Autorenenarchiv: Dietrich Lohse

Briefmarkensammeln – Gestern und Heute

In meiner Kindheit, das waren etwa die 50er Jahre, kannte ich in meinem Umfeld einige, die Briefmarken sammelten und ich hatte mich auch davon anstecken lassen. Viele glaubten damals an ein Hobby mit hohen Wertsteigerungsraten – vielleicht die bekannte Sachsen-Dreier im Hinterkopf – und meinten, dass die Zeit es brächte, reich zu werden.
Nüchtern Mehr »

Gab es beim ehemaligen „Haus der Kunst“ einen Vorgängerbau?

Als ich neulich ein Bild geschenkt bekam, was die Geschichte der Lößnitz illustriert, war da zuerst Freude über den Besitz und auch Dankbarkeit gegenüber der Frau, die es mir zugedacht hatte. Dann kam bald der Wunsch auf, mehr darüber zu erfahren: wo ist es und was ist auf dem Bild eigentlich dargestellt und existiert das Mehr »

Sprichwörter rund um mittelalterliche Burgen

Sprache, Inhalte und Deutungen Nein, an unserer Friedensburg, die bekanntlich keine mittelalterlichen Wurzeln hat, kann ich das Thema nicht abhandeln. Oder vielleicht doch, da ließe sich ja mit dem Spruch „in die Röhre gucken“ eine Verbindung herstellen?
Bei zwei privaten, herbstlichen Ausflügen im Jahr 2018 hatten wir die Burgen „Burg Eltz“ (Rheinl.-Pfalz) und „Cadolzburg“ Mehr »

Steinerne Wegweisersäulen in Radebeul

In Radebeul gibt es eine Gruppe von 8 derartigen Denkmalen, die über das Territorium unserer Stadt etwas ungleich verteilt sind – in den höher gelegenen Stadtteilen finden wir 6 Stück, in den Talgemeinden nur 2 Objekte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es früher mal mehr als acht waren, wenn man voraussetzt, dass in jeder Altgemeinde Mehr »

„Ein Glöckner“ kam zurück

Über Hermann Glöckners (1889-1987) Kunst und da speziell über seine Sgrafittoarbeiten zu schreiben, scheint ein Steckenpferd von mir zu sein. Ja, das liegt mir am Herzen, wohl weil ich in diesen Arbeiten einen Schnittpunkt zwischen Kunst und Handwerk sehe. Doch halt, als Letzter schrieb Thomas Gerlach etwas zu dem Thema, nämlich die Abnahme des historischen Mehr »

Büchertreffpunkt Naundorf

Mensch und Buch, Buch und Mensch, die gehören zusammen. So war es jahrhundertelang, so sollte es auch weiter sein, meint man. Doch ganz langsam beginnt diese Freundschaft, also das Verhältnis der beiden o.g., zu zerbröseln. Gut, es soll ja schon immer Menschen gegeben haben, die gar keinen Bücherschrank brauchen, denen ein, zwei oder maximal drei Mehr »

Kynastweg 37 – ein übersehenes Winzerhaus?

Herr Georg Wulff hatte 2003 versucht, alle Radebeuler Winzerhäuser (immerhin hat er 34 gefunden) in einem Artikel für die Mappe „Beiträge zur Stadtkultur“ des Vereins Denkmalpflege und neues Bauen Radebeul e.V. zu erfassen und darzustellen. Sicherlich war das verdienstvoll, vielleicht liegt aber die Schwierigkeit bei der Definition und Abgrenzung, wo spricht man von Winzerhaus und Mehr »

Geschichtlicher und wirtschaftlicher Abriss von NIEDERLÖSSNITZ anhand seiner Straßen und Bauwerke

Die Radebeuler Gemeinden von Nieder- und Oberlößnitz wurden spät, erst 1839, gegründet. Die anderen Altgemeinden bestanden nach urkundlichen Erwähnungen bereits seit dem 13. und 14. Jahrhundert.
Niederlößnitz liegt etwa in der Mitte der Altgemeinden Naundorf, Lindenau-Oberort, Wahnsdorf, Oberlößnitz, Serkowitz und Kötzschenbroda und war vor 1839 eine sehr dünn besiedelte landwirtschaftliche Fläche. Die Hauptkultur war Mehr »

Buchbesprechung:

„Zauberhaftes Radebeul – Silhouetten der Wein-, Villen- und Gartenstadt“

Bereits an anderer Stelle hatte ich meiner Freude Ausdruck verliehen, dass es jetzt, verglichen mit der Zeit vor 1990, so viele Bücher über Radebeul gibt – und nun gibt‘s noch eins! Seit ein paar Wochen ist das im Husum-Verlag erschienene Buch im handlichen Mittelformat (H= Mehr »

BLITZ UND DONNER und deren späte Auswirkungen in Radebeul und Umgebung

Nein, ich arbeite nicht an einem Zweitberuf und habe auch keinen Kurs Meteorologie in der Volkshochschule belegt. Die oft erlebte Optik eines Blitzes an einem Sommerabend ist eine Zickzacklinie zwischen Himmel und Erde, also eine meist senkrechte Bewegung. Wenn ein Mensch dieses Phänomen zeichnerisch darstellen wollte, würde er abstrahieren und es käme wohl immer so Mehr »

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