Autorenenarchiv: Karin (Gerhardt) Baum

Ausblick 2012

Die Stadtgalerie zwischen Jubiläen, Zahlen und Bilanzen

Das Kunst- und Kulturjahr beginnt in der Stadtgalerie am 20. Januar recht verheißungsvoll unter dem Motto „Guckkästen, Prinzessinnen und Mörder“ mit einer Ausstellung über das Schaffen der Radebeuler Kostüm- und Bühnenbildnerin Ulrike Kunze. Ein ausführlicher Kommentar zu dieser Ausstellung wird in der Märzausgabe von „Vorschau und Rückblick“ Mehr »

Alterna(k)tiv oder ewiger Wanderer im Geiste

Ein abschweifendes Gespräch mit Kempin über Kempin

Sich selbst beschreibt der Maler und Grafiker Eckhard Kempin als „Mann der vielen Worte“, welcher trotz ständig sprudelnder Ideen zeitlebens mit den Füßen auf der Erde geblieben ist. Seine künstlerischen Hauptthemen, die er sich immer wieder stellt und von denen er manche auch gleichzeitig bearbeitet, ergeben sich aus Mehr »

Wertschätzung oder heiße Luft

ein Kommentar zum Beitrag „Laudatio für Eckhard Kempin“ von Jürgen Stegmann in „Vorschau und Rückblick“, 09/2011 Dass der Maler und Galerist Eckhard Kempin in der Radebeuler Kunstszene ein Unbekannter wäre, ist eine Untertreibung. Dass es außer Eckhard Kempin noch andere Künstler gibt in Radebeul, ist eine Tatsache. Allein sechs Bildende Künstler (10% aller in Radebeul Mehr »

Bacchantinnengesang, perlend wie Sekt

»850 Jahre Weinbau in Sachsen« lautet das überörtlich verbindende Motto des Jahres 2011. Der Weinbauverband, zahlreiche Museen, Kulturvereine und kommerzielle Festveranstalter haben sich damit auseinandergesetzt und bringen sich nun mit den vielfältigsten Aktivitäten in das Jubiläumsprogramm ein. Die Chance erkennend (Winzer und Künstler sind sehr sinnlich), schloss sich die Radebeuler Stadtgalerie als spontaner Quereinsteiger dem Mehr »

Provinzialische Lust zwischen Elbefluss und Lößnitzhang

Ein Beitrag der Radebeuler Stadtgalerie zum Weinjubiläumsjahr 2011

Dem Umstand, dass an den sonnigen Lößnitzhängen außer Millionären auch schmackhafte Weine gedeihen, wird in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit geschenkt. »850 Jahre Weinbau in Sachsen« sind ein würdiger Anlass für zahlreiche Aktivitäten zwischen Pillnitz und Diesbar-Seußlitz rund um diese edlen Gewächse. Wenngleich es der ANZEIGE Stadtgalerie leider Mehr »

Zwischen Miniatur und Monument

Werke des Radebeuler Bildhauers Wolf-Eike Kuntsche aus fünf Jahrzehnten künstlerischen Schaffens in der Stadtgalerie »Beobachte die Form genau, die kleine wie die große, und trenne nicht das Kleine vom Großen, wohl aber vom Ganzen das Kleinliche.« Caspar David Friedrich (1774-1840) Wer kennt sie nicht, die stadtbildprägenden Plastiken und Denkmale im öffentlichen Raum von Wolf-Eike Kuntsche? Mehr »

Das unvergänglich Schöne

Eine Ausstellung zum 125. Geburtstag des Radebeuler Malers Paul Wilhelm »Paul Wilhelm ist der Vollender und letzte bedeutende Führer einer typischen Dresdner Malkultur, die kurz vor der Jahrhundertwende ihren Anfang nahm, alle Stürme eines halben Jahrhunderts überdauerte und heute geläutert in der dritten Generation eine Reihe trefflicher Vertreter als Beitrag zur deutschen Kunstgeschichte stellt.« Diese Mehr »

Und als krönender Abschluss ein »Goldenes RadeBeilchen«

An Preisen herrscht in der Stadt Radebeul wahrlich kein Mangel. Zum Kunstpreis, Bauherrenpreis, Couragepreis und Moritz-Ziller-Preis gesellten sich anlässlich des 75. Stadtgeburtstages zwei weitere Preise. Was ursprünglich als kleiner Scherz innerhalb der Kulturszene gedacht war, wurde schließlich von allen Beteiligten recht ernst genommen. Den »Silbernen KötzschBär« verlieh die Kultur- und Werbegilde von Altkötzschenbroda am 10. Mehr »

Nachspiel 75

oder Rückschau auf ein ungewöhnliches Langzeitexperiment der Radebeuler (Basis)Kultur Plötzlich stand sie im Raum, die Idee, und verkündete mit zarter Stimme: »Wir Radebeuler feiern gemeinsam ein Fest, denn im Jahr 2010 wird unsere Stadt 75 Jahre alt.« So ein Quatsch, meinten einige, die 75 ist doch keine Zahl zum Feiern. Und wer will schon so Mehr »

Radebeuler Begegnungen 2010. Eine nicht ganz ernst gemeinte Nachbetrachtung

Wann, wo und durch wen die Idee zu den »Radebeuler Begegnungen« geboren wurde, wird ganz verschieden kolportiert. Deshalb sei die authentische Version an den Anfang des Beitrages gesetzt, und die lautet so: Die Wahnsdorfer hatten im Jahr 2000 die Stadtgalerie und deren Malgemeinschaft auf den Berg gelockt, in der Absicht, sie zu einem Beitrag zum Mehr »

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