Autorenenarchiv: Bertram Kazmirowski

Chorgesang als Friedenswerk

Die Kantorei des Kirchspiels in der Lößnitz führte das Weihnachtsoratorium auf I. Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die TageIn den letzten Jahren wurde zu unterschiedlichen Anlässen, meist aus dem Erleben einer Krise heraus, der „gesellschaftliche Zusammenhalt“ beschworen, wurde durch die Politik proklamiert, dass wir als Gesellschaft „beieinander“ bleiben müssten. Was damit konkret gemeint war, wurde oft Mehr »

Woyzeck und Marie, Harold und Maude – und wir

Zwei sehr unterschiedliche Theaterstücke hatten Premiere an den Landesbühnen

Das Spielzeitmotto der Landesbühnen „Unser aller Blut ist rot“ benennt auf den ersten Blick lediglich einen banalen Fakt. Auf den zweiten Blick kann es als Botschaft gedeutet werden: Ganz egal, um welche menschlichen Schicksale es (in) einer Aufführung auch gehen mag, die Figuren auf der Bühne Mehr »

Mit einem Lächeln dem Leben begegnen

Tine Neubert gestaltet das Etikett für die diesjährige Wein-Sonderedition zum Wandertheaterfestival Vielleicht ist es ja so gewesen: Irgendwann vor 45, 47 oder auch schon 50 Jahren bemerkte die Radebeuler Schülerin Tine Neubert, dass die aus Langeweile im Schulunterricht entstandenen, in Hefter und auf Zettel verewigten Kritzeleien eigentlich ganz gut gelungen waren. In der Pause bekam Mehr »

In eigener Sache

Ilona Rau zum 70. Geburtstag – Eine Würdigung In diesem Jahr feiern wir in drei aufeinanderfolgenden Monaten den runden Geburtstag eines Redaktionsmitgliedes. Im Juli und August wurde die seit mehr als 20 Jahren aus Bertram Kazmirowski und Sascha Graedtke bestehende, intern scherzhaft noch immer so bezeichnete „Jugendredaktion“ gemeinsam stattliche 100 Jahre alt, was unsere Vereinsvorsitzende Mehr »

Aufgetankt

Eindrücke von der Buchmesse in Altkötzschenbroda am 3. Juli 2022

Die Mittagssonne hatte den Dorfanger in Altkötzschenbroda in ein fahlweißes Licht getaucht, die Menschen schmausten, meist beschattet auf dem Grünstreifen platziert, behaglich in geselliger Runde, kaum ein Geräusch störte den nahezu stillgestellten Moment, kurz: das Leben floss gemächlich dahin an diesem Julisonntag. Wohl auch Mehr »

Kultiger Musicalknaller mit ein bisschen Grusel

Zur Premiere der „Rocky Horror Show“ am 12. Juni Als gleich zu Beginn lustvoll mit Reis geworfen wurde, die Wasserspritzpistolen aus den Fanbags (werden für 8,50€ im Foyer verkauft) hervorgekramt waren und hemmungslos zum Einsatz kamen, sich das Publikum lachend und johlend die mitgelieferte Zeitung zwecks Nässeschutz über den Kopf hielt, da war man schon Mehr »

Gegründet, um Gutes zu tun

Über die (vergessenen?) Anfänge der Bilzbad-Feste Wenn sich am zweiten Juliwochenende das Gelände des Bilzbades bei hoffentlich warmen Temperaturen anlässlich des Bilzbad-Festes mit vielen Besuchern füllt und sich ein reges Treiben rund um das Thema Fitness und Gesundheit entfaltet, wird sicherlich an der einen oder anderen Stelle auch auf das in diesem Jahr begangene Jubiläum Mehr »

(Wieder-)Entdecken lohnt sich!

War es in der Zeit vor Corona üblich gewesen, dass ich ganz selbstverständlich den Veranstaltungskalender für Bühnen der Stadt Dresden und der Umgebung zur Hand nehme und je nach Lust und Laune spontan ein zumeist passendes Angebot finden konnte, so erfordert die noch immer nicht überwundene Pandemie eine sorgfältigere Planung. Vor jedem abendlichen Theater- oder Mehr »

Ausgang leider nicht offen

Arthur Millers „Ein Blick von der Brücke“ feierte am 12. Februar Premiere Der US-amerikanische Dramatiker Arthur Miller (1915 – 2005) gehört mit seinen beiden Stücken „Tod eines Handlungsreisenden“ und „Hexenjagd“ längst zum Kanon des sozialkritischen Theaters des 20. Jahrhunderts. Ein weiteres, dem Publikum allerdings weniger bekanntes Werk gelangte jüngst auf der Hauptbühne im Radebeuler Stammhaus Mehr »

Wer war Oskar Ernst Bernhardt alias Abd-ru-shin? (2. Teil)

Im Dezember-Heft hatte ich auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht, dass vor genau 100 Jahren ein gewisser Oskar Ernst Bernhardt nach Kötzschenbroda gezogen war und für etwa drei Jahre, bis 1924, auf der Meißner Straße gewohnt hatte. Auf diesen Beitrag habe ich einige Rückmeldungen erhalten, wofür ich dankbar bin. Beispielsweise erhielt ich durch unsere Leserin Petra Mehr »

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