Autorenenarchiv: Karin (Gerhardt) Baum

ZEIT-Geist-Fragen 2

Millionärsstädtchen von Villenbesitzern inspiriert? Wohl selten hat ein Beitrag so stark die Gemüter der Radebeuler erregt wie dieser. Und selten wurde so deutlich benannt, was West von Ost auch 20 Jahre nach dem Fall der Mauer zu unterscheiden scheint. Wie im Märchen (frei nach Aschenbrödel) werden die Reichen ins Töpfchen und in die Armen in Mehr »

Günter Schmitz und Gerhard Schiffel – Eine Malerfreundschaft

Was von einem Künstler bleibt, ist seine Kunst. Vorausgesetzt, der künstlerische Nachlass wird bewahrt – durch Nachkommen, Freunde, Sammler – und nicht zuletzt getragen durch eine „kulturell gebildete“ Öffentlichkeit. Eingebunden in den Reigen von vier Gedenkausstellungen, die in diesem Jahr aus Anlass des 100. Geburtstages von Günter Schmitz (1909-2002) in Dresden, Groß Zicker und Radebeul Mehr »

Im Gespräch mit der Malerin und Grafikerin Bärbel Kuntsche

Bärbel Kuntsche wurde 1939 in Weißenborn, einem kleinen Dorf bei Freiberg, geboren. Nach Dresden kam die Familie um 1950. Als Vierzehnjährige schaute sie auf die Brühlsche Terrasse zur Kunstakademie und dachte, da möchtest du auch mal sein. Doch zunächst ließ sich Bärbel Kuntsche in Meißen zur „Kunstporzellanmalerin“ ausbilden. „Man sagte uns immer, Porzellanmaler gibt es Mehr »

Radebeuler Herbst- und Weinfest – die Anfangszeit im morbiden Altkötzschenbroda

oder Zu jeder Feier Schuhe von Meyer Altkötzschenbroda an einem Sonntagabend im August. Zwei pinkfarbene Telefonzellen künden von post-modernen Zeiten. Aus der Dachrinne des ehemaligen Gasthofes „Goldener Anker“ wuchert Moos und allerlei Grünzeug. Der „Ratz-Batz-Möbelabholmarkt“ läßt vermuten, daß hier kein Dornröschen schläft und „Kinderlachen schönstes Lachen“ mußte „Meyers Schuherlebnis“ weichen. Grelle Reklame beginnt die Spuren Mehr »

RADEBEULER GRAFIKMARKT – nur noch eine Legende ?

Das wird sich zeigen. Einen Versuch wollen wir auf alle Fälle wagen. Am 9. Dezember soll der 12. Radebeuler Grafikmarkt im Festsaal des Rathauses stattfinden. Zahlreiche Zusagen seitens der Künstler liegen bereits vor und versprechen ein vielseitiges Angebot in unterschiedlichsten Preislagen. Gespannt sind wir vor allem auf unser Publikum, haben sich doch mit der Währungsunion Mehr »

Kellergeist und Stadtarchiv – zu Besuch bei Liselotte Schließer

Kaum zu glauben. das Archiv unserer Stadt befindet sich im Keller eines gewöhnlichen Mietshauses, und dessen wohlklingender Name „Heimattreue“ ändert nichts an der Tatsache. daß sich Feuchtigkeit und Staub ungehindert durch die wertvollen Zeugnisse unserer Stadtgeschichte fressen können. (Die älteste Originalurkunde stammt aus dem Jahre 1470!)
Der Behördenkrieg, den die Stadtarchivarin, Liselotte Schließer, bereits Mehr »

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