Autorenenarchiv: Redaktion

Radebeuler Miniaturen

Alles auf Lüftung

In der Nachbarschaft wird Fisch gebraten. Der scheint, wie es bei Asterix hieße, „ganz frisch mit dem Ochsenkarren aus Massilia gekommen“ zu sein. Die in der eigenen Küche unwillkommenen Gerüche werden per Abzug durch die Hauswand gegen unsere geblasen. Ulrike wollte, wie sie sagte, lüften und hat Türen und Fenster aufgerissen. Nun Mehr »

Eine Glosse

Verdaulich…?

Klar, das neue Jahr ist eigentlich schon fast wieder rum. Die restlichen 334 Tage fallen überhaupt nicht mehr ins Gewicht, zumal mir durch den Wegfall fast aller Vergnügen das Zeitgefühl ohnehin verloren gehen wird. Daran werden auch die Lockerungen nichts ändern. Außer Arbeit, Arbeit, Arbeit und dem vermutlich einen oder anderen kleinen Lockdown, wird Mehr »

Jung sind Jahr und Heide

Ein naheliegendes Neujahrsbegängnis Zur fünften Neujahrswanderung seit Beginn der Streifzüge der Wanderburschen und -maiden des Sächsischen Heimatschutzes, verabredeten diese sich aus Rücksichtnahme auf zahlreich durchfeierte Silvesternächte erst gegen zehn Uhr an der Straßenbahnhaltestelle Forststraße. Dort wo die Grenze zwischen Radebeul und Dresden wirr zwischen Wegen, Häusern und Wald mäandriert, nimmt dieser erste Weg im Jahr Mehr »

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… von flüchtigen Momenten … im fluss
Detail der Portalverglasung
Hafentor Hanau | 2017 Stellen Sie sich vor, wir würden aus der Radebeuler Oase der Ruhe westwärts gen Hanau reisen, würden mit vielen anderen Motorisierten eng an eng den Main überqueren und von der Brücke aus das Hafenbecken mit Schüttgütern, Mehr »

Von der Lößnitzbahn über die Hechtwagen zum modernen Niederflur-Gelenkwagen

Dresdener Straßenbahnfahrzeuge in Radebeul im Wandel der Zeiten (2. Teil)

Gänzlich war die Zeit der „Hechtwagen“ für Radebeul jedoch noch nicht abgelaufen. Die 1934 bis 1938 für Dresden gebauten „Kleinen Hechtwagen“ (Bild 7), von denen 1945 ebenfalls von einst 48 Exemplaren noch 27 Stück im Bestand waren, konnten erst nach einer umfassenden technischen Erneuerung ab Mehr »

35 Jahre Lößnitzchor Radebeul e.V.

„Sprich, und du bist mein Mitmensch! Singe und wir sind Brüder und Schwestern!“ (Theodor Gottlieb von Hippel)

Dieses Zitat beschreibt unsere Chorgemeinschaft ziemlich gut. Neben dem gemeinsamen Singen, das uns alle miteinander verbindet, verbringen wir auch außerhalb der Proben und Konzerte viel Zeit bei gemeinsamen Unternehmungen miteinander – und das seit nunmehr 35 Jahren. Gegründet Mehr »

„Diplomatie“ von Cyrik Gély auf der Studiobühne der Landesbühne Sachsen

Endlich darf wieder gespielt werden im Rahmen strenger Hygienekonzepte

Am 14. Juni 1940 marschieren deutsche Truppen in Paris ein. Nach dem Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland beginnt die Besatzung mit allen unwürdigen Begleiterscheinung, die Krieg nach sich zieht. Am 6. Juni 1944 landen die Alliierten in der Normandie. Adolf Hitler, der einigen seiner Generäle Mehr »

Ausblicke und Rückblick mit vielen Quäntchen Hoffnung

Veränderungen in der Tanzszene der Landesbühnen Sachsen in Radebeul

Der hoffentlich nicht schon vergessene Chefchoreograf Carlos Matos von den Landesbühnen in Radebeul hatte mit seiner Company in den vergangenen Spielzeiten mehr Planungssicherheit und bot, ob von Maurice Ravel, der dreiteilige Tanzabend oder die vielschichtigen Choreografien zu Gräfin Cosel, ausgezeichnete künstlerische Leistungen solistisch und mit Team. Mehr »

Die Lößnitz mit ihrem gleichnamigen Bach verbindet vier Kirchgemeinden

Im Evangelisch-Lutherischen Kirchspiel in der Lößnitz machen sich seit einem Jahr die vier Kirchgemeinden aus Radebeul, Reichenberg und Moritzburg gemeinsam auf den Weg Vielleicht ist einigen Radebeulern im vergangenen Jahr an der einen oder anderen Stelle aufgefallen, dass die beiden im Elbtal gelegenen evangelischen Radebeuler Kirchgemeinden (Luther- und Friedenskirche) sowie jene beiden im sogenannten Oberland Mehr »

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… von flüchtigen Momenten … der seidene Faden II
temporäre Installation
Radebeul | 2020 Dieses fotografische Detail der Fadeninstallation entstand in einer wolkendurchzogenen, frühherbstlichen Mondnacht und spiegelte mir, in jenem Moment, den Gedanken des seidenen Fadens auf besondere Weise wider. Auch berührten mich die verschiedenen Reaktionen der Mehr »

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