Themenarchiv: Kunst und Kultur

VON HIER AUS

Malerei und Grafik von Friedrich Porsdorf in der Hoflößnitz

Noch bis zum 22. Juni zeigt das Sächsische Weinbaumuseum Hoflößnitz Arbeiten des Berliner Malers Friedrich Porsdorf (*1938), großenteils Landschaften und Bildnisse der letzten anderthalb Jahrzehnte mit Motiven aus seiner Geburtsstadt Radebeul. Ungefähr so lange ist seine letzte Ausstellung in der Lößnitz her, und die letzte größere, Mehr »

Risikolos inszeniertes Hippie-Revival

Zur Premiere des Rockmusicals „Hair“ an den Landesbühnen am 4./5. Mai

Auf die Premiere des epochalen Rockmusicals „Hair“ an den Landesbühnen hatte ich mich schon lange gefreut, denn vor gut 20 Jahren war ich selbst Teil einer ambitionierten Amateurtheatergruppe gewesen, die dieses kultige Stück mit Livemusik und allem Drum und Dran inszeniert und auf einer Mehr »

»IndianerART« zeitgenössische indigene Kunst aus Nord-Amerika

Eine Ausstellung des Karl May Museums Radebeul in der Stadtgalerie Radebeul

Karl May hat Indigene seiner Zeit vor etwa 150 Jahren beschrieben – ihre Kulturen sind mit einer detailreichen Sammlung im Karl May Museum präsent. Der Schriftsteller hat diese Kulturen durch Reiseberichte, Geschichtsbücher und Lexika kennengelernt und in seinen Romanen verarbeitet. Die indigenen Völker Nordamerikas Mehr »

Unikate aus Porzellan in Coswig

Zur Ausstellungseröffnung „Weißer Elefant“

Am vergangenen Freitag wurde die neue Sonderausstellung im Coswiger Museum Karrasburg eröffnet. Unter dem Titel „Die Künstlergruppe WEISSER ELEFANT“ zeigen Tina Hopperdietzel, Silvia Klöde, Sabine Wachs, Andreas Ehret und Olaf Fieber Unikate ihres Schaffens.
Die ehemaligen Meißner Manufakturisten haben sich vor sieben Jahren zu dieser Künstlergruppe zusammengeschlossen – nicht ohne Mehr »

Dresdner Geschichtsmarkt

Radebeul zweimal vertreten!

Vom Dresdner Geschichtsmarkt hat dieses Heft schon mehrfach berichtet, zuletzt im März-Heft 2017. In der Zwischenzeit hat sich viel verändert. Diese interessante wie lobenswerte Veranstaltung drohte wegzubrechen, da der ausrichtende Verein kurz vor seiner Auflösung stand. Glücklicherweise konnte die Krise überwunden und für die Probleme eine Lösung gefunden werden, welche u. a. Mehr »

»Pariser Leben« – Zum 5. Bühnenball an den Landesbühnen Sachsen

Im Februar luden die Landesbühnen Sachsen zum nunmehr 5. Bühnenball ein. Intendant Manuel Schöbel gab gewohnt den jovialen Hausherrn. Der Abend war thematisch von der rauschenden Offenbachiade PARISER LEBEN inspiriert, einer Operette von 1866. Wieder ging es um Verkleiden und Verwandeln und so war jeder Besucher angehalten sich zeitgemäß zu präsentieren. So tauchten auch ich Mehr »

„Mein Naundorf lob ich mir“

Ein Radebeuler Dorf feiert Mitte Juni seine 875. urkundliche Erwähnung Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es in Naundorf alles, was ein Dorf ausmachte: Bäcker, Böttcher, Fleischer, Stellmacher, Schmied, Schnitter, Winzer und Waschfrau, und Hebamme, Briefträger, Schulmeister und Bahnhofsvorsteher und nicht zuletzt die vorlauten Buben in kurzen Hosen, doch heimlich bewundert Mehr »

„Wohnst Du noch…?“

Gedanken zum Wohnen in Radebeul Mit diesem Slogan hatte einst IKEA für seine preiswerten Möbelangebote geworben. Um wohnen zu können braucht‘s natürlich nicht nur IKEA, sondern auch eine Wohnung. Und da fängt das Problem schon an, zumindest in Dresden und seiner unmittelbaren Umgebung, also auch in Radebeul. Bereits nach 1989 stiegen die Mieten im „Nizza Mehr »

„Einer von denen“ ist immer noch einer von uns

Die Landesbühnen bringen mit „Draußen vor der Tür“ Wolfgang Borcherts berühmtes Antikriegsstück auf die Studiobühne Nicht für alle Situationen hält unsere eigentlich so reiche und differenzierten Ausdruck ermöglichende deutsche Sprache das passende Wort oder die passende Wendung parat. Das kam mir in den Sinn, als ich darüber nachdachte, wie ich mich am Ende der Premiere Mehr »

Aus einer Rede von Thomas Gerlach

zur Schlüsselübergabezeremonie am 31.1.2019 in der Stadtgalerie Radebeul „Überhaupt: Abschied: das Wort klingt auf ganz unangenehme Weise nach Bahnhof, obwohl es hier in West gar keinen Bahnhof mehr gibt, sondern nur einen gesichtslosen Haltepunkt, der offenbar durch Benennung nach einem alten Dorf und den Hinweis auf ein Erlebnisweingut aufgewertet werden soll.
Unter Deiner Obhut, Mehr »

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