge der Hoffnung“ zum 90. Geburtstag des Malers Max Manfred Queißer in der Deutschen Bank

Dietrich Lohse hielt in „Die katholische Gemeinde zeigt »Flagge“ – Errichtung eines Kreuzes neben der Kirche“ fotografisch die Etappen der Aufstellung des hohen Kreuzes auf der Borstraße fest

Karl Uwe Baum berichtet in „Ehre, wem Ehre gebührt – Sächsischer Amateurtheater-Preis 2016 vergeben“ vom Festakt im „Rudi“

 

Im Dezemberheft lesen sie:

  • Editorial
  • Petra Hamann
    Coswiger Luther-Stein-Verwirrung
  • Thomas Gerlach
    Ein Weihnachtswunsch
  • Gudrun Täubert
    Bilz-Denkmal
  • Bertram Kazmirowski
    Dem Frieden auf der Spur
  • Christine Ruby
    Die Vermessung der Bühne
  • Dietrich Lohse
    Die katholische Gemeinde zeigt »Flagge« – Errichtung eines Kreuzes neben der Kirche
  • Thomas Gerlach
    Klänge der Hoffnung – Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag des Malers Max Manfred Queißer
  • Karl Uwe Baum
    Ehre, wem Ehre gebührt Sächsischer Amateurtheater-Preis 2016 vergeben
  • Thomas Gerlach
    Radebeuler Miniaturen
  • Glosse
  • Hans-Eckardt Wenzel
    Mit Wenzel poetisch durch das Jahr

 

Titelbild 12 / 17

Von diesem üppigen Pavillon an der Pestalozzistraße 5 (heute Nr. 3) hatte ich über die Jahre viele „Gesichter“ gesehen und auch fotografiert: 1974 zugewachsen mit Efeu und Wildem Wein, 1992 als Relikt aus einer anderen Zeit, dahinter ein schmuckloses, zweigeschossiges Gebäude (da war mal die Polizei drin), 2003 einsturzgefährdet mit Verbretterung als Schutz vor herabstürzenden Dachziegeln und 2006 nach erfolgter denkmalgerechter Sanierung durch die Stadtverwaltung (Dank an meine ehem. Kolleginnen Frau Ploschenz und Frau Röber) schließlich wieder ein Schmuckstück und Hingucker auch für Rathausbesucher.

Wofür aber wurde dieser um 1900 besonders aufwändig errichtete Pavillon gebaut, wenn er nie zu einer Villa gehörte? Die Antwort überrascht heute – es war sozusagen ein Werbetrick! Der Radebeuler Dachdeckermeister Franz Lützner, dessen Werkstatt in dem schmucklosen, inzwischen abgerissenen Gebäude war, baute direkt an der Straße diese Superlaube u.a. mit Löwenkopfziegeln, um seiner Kundschaft zu zeigen, zu welcher Leistung seine Firma in der Lage war – das war schon Werbung. So zierte zB. 1906 diese Laube den Briefkopf des Meisters. Seit das Grundstück der Stadt gehört, können es die Schüler der benachbarten Schule in ihren Pausenrundgang einbeziehen und sich vielleicht auch daran erfreuen.

Damit endet meine Titelbildserie zu Lauben in und um Radebeul, hat Spaß gemacht.

Dietrich Lohse

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