Themenarchiv: Geschichte und Geschichten

Korrespondenz aus einer Nachbargemeinde

In der Gegend um das Adlergebirge, (Und in dem…) Schneegebirge (…da fließt ein Brünnlein kalt), Heuscheuer-, Reichensteiner-, fast Altvater-, eher fernem Riesengebirge gibt es eine Stelle, da kann man innerhalb eines Spazierganges von zwei Stunden in drei Meere spucken. Irgendwann würden Cuxhaven (Elbe-Nordsee) erreicht, Swinemünde (Oder-Ostsee) und die parlamentarische Unentschlossenheit der Donau mit ihrer Deltamündung Mehr »

Zur Reihe: Als die Läden noch die Namen von Leuten trugen

Läden meiner Kindheit Meine Kindheit verlebte ich zusammen mit Eltern und drei jüngeren Geschwistern ab 1960 in Radebeul West auf der Wilhelm-Busch-Strasse. Bei einem großen Haushalt war es für uns Kinder selbstverständlich verschiedene Aufgaben zu übernehmen, um die Mutter zu unterstützen. Dazu zählte auch das Besorgen von Lebensmitteln. Einkaufen war in dieser Zeit völlig anders Mehr »

Der Schatten auf Familie Kohlmann Stolpersteine für „Villa Kolbe“ am 22. September, 15 Uhr

Mit einer werbenden Postkarte zum Tag des offenen Denkmals Mitte September 2025 hat René Kuhnt ein Dreigestirn geschaffen, das sich wegen seiner Alliteration in das Radebeuler Gedächtnis einprägen sollte: Kolbe – Kohlmann – Kuhnt. Dass es andere „Zwischenwirte“ gab, von Milkau, Paul, Schramm sowie das Münchner Dreigestirn Jäger/Saniter/Walter, welches sich mit der Verwahrlosung der Villa Mehr »

Das Niederlößnitzer Stadtteilfest und seine Entstehung

Straßenfeste gab und gibt es reichlich. Aber ein Stadtteilfest? Sind das nicht zu hohe Hürden im Vergleich zu einem Straßenfest? Wir, die spätere Bürgerinitiative Niederlößnitz, wollten es versuchen. Als wir durch das Amtsblatt auf das „Stadtteilbudget zur Förderung bürgerschaftlicher Initiativen“ aufmerksam wurden, dachten wir, warum nicht mal ein Niederlößnitzer Stadtteilfest organisieren. Schnell war klar, durch Mehr »

660 Jahre Zitzschewig:

Ein ganzes Dorf feiert seine Geschichte

Einem der charmantesten Ortsteile Radebeuls steht ein besonderes Festwochenende bevor. Am 29. und 30. August 2026 feiert Zitzschewig das 660-jährige Jubiläum seiner Ersterwähnung. Ein historischer Meilenstein, der nicht nur die lange Tradition des Weinbaus in unserer Region widerspiegelt, sondern auch die lebendige Gemeinschaft, die diesen Ort bis heute prägt. Mehr »

Korrespondenz aus einer Nachbargemeinde

Bis zum 1. November dreht ein Wanderbus samt Anhänger (für max. 16 Räder) am Wochenende und an sächsischen Feiertagen fünfmal täglich eine Runde durch Böhmen. Von Pirna/ZOB Steig 9 geht es in Bahratal über die Grenze, bevor an mehreren Stellen in Petrovice/Peterswald, Tisá/Tyssa und Sn?žník/Schneeberg ausgestiegen werden kann, zurück über Rosenthal nach Königstein und genauso Mehr »

Über den Tellerrand geschaut: Die Junge Heide

Heute steht mir der Sinn nicht nach alten Häusern oder Details von diesen, was ja sonst meist meine Profession ist. Ich möchte mich mit etwas ganz anderem beschäftigen. In der Stadt Radebeul spielt Wald eine eher untergeordnete Rolle, es gibt den Waldpark in Kötzschenbroda/ Niederlößnitz, die bewaldeten Hänge der Seitentäler wie Fiedler-, Lößnitz- oder Rietzschkegrund Mehr »

Gewonnen wie zerronnen

Nicht alle Kultur in Radebeul erwünscht? Da kann man nicht schweigen, wenn laut gerichtlichem Urteil ein international anerkanntes Museum die Stadt Radebeul verlassen muss, welches sich Jahrzehnte hat nicht nehmen lassen, die einmalige Kulturlandschaft der Lößnitz durch vielfältige kulturelle Aktivitäten zu bereichern. „Als formgebundene Landschaft ist die Lößnitz auch formgebend“, schreibt der Altmeister Karl Kröner Mehr »

Endlich hat der legendäre VT 18.16.10 in Radebeul ein Zuhause gefunden

Unter dieser Nummer lief seit 1965 der neu entwickelte Schnellzug der Deutschen Reichsbahn, bekannt unter dem Namen „Vindobona“, der die Strecke Berlin – Dresden – Prag – Wien und umgekehrt bis 2003 befuhr. Der gleiche Typ Schnellzug wurde auch als „Berlinaren“, „Neptun“, „Karlex“ und „Karola“ auf weiteren internationalen Strecken eingesetzt. Seit 1970 lief der Zug Mehr »

„Lasst die Nahrung so natürlich wie möglich.

Das Wichtigste ist schließlich die Ernährung, da sie allein allen anderen Maßnahmen den letzten Sinn gibt.“ (Prof. Werner Kollath (1892-1970)) Das eigene Brot zu backen ist mehr als ein aktueller Trend. Seit über 10.000 Jahren schon gehört Getreide zur Ernährung des Menschen. Wie einfach es ist, ein gesundes und köstlich duftendes, leckeres Brot zu backen, Mehr »

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