Mo., 1. März. 2021 – 00:12
Selbstversuch mit Überraschung Die vornehmste Aufgabe dieser Tage heißt Kontakt zu halten ohne Kontakt zu haben. Das Zauberwort dafür heißt: Videokonferenz.
Es gibt Menschen, sogar in meiner unmittelbaren Umgebung gibt es die, die schwören drauf wie früher auf die Bibel. Das spart Wege, sagen sie; da wird nicht mehr so viel palavert, sagen sie; Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:10
Und die Moral von der Geschicht…? Es gibt ja immer welche, die wissen „wie was geht“, die „gleich gesagt haben“… und was der Sprüche alle noch so sind. Erst neulich hat ein Intendant auf solche Verkünder hingewiesen. Aber wie eben das Leben lehrt, kommt man mit diesen Volksweisheiten nicht sehr weit, auch wenn man dazu Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:09
Kurz nach Drucklegung des letzten Heftes erreichte uns nachfolgender persönlich-familiärer Beitrag in Ergänzung zum Nachruf für Dr. phil. Dr. sc. Manfred Altner, den wir auf Wunsch seiner Frau veröffentlichen. Als Manfred Altner im Frühling 1977 mit seiner Frau und den beiden Söhnen das Grundstück in der Lindenauer August-Kaden-Straße begutachtete, war die Frage seiner Kinder: Wer Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:08
Notwendige Anmerkungen zum Beitrag „Mit Schweiß gedüngt“ „Ein gewisser ernsthafter Idealismus erfaßt uns in unserer Jugend, deshalb sind so viele Freiwillige achtzehn – und tot.“
Sue Crafton soll das irgendwann geschrieben haben, vielleicht finde ich die Originalquelle noch irgendwo. Die Worte kamen mir in den Sinn beim Lesen des o.a. Beitrags von Burkhard Zscheischler Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:07
Herr Zscheischler vermittelt uns mit den Erinnerungen seines Vaters einen deutlichen Eindruck von dem Geist, in dem die Jugend in der Nazi-Zeit erzogen wurde, – „Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.“ Die Welt wartet ja geradezu auf deutsches Wesen, deutsche Lebensart.
Und das zumal im „Ostland“. Was wird da deutsche Tüchtigkeit Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:06
Die Redaktion sieht in dem Beitrag ein wichtiges Dokument zur Veranschaulichung der Radebeuler Stadtgeschichte, dem, so der nachvollziehbare Vorwurf, im geschichtlichen Kontext allerdings die notwendige Relativierung fehlt. Im Widerstreit der Lesarten hat uns der Autor nachfolgende Zeilen zukommen lassen: Vernunft, Berechnung, Angst, Einsicht, Stolz, Erfahrung – jeder weiß es bei Erich Fried besser. Doch es Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:05
Vor neun Jahren landete dieses brandenburgische Kleinod im maroden Gasthof Serkowitz. Der Auslöser war ein einfacher Zeitungsartikel. Ein Journalist stellte vor zehn Jahren den Künstler Richard von Gigantikow vor den leer stehenden Gasthof Serkowitz. Im Dach des 700-jährigen Gasthofes klaffte ein Loch, als wäre ein unbekanntes Flugobjekt eingeschlagen. Es regnete rein, und das historische Gemäuer Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:04
Wer kennt sie noch, die blauen Fahrzeuge des privaten Unternehmens von Rudolf und Herbert Krause? Dieses Kapitel der Heimatgeschichte mit seinen Anfängen in den 1930er Jahren war Lebensader für die etwas abgelegenen Ortsteile wie Lindenau und Naundorf.
Betriebssitz und Werkstatt mit Garage war an der Meißner Straße in Radebeul West auf der Hainstraße. Die Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:03
Erinnerungskultur ist gefragt.
Die von wohlmeinender Jugend entfachte Diskussion über die Namen „Mohrenhaus“ und „Mohrenstraße“ erinnert mich an ein Gedicht aus dem „Struwwelpeter“, das auch heute noch geläufig sein dürfte: „Es ging spazieren vor dem Tor
Ein kohlpechrabenschwarzer Mohr …“ Ihm folgte, wie es auch heute noch immer wieder vorkommt, eine Rotte johlender Mehr »
Mo., 1. März. 2021 – 00:00
Editorial – in eigener Sache
Den Leserinnen und Lesern ist unsere „Vorschau“ seit über 30 Jahren mit weitgehend moderaten Beiträgen zur Radebeuler Stadt- und Kulturgeschichte wohlvertraut. Parteipolitisches hat seinem Wesen nach ganz bewusst kaum Eingang gefunden. Dennoch hat sich die Zeitschrift zu gesellschaftliche Vorgängen geäußert und besonders kulturpolitische Debatten geführt.
Auch kann und Mehr »