Themenarchiv: Im Archiv gestöbert

Ein Denkmal, zwei Orte, drei Männer

Ein Aufsatz über das Gedenken, Erinnern und Bewahren

In diesen Tagen zwischen Ende Januar und Mitte Februar hat das Gedenken an die Schrecknisse des 2. Weltkrieges einen besonderen Platz, und das nicht etwa nur an Orten, die davon unmittelbar betroffen waren. Denn weltweit wird am Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar, seit 2005 an die grauenvolle Verfolgung Mehr »

Nachtrag zum Artikel über Reinhold Langner

Nachdem der erste Teil meines Textes über den Künstler Reinhold Langner erschienen war,
meldete sich Constanze Herrmann, eine Enkelin des Künstlers, bei mir. Sie war froh, dass sich noch mal jemand mit ihrem Großvater befasst hatte. Bei einem kurzfristig vereinbarten Treffen, erfuhr ich noch ein paar Details aus dem Leben des Künstlers – da Mehr »

Der Finanzbeamte & Karikaturist Fred Carganico

Ein Finanzamt ist kein Spielhaus, sondern eine mächtige Behörde, die nur zu gern, mehr oder weniger diskret, auf ihre Macht hinweist, auch davon Gebrauch macht und bei vielen Menschen relativ leibnahen Groll hervorruft, aber seine eigenen Bürger wiederum mit einem bestimmenden „Hochachtungsvoll“ auf Distanz hält. Frohsinn mag da nicht aufkommen. Vielmehr zwingt sich einem förmlich Mehr »

Das Mittelalter lässt grüßen: der Hohlweg bei Constappel

Meine Ausflüge im vergangenen Jahr in die linkselbischen Täler zum Finden von Titelbildmotiven für unser Blatt – es waren mehr als 12 Fahrten, denn nicht jedes fotografierte Gebäude wurde dann ein Titelbild – brachten mir über die Bilder hinaus Freude und auch Erkenntnisgewinn. Wenn man mich vorher zum anderen Elbufer gefragt hätte, hätte ich sicherlich Mehr »

1940 – Die Stadt Radebeul wird Schulträger des Luisenstifts

In diesen Tagen jährt sich die Übernahme des Luisenstifts durch die Stadt Radebeul zum 75. Mal. Das ist Anlass eines kurzen Rückblicks.
Die ursprünglich in Tharandt gegründete Mädchenschule war bereits am 22.4.1865 in die Hände der Dresdner Diakonissenanstalt gelegt worden. Das war der Wunsch ihrer Gründerin Luise von Mangoldt, die wenige Tage vor der Mehr »

Der erste Weltkrieg am Luisenstift

In vielen Publikationen wird an die europäischen Ereignisse vor 100 Jahren gedacht. In allen Bereichen hat diese „ Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, wie es manche Historiker bezeichnen, ihre Spuren hinterlassen, so selbstverständlich auch am Luisenstift.
„Der Gedanke an den Krieg erwacht mit uns am frühen Morgen, er begleitet uns am Tage auf Schritt und Mehr »

Der »schwedische See-Hund« von Kötzschenbroda

Dass 1645 zu Kötzschenbroda der Waffenstillstand zwischen Sachsen und Schweden im Dreißigjährigen Krieg unterzeichnet wurde, ist allgemein bekannt. Anders steht es um ein Ereignis, das sich elf Jahre zuvor hier zugetragen hatte und von manchen Zeitgenossen ebenfalls, aber reichlich verfrüht mit dem bevorstehenden Ende der sächsisch-schwedischen Auseinandersetzungen in Verbindung gebracht wurde. Mehr »

Altenberg – Kobers Weinberg – von Minckwitzscher Weinberg

Drei  Namen für ein und denselben Berg! Begrenzt wird er im Osten und im Norden von der Finsteren Gasse, im Westen vom Kemnitzgäßchen, das die Kötzschenbrodaer den Gemssteig nannten und im Süden von der Hohen Gasse, die heute Obere Bergstraße heißt. Sechshundert Jahre Weinbau wurden hier im Jahre 2007 gefeiert. Und vor Dreihundert Jahren, also Mehr »

Im Archiv gestöbert

Der Oberlößnitzer Weinbergsverein

Unter den zehn Ursprungsgemeinden der heutigen Stadt Radebeul sind Ober- und Niederlößnitz die jüngsten. Landgemeinden im umfassenden Sinne wurden sie erst 1839. In beiden Fällen ging der eigentlichen Gemeindegründung aber über mehrere Jahre die Existenz »communlicher Verbände« voraus, in denen sich die örtlichen Weinbergsbesitzer auf behördlichen Druck hin organisierten, um gemeinschaftlich bestimmte Mehr »

Aus dem Stadtarchiv

Mauerbau – ein Schicksal in Coswig (Teil 2)

von Petra Hamann Lesen Sie den Teil 1 hier. Anlässlich dieser Wahl-Kundgebung am 12.09.1961 im Zentralgasthof Weinböhla, bei der der damalige erste Sekretär der Bezirksleitung der SED Krolikowski Hauptredner ist, wird K. zu einem Redebeitrag aufgefordert. Er soll seine Haltung öffentlich aufgeben. Aber auch vor über 1000 Mehr »

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