Autorenenarchiv: Redaktion

Kein »helles Schlaglicht«. Zur neuen Sonderausstellung der Hoflößnitz

In jüngster Vergangenheit hat uns das Weingutmuseum Hoflößnitz, das sich neuerdings, ohne viel Aufhebens von der Neuerung gemacht zu haben, »Sächsisches Weinbaumuseum« nennt, mit seinen wechselnden Ausstellungen nicht eben verwöhnt. Die letzte wirklich sehenswerte historische Sonderausstellung, damals zur Geschichte des Terrassenweinbaus, liegt schon etliche Jahre zurück. Umso gespannter richten sich die Blicke nun auf die Mehr »

Radebeuler Ehrenbürger (Teil 6): Paul Wilhelm

Nach 1933 wurde in Radebeul mit Ehrenbürgerrechtsverleihungen lange pausiert. In den Akten finden sich zwar noch zwei Vorschläge: 1934 wurde die Ehrenbürgerschaft für Zirkusgründer Hans Stosch-Sarrasani diskutiert und 1944 die für die Schriftstellerwitwe Klara May. Das NS-Regime hatte aber bereits im August 1933 »verfügt, dass künftighin nationalsozialistische Gemeindevertretungen den Antrag auf Verleihung von Ehrenbürgerrechten nur Mehr »

Vereinfachte Vorschriften oder »Säge frei«?

Das geplante Naturschutz-Änderungsgesetz und der Baumschutz in Radebeul Noch ist es nicht soweit. Der Gesetzesentwurf der Staatregierung (CDU/FDP) wird derzeit noch im Landtag beraten. Aber auf Grund der Mehrheitsverhältnisse werden die Oppositionsfraktionen wohl kaum etwas dagegen ausrichten können. Schon im November könnte die Gesetzesänderung in Kraft treten, und die wird auch Auswirkungen auf die Gartenstadt Mehr »

Neuerscheinung zur Geschichte Reichenbergs

Nicht nur Radebeul hat 2010 Grund zum Feiern, auch in unserem Nachbardorf Reichenberg steht heuer ein Jubiläumstermin im Kalender: Vor 775 Jahren taucht der Ort als »villa Richenberc« erstmals in der schriftlichen Überlieferung auf. Da aus dem Inhalt der entsprechenden Urkunde von 29. November 1235 hervorgeht, dass das Dorf damals schon seit Generationen bestanden haben Mehr »

Radebeuler Ehrenbürger (Teil 5): Hindenburg, Hitler und Mutschmann

Die bisher vorgestellten Ehrenbürger von Kötzschenbroda und Radebeul waren zwar allesamt nicht hier geboren, aber seit langem ortsansässig und hatten sich die durch die Ehrung zum Ausdruck gebrachte Achtung und Dankbarkeit ihrer Gemeinden durch jahrzehntelanges Wirken zum Wohle derselben redlich verdient. Nicht behaupten kann man das von den »Ehrenbürgern« des Jahres 1933. Die von den Mehr »

Der Architekt und Freimaurer Oswald Haenel und seine Oberlößnitzer Villa

»Denken, was wahr, und fühlen, was schön, und wollen, was gut ist: Darin erkennet der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens.« Diese Weisheit Platos hatte sich der Architekt Oswald Haenel zur Lebensmaxime erkoren, und sie ließ er auch an prominenter Stelle an der Fassade seiner von ihm selbst im Stile des malerischen Späthistorismus entworfenen Villa Mehr »

»Damit der Volksmund Recht behält…«

Die Spitzhaustreppe ist die – nach Länge und Höhenmetern – größte barocke Treppenanlage Sachsens und inzwischen weit über Radebeul hinaus auch als Marathonlaufstrecke »zum Mount Everest« bekannt. Im Volksmund trägt das Bauwerk auch noch einen anderen Namen. Ein rühriger Vereinfreund wurde neulich, als er sich dort zu schaffen machte, sogar von einem dänischen Ehepaar darauf Mehr »

Radebeuler Ehrenbürger (Teil 4): Oswald Hans

Nachdem dem langjährigen Radebeuler Bürgermeister Robert Werner beim Ausscheiden aus dem Amt 1927 das Ehrenbürgerrecht seiner Stadt verliehen worden war (vgl. V&R 5/2010), verstand es sich angesichts der dauernden Rivalität beider Lößnitzstädte fast von selbst, dass seinem Kötzschenbrodaer Gegenpart aus gleichem Anlass die nämliche Ehre zuteil werden würde. Und tatsächlich hieß der dritte Kötzschenbrodaer Ehrenbürger  Mehr »

Radebeuler Ehrenbürger (Teil 3): J. Wilhelm Hofmann

Zum zweiten Ehrenbürger von Kötzschenbroda wurde durch Stadtverordneten-Beschluss vom 1. Dezember 1927 einer der bedeutendsten Unternehmer der Stadt ernannt, der sich in seiner Wahlheimat nicht nur als großer Steuerzahler, sondern vor allem auch durch sein soziales und kulturelles Engagement Achtung und Dankbarkeit erworben hatte: Der Ingenieur J. Wilhelm Hofmann Johannes Wilhelm Hofmann wurde am 8. Mehr »

Glossiert: Radebeul greift nach den Stern(ch)en

»Was lange währt, wird endlich gut«, sagt ein altes Sprichwort, und endlich ist es nun soweit: Endlich bekommt auch die Radebeuler Hoflößnitz ihr olympisches Highlight und kann mitspielen in der Liga von »Musikantenstadel« & Co. Richtig so, liebe Verantwortliche: Da ist doch nun wirklich mal ein tragfähiges Konzept geboren worden. Ewig nur Karl May und Mehr »

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