Autorenenarchiv: Redaktion

Glosse?

„Der grüne Heinrich“ Vielleicht kann sich der Eine oder Andere noch an den „Grünen Heinrich“ erinnern. Wer das war und wo der lebte? Nicht nur die Radebeuler, die einst vom Dresdner West-Hang in die Lößnitzstadt zogen, werden ihn nicht vergessen haben, verbrachten sie doch im „Grünen Heinrich“ vermutlich so mache vergnügte Stunde.
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Chorausfahrt 2023 in die Kunstblumenstadt Sebnitz

Die Ausfahrt startete pünktlich mit Gendritzki Reisen um 7:00 Uhr in Radebeul. Wie immer von Volkmar Kretzschmar perfekt und bis ins Detail geplant. Der kulturelle Teil begann mit einer sehr interessanten Führung durch die Schauwerkstatt „Kunstblume Sebnitz“. An den einzelnen Arbeitsplätzen konnten wir die aufwendigen Schritte vom Wickeln der Stiele über Schnitt und Pressung der Mehr »

Wie bunt ist Coswig wirklich?

Spaziergang mit Carl Romer durch die Große Kreisstadt Coswig (Teil 6) Der Sommer neigt sich dem Ende, obwohl uns die Tagestemperaturen noch sehr verwöhnen. Ich sitze in meinem grünen Garten, genieße ein oder vielleicht zwei Glas Goldriesling, eine Sorte die ich selbst anbaue. Dabei blicke ich zurück auf meine sehr gute Weinernte, denn die Menge Mehr »

Tabula Rasa – Tanzen verbindet…oder?

Eindrücke von einem ungewöhnlichen Tanzprojekt an den Landesbühnen Ja, Tanzen verbindet, wie man im September am Beispiel einer Koproduktion der Landesbühnen Sachsen mit Tänzern der „ich bin o.k.“ Dance Company aus Wien sehen konnte. „Tabula Rasa – ein inklusives Tanzprojekt“ wurde nach Voraufführungen in Wien Mitte September drei Mal auf der Studiobühne der Landesbühnen uraufgeführt Mehr »

Ein Kötzschenbroda-Roman von Anja Hellfritzsch

Romane, deren Handlung in Radebeul bzw. den Ursprungsgemeinden angesiedelt ist, sind äußerst selten. Man denkt da zuerst an Tine Schulze Gerlachs „Erinnerung an Maurice“ aus dem Jahre 1969, und manche kennen „Kokeros“ von Christian Grün.
Nun ist ein knapp 350-Seiten-Werk erschienen, was uns ein paar Jahre in Kötzschenbroda Ende des 19. Jahrhunderts eindrucksvoll und Mehr »

Mit den Texten der brachialromantischen Hausapotheker Dieter Beckert und Jürgen B. Wolff durchs Jahr

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Das Geschenk der Stille

Der heutige Zustand der Welt, das ganze Leben ist krank. Wenn ich ein Arzt wäre und man mich fragte, was rätst Du? Ich würde antworten, schaffet Schweigen. Bringt die Menschen zum Schweigen. Wer auf seinem Lebenskurs bleiben will, der braucht Stunden, Tage der Besinnung. Je lärmender die Welt, je verworrener, desto dringender brauchen wir Stille. Mehr »

Radebeuler Miniaturen

1623 – 2023: 400 Jahre Haus Möbius X
Haus und Giebel
Die Sachlage zur Dachfrage Die Langeweile unserer modernen Städte … nein, ruft Ulrike entsetzt dazwischen, nicht, hör auf! … kommt nicht zuletzt daher, dass es keinerlei Überraschungen mehr gibt. Alles sieht gleich aus, die Landschaft wird der Bauweise angepasst und nicht umgedreht. Mehr »

Glosse

Patriachat für alle oder Der kleine Friede

Zugegeben, ich war ein verdammt elender Macho, und wenn es nicht nach meinem Willen ging, rastete ich sowas von aus, da will man gar nicht hindenken. Lange ging es ja auch mit meiner kleinen Familie – Pluto, mein Zwergschnauzer, Kuschelmäuschen, meine Frau, und mir – ganz gut. Wenn Mehr »

Hymnische

Einigkeit

Am anderen Morgen schoß niemand. Stille griff um sich. Auf dem weiten Rund des nun doch etwas verbeulten Erdballs schwiegen die Waffen. Die Soldaten kehrten zu ihren Familien zurück. Polizei und Kriminalität entsorgten ihre Bewaffnung. Es war Friede auf Erden, was bei vielen Menschen durchaus ein Wohlgefallen auslöste. Mißtrauisch geworden richtete Friedebold Schreiber, Korrespondent Mehr »

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