Themenarchiv: Lesen und Literatur

Zwölfnullvierneunzehneinundsechzig

in memoriam JURI GAGARIN

In der Erinnerung an dich
bleibt
dein Lächeln. Am Schluss von einhundertacht Minuten
Utopiebeginn
standen weder Könige noch Generäle, Bauern brachten Schnaps und Brot,
fern
war das nächste Telefon. Mutter Erde. – Ewig?
Verletzbar,
sechzig Jahre später mehr denn je und die Welt Mehr »

Mit Bernhard Theilmann poetisch durch das Jahr

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Glosse

Elbaugemeinde

Neulich habe ich mal meinen Wohnort verlassen. Ich weiß, das ist jetzt schwierig. Aber die 15-Kilometer-Sperrzone ist ja aufgehoben. Außerdem muss man heutzutage keinen Fuß mehr vor die Tür setzen, wenn man sich in der Welt umschauen will. Also, ich war im „schönen Vogtland“ in einer Kleinstadt, die ich noch aus meiner Jugendzeit kenne. Mehr »

Coronatorial

Liebe Leserinnen und Leser, wer mag es noch hören und lesen, das leidige C-Wort? Aber wussten Sie, dass inzwischen über tausend neue Worte, sogenannte Neologismen, in diesem thematischen Umfeld in der deutschen Sprache Eingang gefunden haben? Nicht alle sind bierernst, sondern von wohltuendem Humor geprägt. So sei Ihnen zum Amüsement ein kleines ABC auf den Mehr »

Radebeuler Miniaturen

Selbstversuch mit Überraschung Die vornehmste Aufgabe dieser Tage heißt Kontakt zu halten ohne Kontakt zu haben. Das Zauberwort dafür heißt: Videokonferenz.
Es gibt Menschen, sogar in meiner unmittelbaren Umgebung gibt es die, die schwören drauf wie früher auf die Bibel. Das spart Wege, sagen sie; da wird nicht mehr so viel palavert, sagen sie; Mehr »

Die ganze Glosse

Und die Moral von der Geschicht…? Es gibt ja immer welche, die wissen „wie was geht“, die „gleich gesagt haben“… und was der Sprüche alle noch so sind. Erst neulich hat ein Intendant auf solche Verkünder hingewiesen. Aber wie eben das Leben lehrt, kommt man mit diesen Volksweisheiten nicht sehr weit, auch wenn man dazu Mehr »

Da fehlt was …

Notwendige Anmerkungen zum Beitrag „Mit Schweiß gedüngt“ „Ein gewisser ernsthafter Idealismus erfaßt uns in unserer Jugend, deshalb sind so viele Freiwillige achtzehn – und tot.“
Sue Crafton soll das irgendwann geschrieben haben, vielleicht finde ich die Originalquelle noch irgendwo. Die Worte kamen mir in den Sinn beim Lesen des o.a. Beitrags von Burkhard Zscheischler Mehr »

Leserbrief

Herr Zscheischler vermittelt uns mit den Erinnerungen seines Vaters einen deutlichen Eindruck von dem Geist, in dem die Jugend in der Nazi-Zeit erzogen wurde, – „Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.“ Die Welt wartet ja geradezu auf deutsches Wesen, deutsche Lebensart.
Und das zumal im „Ostland“. Was wird da deutsche Tüchtigkeit Mehr »

Ergänzungen zum Beitrag “Mit Schweiß gedüngt”

Die Redaktion sieht in dem Beitrag ein wichtiges Dokument zur Veranschaulichung der Radebeuler Stadtgeschichte, dem, so der nachvollziehbare Vorwurf, im geschichtlichen Kontext allerdings die notwendige Relativierung fehlt. Im Widerstreit der Lesarten hat uns der Autor nachfolgende Zeilen zukommen lassen: Vernunft, Berechnung, Angst, Einsicht, Stolz, Erfahrung – jeder weiß es bei Erich Fried besser. Doch es Mehr »

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan …

Erinnerungskultur ist gefragt.
Die von wohlmeinender Jugend entfachte Diskussion über die Namen „Mohrenhaus“ und „Mohrenstraße“ erinnert mich an ein Gedicht aus dem „Struwwelpeter“, das auch heute noch geläufig sein dürfte: „Es ging spazieren vor dem Tor
Ein kohlpechrabenschwarzer Mohr …“ Ihm folgte, wie es auch heute noch immer wieder vorkommt, eine Rotte johlender Mehr »

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