Mi., 1. Juli. 2026 – 00:14
Aus meinen grafischen Tagebüchern
Die schwarz-weiße Grafik zeigt eine abstrakte, collageartige Szene mit einer angedeuteten Frau im linken Bildbereich. Ihr Gesicht ist nur teilweise erkennbar, sie trägt eine große Sonnenbrille, die ihr einen geheimnisvollen und modernen Ausdruck verleihen soll. Mit etwas Phantasie könnte man links unterhalb des angedeuteten Gesichts der Frau das Auftauchen eines Mehr »
Mi., 1. Juli. 2026 – 00:12
Empathie In jenen Jahren hoffnungsvollen Neubeginns hatte ich das Vergnügen, so manche Mittagsstunde in einer ebenso hoffnungsvollen Gastwirtschaft verträumen zu können. Während noch die Sonne die Hauswand wärmte, fand ich meist Tisch und Stuhl unterm Fenster an der Straße, zog sich der Himmel zu, gabs im Innern ein zu dieser Stunde stilles Plätzchen.
Für Mehr »
Mi., 1. Juli. 2026 – 00:09
Radebeuler Wege Nun habe ich fast ein Drittel meines Lebens in einer Stadt verbracht, die für unsereins unerreichbar schien und auch in der vorherigen Republik als Villen- und Gartenstadt dem Bürger eher Ehrfurcht einflößte. Mit der Landeshauptstadt kann heutzutage Radebeul allemal mithalten. Aktuell liegen wir mit 10,44 € pro Quadratmeter Wohnraum gar 3 Cent über Mehr »
Mi., 1. Juli. 2026 – 00:00
Wir haben es getan!
Seit mehreren Jahren nutzten wir dankend die Möglichkeit, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst geht in Gärten“ einen Blick in so manches verborgene Grundstück in Radebeul werfen zu dürfen. Es ist immer wieder erstaunlich, welches Gepräge die Gärten nach dem Geschmack und Willen der Eigentümer oder Mieter erhalten.
Im Frühjahr Mehr »
Mo., 1. Juni. 2026 – 00:10
Manchmal reichen die allerersten Striche auf dem blütenweißen Papier, damit sich in meiner Vorstellung ein Motiv entwickelt. Alles weitere passiert dann fast von selbst. Eine Figur entsteht. Eingefangen in einer Vorwärtsbewegung. Eine Gestalt im Lauf. Ihr Gesicht ist kaum greifbar, mehr Idee als Körper und doch liegt in dieser Auflösung für mich eine eigentümliche Klarheit. Mehr »
Mo., 1. Juni. 2026 – 00:09
Gleichnis in Hoffnung
Eine verdammt utopische Utopie
Radebeuler Spätnachmittag: Sitze am Faß, die Sonne spielt mit dem Straßenstaub, und das Leben tröpfelt in geruhsamer Geschäftigkeit an mir vorüber. Benno steht neben mir. Jetzt, wo die Außenplätze wieder bevölkert werden, sagt er und zündet sich ein Zigarillo an, fallen Raucher gar nicht mehr auf. Ich Mehr »
Mo., 1. Juni. 2026 – 00:07
Ist die Welt noch zu retten?
Nun sind mittlerweile über 35 Jahre vergangen, als ich, noch im naiven Glauben an die Menschheit, 1989 aufatmete. Das Ende der Machtblöcke, so war damals meine felsenfeste Überzeugung, würde auch deren Kampf um Einflusssphären und vor allem das Wettrüsten, die ewige Geißel der Menschheit, ein für allemal beenden. Der Mehr »
Mo., 1. Juni. 2026 – 00:00
Haben Sie im Juni in Radebeul und Umgebung kulturell schon was Konkretes vor? Nein? Na dann müssen Sie mehrfach wohl schwierige Vorentscheidungen treffen, denn viele Veranstaltungen überlappen sich oder finden parallel statt. Warum eigentlich? Nun, der Juni ist der erste echte Sommermonat – alle möchten etwas erleben, und entsprechend viele haben etwas zu bieten. Danach Mehr »
Fr., 1. Mai. 2026 – 00:15
Aus meinen grafischen Tagebüchern Ich denke nicht in Linien, sie passieren mir. Und dann sehe ich mich manchmal selbst in diesen Linien. Wenn sie sich winden, kreuzen, sich verlieren – so wie meine Gedanken, wenn ich versuche, Ordnung in mein Inneres zu bringen. Denn nichts läuft geradeaus. Alles tastet sich vor, zögernd, manchmal mutig, manchmal Mehr »