Autorenenarchiv: Bertram Kazmirowski

Worüber sich nicht zu schreiben lohnt, davon sollte man eigentlich besser schweigen

Über das Sommertreffen des Vereins „Radebeuler Monatshefte e.V.“, das Fragen aufwirft

Manch einer, der dabei gewesen ist, behauptet heute, es habe sich so verhalten: Es war ein trüber Februarfreitagabend. Die Jahresversammlung 2018 von „Vorschau & Rückblick“ dämmerte nach etwas mehr als zwei wortreichen Stunden ihrem mitteilungsarmen Ende entgegen. In dem Moment, wo ein letztes Aufbäumen Mehr »

Veränderungen gestalten in Zeiten des Wandels

Die katholische Gemeinde in Radebeul geht in einer größeren gemeindlichen Struktur auf Dietrich Lohse hatte in seinem Beitrag im Heft 12/2017 darauf aufmerksam gemacht, dass im Oktober 2017 auf dem Grundstück der katholischen Kirche auf der Borstraße in Radebeul ein den Kirchbau überragendes Kreuz aufgestellt wurde, das die Wahrnehmbarkeit des Gotteshauses in der Öffentlichkeit seither Mehr »

Rauschendes Sommermärchen im zeitigen Frühling

Zur Premiere von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ am 10./11.3. 2018

In die Vorfreude auf die Neuinszenierung des „Sommernachtstraums“ hatte sich bei mir in den Tagen zuvor auch ein wenig Furcht gemischt, denn ich hatte die Textvorlage zur Hand genommen und die Figuren durchgezählt, die der große Barde für dieses Stück als Handlungsträger vorgesehen hatte. Es Mehr »

Beseelt von der Kraft der Musik

Zum 90. Geburtstag von KMD i.R. Hans-Bernhard Hoch

Schon beim Eintritt in die Wohnung höre ich Klavierspiel, sanft flutet es die Räume und schafft eine Stimmung, die mich willkommen heißt. Hans-Bernhard Hoch sitzt am Instrument, die Finger gleiten unangestrengt über die Tasten, mit lockerer Hand durchmisst er die Oktaven, ein Lächeln schenkend dem Besucher. Noten Mehr »

Die Post denkt mit!

Ein Nachtrag zum Grafikmarkt Anfang November 2017 Besucher des Grafikmarktes Anfang November 2017 staunten nicht schlecht, als sie an unserem Stand Exemplare der originalen Hefte von „Vorschau und Rückblick“ aus den 1950er und 1960er Jahren ausliegen sahen, die gegen eine kleine Spende mitgenommen werden konnten. Davon wurde gern Gebrauch gemacht, schon vor dem Mittag waren Mehr »

Fingerzeige aus dem Gangstermilieu

Zur Premiere von Brechts „Arturo Ui“ an den Landesbühnen am 25./26.11.2017 Worin besteht die Aufgabe von Theater? Diese Frage ist seit den antiken Anfängen ganz unterschiedlich beantwortet worden. Ging es zunächst darum, in der öffentlichen Vergegenwärtigung krisenhafter Szenarien die Zuschauer in einen Zustand der Katharsis („Reinigung“) zu versetzen, damit sie selbst von unheilvollen Affekten befreit Mehr »

Dem Frieden auf der Spur

Über Namen, die man ernst(er) nehmen sollte

Am Heiligabend werden sie wieder voll sein, die Kirchen. Dieses eine Mal im Jahr zieht es mehr Menschen dahin als zu den anderen Festtagen wie Ostern oder Pfingsten, ganz zu schweigen von den normalen Sonntagen. Warum ist das so? Die einen gehen, weil „das eben zu Weihnachten dazugehört“. Mehr »

Editorial

Der Radebeuler Grafikmarkt hat sich seit seiner Premiere vor 39 Jahren zu einer Institution entwickelt, haben sich Kunstfreunde aus Nähe und Ferne den ersten Sonntag im November in ihrem Kalender dick angestrichen. Stetig steigende Besucherzahlen und eine unverwechselbar entspannte, gleichzeitig aber auch konzentriert die eigentliche Sache – in diesem Fall die grafische Kunst – in Mehr »

Keine Kritik, sondern eine Würdigung

Zur Uraufführung von In Gottes eigenem Land am 29.4. 2017 in den Landesbühnen

Von einem „Theaterwunder“ sprach eine Mitarbeiterin des Hauses in der Pause um zu erklären, wie aus einem noch kurz vor der Uraufführung unfertig erscheinenden Stück ein prächtig bebildertes, von der ersten Minute an mitreißendes und das Publikum in den Bann ziehendes Schauspiel Mehr »

Aus dem Amt scheiden, den Dank mitnehmen

Zur Verabschiedung von KMD Karlheinz Kaiser am 18. Juni 2017

Das Kantoren- und Organistenamt in einer Gemeinde wie der Kötzschenbrodaer Friedenskirchgemeinde wird einem Kirchenmusiker nicht zufällig übertragen, genauso wenig wie eine solche Stelle nur eine berufliche Durchgangsstation ist. Nein, in einer solchen Position, an einer solchen Wirkungsstätte, schafft man (s)ein Lebenswerk, denn seit 250 Jahren Mehr »

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