Autorenenarchiv: Bertram Kazmirowski

Spektakel mit Makel

Nachlese zu „Irrtümer 1 – Familien-Wahn-Sinn“ an den Landesbühnen Normalerweise schreibe ich in der „Vorschau“ über Theaterproduktionen der Landesbühnen Sachsen mit der Absicht, den Leserinnen und Lesern vermittels meiner Eindrücke über das Erlebte, Gehörte und Gesehene eine Orientierung zu geben, vielleicht auch selbst die besprochene Aufführung anzuschauen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden. An Mehr »

Entdeckungen und Begegnungen links der Elbe

Was für ein Name: Gnomenstieg! Was für ein Weg, nein: Stieg, denn „steigen“ muss ich, muss auf einem schmalen Pfad das Tal verlassen und Höhe gewinnen, bis ich endlich oben stehe. Ich bin auf der Herrenkuppe, mit immerhin 211m höchste Erhebung des ältesten Cossebauder Weinbergs, der mit seiner urkundlichen Ersterwähnung im Jahre 1311 auch gleichzeitig Mehr »

Erinnerungen an den Wendeherbst. Oktober 1989

Am 2. Oktober forderte die Schüleraufsicht im blauen FDJ-Hemd am Tor zum Schulgrundstück der Erweiterten Oberschule „Juri Gagarin“ auf der Paradiesstraße diejenigen unter den ca. 160 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 und 12, die gegen 7 Uhr motorisiert (SR 50, S50/51, ETZ 150 u.a.) oder mit Fahrrad kamen, dazu auf, abzusteigen und die laut Mehr »

Mit Jürgen Stegmann auf Reisen durch Sprachwelten und Wörterdschungel

Der Radebeuler Schauspieler Jürgen Stegmann, über viele Jahre hinweg Ensemblemitglied der Landesbühnen Sachsen (bis 2012), machte bereits früher mit einem Balladen-Programm auf sich aufmerksam, das auf Schüler zugeschnitten war und deshalb gern von Schulen gebucht wurde. Nun, da er als freischaffender Schauspieler nicht mehr den Zwängen des Proben- und Spielplans eines überregional tätigen Reisetheaters unterworfen Mehr »

Geschichte und Geschichten zum Mitfühlen und Mitdenken

Es gibt Wörter und Wortgruppen, die dem Englischen entspringen und in das Gegenwartsdeutsch eingeflossen sind, weil unsere Sprache keine vergleichbar präzise oder griffige Wendung den Sprechern zur Verfügung stellt. Eine solche Formulierung ist „Win-win-Situation“, womit man auf das englische Verb „to win“ (gewinnen) Bezug nimmt und ausdrückt, dass ein bestimmter Vorgang von allen beteiligten Personen Mehr »

Empört Euch! (Oder lieber doch nicht?)

Zur Premiere von „Frank der Fünfte“ an den Landesbühnen Sachsen am 19./20. April 2014

Binnen eines guten Jahres hat das Schauspiel der Landesbühnen Sachsen drei Stücke auf die Bühne gebracht, die vor dem Hintergrund der so genannten „Bankenkrise“ und des nachfolgenden Zusammenbruchs von einst für stabil gehaltenen sozioökonomischen Systemen in Europa von Irland bis Griechenland Mehr »

In eigener Sache: Die „Vorschau“ baut auf Sie!

Liebe Leserinnen und Leser,
dass „Vorschau & Rückblick“ nicht einfach nur ein Monatsheft ist, welches seit fast 24 Jahren regelmäßig erscheint, sondern sicht- und lesbarer Ausweis einer nahezu ebenso lange bestehenden Vereinsarbeit ist, wird jedes Jahr einmal auf besondere Weise deutlich. Immer dann nämlich, wenn der Vorstand des „Radebeuler Monatshefte e.V.“ zur Mitgliederversammlung einlädt Mehr »

Generationenkonflikte

Zur Premiere von Lear, König am 15./16. 2. an den Landesbühnen Sachsen

Als William Shakespeare 1605 King Lear schrieb, stand er bereits in seinem fünften Lebensjahrzehnt und war ein arrivierter Dramenautor. Gemessen an dem, was man als Mensch im spätmittelalterlichen Europa als durchschnittliche Lebensdauer erwarten durfte, hatte Shakespeare sein Leben fast schon ausgekostet und Mehr »

Familientaugliches Adventsvergnügen

Für den Rezensenten, der seit fast 20 Jahren regelmäßig in der „Vorschau“ über Aufführungen des Schauspiels an den Landesbühnen berichten darf, war der Besuch der Radebeuler Premiere von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ am Reformationstag aus zwei Gründen ungewöhnlich. Erstmalig fühlte ich, dass es nicht vorteilhaft sei, die anstehende Besprechung nur aus meinen Eindrücken zu speisen Mehr »

Was vom Tage übrig blieb

Eine Nachlese zum Karl-May-Fest Ich habe Winnetou getroffen. In echt. Er stand da so rum und ich habe ihn gleich erkannt. An den Haaren und an den Sachen. Papa hat den Winnetou gefragt, ob er ein Foto machen darf. Und da stand ich nun so neben Winnetou. Der hatte sich hingehockt. Da waren wir ungefähr Mehr »

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