Autorenenarchiv: Bertram Kazmirowski

Risikolos inszeniertes Hippie-Revival

Zur Premiere des Rockmusicals „Hair“ an den Landesbühnen am 4./5. Mai

Auf die Premiere des epochalen Rockmusicals „Hair“ an den Landesbühnen hatte ich mich schon lange gefreut, denn vor gut 20 Jahren war ich selbst Teil einer ambitionierten Amateurtheatergruppe gewesen, die dieses kultige Stück mit Livemusik und allem Drum und Dran inszeniert und auf einer Mehr »

„Einer von denen“ ist immer noch einer von uns

Die Landesbühnen bringen mit „Draußen vor der Tür“ Wolfgang Borcherts berühmtes Antikriegsstück auf die Studiobühne Nicht für alle Situationen hält unsere eigentlich so reiche und differenzierten Ausdruck ermöglichende deutsche Sprache das passende Wort oder die passende Wendung parat. Das kam mir in den Sinn, als ich darüber nachdachte, wie ich mich am Ende der Premiere Mehr »

Editorial 03-19

EDITORIAL Auf diesen Tag hatte ich mich schon lange gefreut: Karin Baum beendete zum 31. Januar 2019 ihre Tätigkeit als Radebeuler Stadtgaleristin und hat nun also sicherlich mehr Zeit, sich in redaktionelle Belange unseres Heftes einzubringen und die Vereinsarbeit zu gestalten. Wie oft hatte sie in der Vergangenheit zu Sitzungen gefehlt! Ob ihre Ausreden tatsächlich Mehr »

Bibliothekarin aus Leidenschaft

Im Gespräch mit der langjährigen Leiterin der Stadtbibliothek Radebeul, Carola Aschenbach, anlässlich ihres Eintritts in den Ruhestand

Es ist ein schöner, nicht zu kalter Wintermorgen. Wenige Tage nach Neujahr tanzen endlich einmal die Flocken wie es sich gehört, der Bahnhofsvorplatz Radebeul-Ost ist mit einem leichten Weiß überzogen, die Autos fahren etwas langsamer als sonst über Mehr »

Ein Denkmal, zwei Orte, drei Männer

Ein Aufsatz über das Gedenken, Erinnern und Bewahren

In diesen Tagen zwischen Ende Januar und Mitte Februar hat das Gedenken an die Schrecknisse des 2. Weltkrieges einen besonderen Platz, und das nicht etwa nur an Orten, die davon unmittelbar betroffen waren. Denn weltweit wird am Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar, seit 2005 an die grauenvolle Verfolgung Mehr »

Worüber sich nicht zu schreiben lohnt, davon sollte man eigentlich besser schweigen

Über das Sommertreffen des Vereins „Radebeuler Monatshefte e.V.“, das Fragen aufwirft

Manch einer, der dabei gewesen ist, behauptet heute, es habe sich so verhalten: Es war ein trüber Februarfreitagabend. Die Jahresversammlung 2018 von „Vorschau & Rückblick“ dämmerte nach etwas mehr als zwei wortreichen Stunden ihrem mitteilungsarmen Ende entgegen. In dem Moment, wo ein letztes Aufbäumen Mehr »

Veränderungen gestalten in Zeiten des Wandels

Die katholische Gemeinde in Radebeul geht in einer größeren gemeindlichen Struktur auf Dietrich Lohse hatte in seinem Beitrag im Heft 12/2017 darauf aufmerksam gemacht, dass im Oktober 2017 auf dem Grundstück der katholischen Kirche auf der Borstraße in Radebeul ein den Kirchbau überragendes Kreuz aufgestellt wurde, das die Wahrnehmbarkeit des Gotteshauses in der Öffentlichkeit seither Mehr »

Rauschendes Sommermärchen im zeitigen Frühling

Zur Premiere von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ am 10./11.3. 2018

In die Vorfreude auf die Neuinszenierung des „Sommernachtstraums“ hatte sich bei mir in den Tagen zuvor auch ein wenig Furcht gemischt, denn ich hatte die Textvorlage zur Hand genommen und die Figuren durchgezählt, die der große Barde für dieses Stück als Handlungsträger vorgesehen hatte. Es Mehr »

Beseelt von der Kraft der Musik

Zum 90. Geburtstag von KMD i.R. Hans-Bernhard Hoch

Schon beim Eintritt in die Wohnung höre ich Klavierspiel, sanft flutet es die Räume und schafft eine Stimmung, die mich willkommen heißt. Hans-Bernhard Hoch sitzt am Instrument, die Finger gleiten unangestrengt über die Tasten, mit lockerer Hand durchmisst er die Oktaven, ein Lächeln schenkend dem Besucher. Noten Mehr »

Die Post denkt mit!

Ein Nachtrag zum Grafikmarkt Anfang November 2017 Besucher des Grafikmarktes Anfang November 2017 staunten nicht schlecht, als sie an unserem Stand Exemplare der originalen Hefte von „Vorschau und Rückblick“ aus den 1950er und 1960er Jahren ausliegen sahen, die gegen eine kleine Spende mitgenommen werden konnten. Davon wurde gern Gebrauch gemacht, schon vor dem Mittag waren Mehr »

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