Themenarchiv: Glossen und Editorials

Radebeuler Miniaturen

Balance-Akt
Ein Geduldsspiel

Auf dem Weg zur Lesung schnell noch etwas trinken… Während ich auf meinem Hocker vor dem ersten Schluck gebührend die Schaumkrone feiere, sagt Ulrike neben mir, sie habe die Kälte unterschätzt. Ich habe aber alles mit, sagt sie, nimmt ihren Rucksack und verschwindet mit den Worten, bin gleich zurück. Na, was Mehr »

Glosse

Hinterher und vorneweg

Das dumme an diesem Heft ist: Man hinkt immer hinterher! Vielleicht sollte ich meine Glossen zu allererst auf unserer Internetseite www.vorschau-rueckblick.de veröffentlichen und im Heft nur noch auf diese Seite verweisen. Das hätte auch den Vorteil, dass das Heft nur aus wenigen Seiten bestehen brauchte, vorausgesetzt, die anderen Autoren ließen sich von Mehr »

„Drauf geschissen!“

Karikaturenpreis in Radeburg vergeben

Dieser volkstümliche Spruch, der so viel bedeutet wie „hat sich erledigt“ oder „macht mich nicht mehr an“, gewinnt in diesen Tagen eine ganz andere Bedeutung angesichts der Vergaben des „Heinrich-Zille-Karikaturenpreises“ am 11. Januar im Ratssaal der sächsischen Kleinstadt Radeburg. Dieser jährlich ausgelobte Preis – 2026 unter dem Motto „Jetzt Mehr »

Editorial 2-26

Das vergangene Jahr ist schon längst wieder mit seiner ach so besinnlichen Weihnachtshektik verklungen, und der Januar hatte die Stadt mit einer ungewohnt eisigen Hand im Griff. Selbst die verstaubte Schneeschippe hatte diesmal wieder einmal mehr den Zweck ihrer Bestimmung gefunden. Aber der Radebeuler Bürgerschaft war Trost gewiss – spätestens seit dem Anglühen von Anfang Mehr »

Aktuelle Auslagestellen 2026

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Die Zscheischlers fallen in Naundorf ein

Eine Mitarbeiterin des Radebeuler Rathauses verriet mir mal im Stillen, Familie Zscheischler sei die erste aus westlichen Landen zugezogene Familie gewesen, die sich mit Hauptwohnsitz in Radebeul anmeldete. Ob das wirklich stimmt? Schön wär es ja, wir würden uns freuen. Gleichwohl: Am 12. Dezember 1990 sind wir in Naundorf eingefallen. Das Haus am Horkenweg hatten Mehr »

KORRESPONDENZ AUS EINER NACHBARGEMEINDE

Achtung, Sie werden ein Paddelboot brauchen. Zunächst, meinen Text „Wann beginnt Weihnachten“ hatte V&R im Januar 2019 veröffentlicht. Motivation: Ich stand fassungslos vor einem ansonsten lieben Nachbarn, der seinen Weihnachtsbaum gegen Mittag des ersten Weihnachtstages entsorgte. Weihnachten wäre ja nun vorbei. Sprach‘s und schritt zur Tonne.
Wer Weihnachten wirklich länger auskosten möchte, nehme also Mehr »

Radebeuler Miniaturen

Darfs ein Viertel mehr sein? Januar – der Gott des Übergangs, der zwigesichtige Janus, schaut mit seinen Greisenaugen mißmutig zurück ins kahle schwarze Geäst der alten Bäume, während sich in seinem Jungengesicht schon das Wiederergrünen zu spiegeln beginnt.
Indessen schaut die Mittagssonne in leere Gläser. Im Winter kann sie das, im Sommer reicht sie Mehr »

Wohin mit den Lügen?

Radebeul setzt Museum endgültig vor die Tür Das Urteil vom Landesgericht scheint eindeutig und war erwartbar: Die Kündigung der Stadtverwaltung sei rechtsmäßig, das Mietobjekt ist herauszugeben. Die Antwort von Herrn Zabka nach der Verkündung des Urteils auf die Frage der ehemaligen Galeristin Karin Baum „Was nun?“ war kurz und bündig: „Jetzt gehen wir nach Hause.“. Mehr »

Karikaturenpreis wird in Radeburg vergeben

„Zum achten Mal vergibt die Stadt Radeburg im Januar 2026 zusammen mit der Galerie Komische Meister Dresden den Heinrich Zille-Karikaturenpreis. Mit einem Preisgeld von insgesamt 1.500 EUR dotiert, steht der Wettbewerb diesmal unter dem Motto „Jetzt krachts! Das Leben ist ein Pulverfass“ und wird auch im kommenden Jahr von REWE PETZ sowie dem Ideenwerk Radeburg Mehr »

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