Autorenenarchiv: Dietrich Lohse

Büchertreffpunkt Naundorf

Mensch und Buch, Buch und Mensch, die gehören zusammen. So war es jahrhundertelang, so sollte es auch weiter sein, meint man. Doch ganz langsam beginnt diese Freundschaft, also das Verhältnis der beiden o.g., zu zerbröseln. Gut, es soll ja schon immer Menschen gegeben haben, die gar keinen Bücherschrank brauchen, denen ein, zwei oder maximal drei Mehr »

Kynastweg 37 – ein übersehenes Winzerhaus?

Herr Georg Wulff hatte 2003 versucht, alle Radebeuler Winzerhäuser (immerhin hat er 34 gefunden) in einem Artikel für die Mappe „Beiträge zur Stadtkultur“ des Vereins Denkmalpflege und neues Bauen Radebeul e.V. zu erfassen und darzustellen. Sicherlich war das verdienstvoll, vielleicht liegt aber die Schwierigkeit bei der Definition und Abgrenzung, wo spricht man von Winzerhaus und Mehr »

Geschichtlicher und wirtschaftlicher Abriss von NIEDERLÖSSNITZ anhand seiner Straßen und Bauwerke

Die Radebeuler Gemeinden von Nieder- und Oberlößnitz wurden spät, erst 1839, gegründet. Die anderen Altgemeinden bestanden nach urkundlichen Erwähnungen bereits seit dem 13. und 14. Jahrhundert.
Niederlößnitz liegt etwa in der Mitte der Altgemeinden Naundorf, Lindenau-Oberort, Wahnsdorf, Oberlößnitz, Serkowitz und Kötzschenbroda und war vor 1839 eine sehr dünn besiedelte landwirtschaftliche Fläche. Die Hauptkultur war Mehr »

Buchbesprechung:

„Zauberhaftes Radebeul – Silhouetten der Wein-, Villen- und Gartenstadt“

Bereits an anderer Stelle hatte ich meiner Freude Ausdruck verliehen, dass es jetzt, verglichen mit der Zeit vor 1990, so viele Bücher über Radebeul gibt – und nun gibt‘s noch eins! Seit ein paar Wochen ist das im Husum-Verlag erschienene Buch im handlichen Mittelformat (H= Mehr »

BLITZ UND DONNER und deren späte Auswirkungen in Radebeul und Umgebung

Nein, ich arbeite nicht an einem Zweitberuf und habe auch keinen Kurs Meteorologie in der Volkshochschule belegt. Die oft erlebte Optik eines Blitzes an einem Sommerabend ist eine Zickzacklinie zwischen Himmel und Erde, also eine meist senkrechte Bewegung. Wenn ein Mensch dieses Phänomen zeichnerisch darstellen wollte, würde er abstrahieren und es käme wohl immer so Mehr »

Ein Moritzburger Teich im Wandel

Teiche gibt’s ja viele in und um Moritzburg, so etwa 30. Welchen wollen wir denn hernehmen und etwas über ihn erfahren? Wir nehmen einen, der vielleicht weniger bekannt war, bis da Bauarbeiten begannen, den Kutschgeteich. Hab ich mir’s doch gedacht, den kennen sie, liebe Leserin, lieber Leser, auch nicht. Das ist nicht so schlimm, denn Mehr »

Denkmalpflege / Denkmalschutz

Umnutzung alter Gebäude, hier von Kulturdenkmalen Irgendwann und irgendwo hat man schon mal davon gehört oder gelesen: Kirche als Konzertsaal (Frankfurt / Oder), Kirche als Gaststätte (ich glaube das war im Hessischen?) sogar Kirche als Schwimmhalle (Leningrad hieß das damals noch). Das zeigt, Umnutzung, bzw. Nutzungsänderung kommt doch recht oft vor und ist ein weites Mehr »

Schweizerhäuser in der Lößnitz

Diese Häuserart finden wir vorwiegend in Radebeul, da sich diese aber im Lößnitzgrund über die Stadtgrenze Radebeuls hinaus fortsetzen, habe ich in der Überschrift den Begriff der Landschaft Lößnitz gewählt. Bei den hier dargestellten Schweizerhäusern handelt es sich um eine Gruppe von Häusern in regional geprägten Formen. Eine deutschlandweite Verbreitung fanden die alpenländischen Bauern- oder Mehr »

Nachtrag zum Artikel über Reinhold Langner

Nachdem der erste Teil meines Textes über den Künstler Reinhold Langner erschienen war,
meldete sich Constanze Herrmann, eine Enkelin des Künstlers, bei mir. Sie war froh, dass sich noch mal jemand mit ihrem Großvater befasst hatte. Bei einem kurzfristig vereinbarten Treffen, erfuhr ich noch ein paar Details aus dem Leben des Künstlers – da Mehr »

Reinhold Langner – „Zum Zweiten“ (Teil 2)

Die Landesbühnen Sachsen entstanden nach dem 2. Weltkrieg im Radebeuler Gasthof „Goldne Weintraube“, eine Folge der Zerstörung möglicher Spielstätten in Dresden. Der erste Umbau des ehem. Tanzsaales erfolgte in den frühen 50-er Jahren. In diese Maßnahme eingebunden war 1954 die eine Säule schmückende Arbeit Langners, die sicher durch die Bekanntschaft mit Krauss zu Stande gekommen Mehr »

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