Autorenenarchiv: Karl Uwe Baum

Zwei Jubiläen der „Blutsbrüder“

Sie waren, so wie die Literatur es beschreibt, richtig gute Freunde und gewissermaßen bis nach dem Tod verbunden. Sie besuchten sich gegenseitig, nahmen an den jeweiligen Familienfeiern teil und bewunderten die Leistungen des Anderen. Als schließlich der Eine zehn Jahre nach dem Tod des Freundes mit 80 Jahren verstarb, ließ er sich neben dessen pompösem Mehr »

Droht ein weiterer kultureller Verlust?

Bewegung im Fall „Serkowitzer Gasthof“ Wie von Reinhard Zabka zu erfahren war, hat der Betreiber des Lügenmuseums in Serkowitz vom Radebeuler Oberbürgermeister bereits Anfang dieses Jahres Post erhalten. Neben Hinweisen auf die Erwerbsgeschichte verweist OB Bert Wendsche auf die nach wie vor bestehende Absicht, das Gebäude erneut zur Ausschreibung zu bringen. Gleichzeitig erinnert er an Mehr »

Objekt „Serkowitzer Gasthof“ ade?

Die meisten Radebeuler kennen das gewaltige Gebäude im Mittelpunkt des 1905 in die Lößnitzstadt eingemeindeten kleinen Ortes Serkowitz. Der denkmalgeschütze Bau zählt zu den ältesten Gasthöfen der Stadt überhaupt. Jahrzehnte lang war er eine beliebte Einkehrstätte für tanzlustige Menschen bis er schließlich 2007 durch Zwangsversteigerung für 10.000 Euro an die Stadt fiel. Die Vertreter der Mehr »

Museum für alle

Heimatmuseen an der Spitze

Thomas Kliemann schwärmte neulich in der Aachener Zeitung davon, dass Nordrhein-Westfalen „das Land mit der größten Museumsdichte Europas, vielleicht sogar der Welt“, sei. Allein diese Sicht muss Wunschgedanke bleiben. Baden-Württemberg und Bayern führen die Tabelle der Museen in der Bundesrepublik an, in der Sachsen einen beachtlichen 7. Platz einnimmt. Immerhin Mehr »

„Heimat, die ich meine.“

Ein arg in Mitleidenschaft gezogener Begriff, abgenutzt, missbraucht, als politisches Kampfmittel unterschiedlicher Couleur verwendet – es stockt einem der Atem beim Aussprechen dieses Wortes. Man ist versucht, beim Benutzen erklärende Worte hinterherzusenden, um ja nicht falsch verstanden zu werden, um nicht mit den Ewig-Gestrigen, den Erzkonservativen oder gar Neu-Rechten in einem Atemzug genannt zu werden. Mehr »

Die Mutter der Truppe

Gisela Kunick und das Pioniertheater Sie stand meist im Schatten ihres Mannes, aber vielen Radebeulern war sie dennoch bekannt. In der Neuauflage des Stadtlexikons wird sie nur erwähnt, dabei hatte Gisela Kunick (geb. Krebs) viele Jahre als Leiterin des Pioniertheaters hunderte von Radebeuler Kindern mit den Aufführungen des Ensembles nicht nur viele frohe Stunden bereitet, Mehr »

75 Jahre Henschel-Verlag

Der nachfolgende Text war ursprünglich für die Nummer 12/2020 vorgesehen, da der Henschelverlag in dem Jahr sein 75-jähriges Bestehen begangen hatte. Leider konnte der Beitrag wegen eines Überangebotes an Texten nicht veröffentlicht werden, so dass dies nun im Januarheft 2021 nachgeholt wurde. Die Redaktion Die Geschichte des vom Dreher Bruno Henschel 1945 gegründeten „Bühnenvertrieb Henschel Mehr »

Die Bahnhofstraße geht alle an!

Betrachtung zum Verkehrskonzept Radebeul-West Das von der Stadtverwaltung vorgestellte Verkehrskonzept – reichlich drei Jahre nach dem Start des Sanierungsprojektes Radebeul-West – erregt die Gemüter und das zu Recht. Man möchte es schon als typisch für die Stadtverwaltung bezeichnen, wenn die nun dazu eingeforderte Bürgerbeteiligung mal wieder in die Sommermonate verlegt wurde. Da könnte man schon Mehr »

Denkpause vorbei?

Anmerkung zum Beitrag zur Bahnhofstraße vom 23. April

Es sind nun reichliche vierundzwanzig Monate vergangen und somit nicht nur die vorgesehenen sechs, seit die Sächsische Zeitung in ihrer Wochenendausgabe vom 31. März 2018 die „Denkpause zur Bahnhofstraße“ verkündete, welche sich die Stadtverwaltung damals verordnete, nachdem ihre Pläne zur Umgestaltung der Einkaufsstraße auf allgemeines Unverständnis seitens Mehr »

Karel Gott ein letztes Mal in Radebeul

Die Lage ist ernst für das Theater „Heiterer Blick“ Zum diesjährigen Herbst- und Weinfest in Radebeul bot der „Freundliche Hof“ auf dem Anger in Altkötzschenbroda eine kleine Sensation, die im Trubel der vielfältigen Angebote dieser drei Tage fast untergegangen wäre. Aus dem „goldenen Prag“ trat der Mann mit der „goldenen Stimme“ auf und sang eins Mehr »

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