Autorenenarchiv: Redaktion

Fast wie neu

Zur Restaurierung der Terrakottafiguren an der Eduard-Bilz-Straße

Wahrscheinlich wird dem einen oder anderen Leser bei einem Spaziergang durch die Oberlößnitz aufgefallen sein, dass die von uns so oft beschriebenen Terrakotten auf der Eduard-Bilz-Straße (»Die Bacchanten«) oder der Dr.-Schmincke-Allee (»Vier Jahreszeiten«) seit einigen Monaten fast wie neu wirken. Mehr »

»Geduld ist Sein!«

Der Laudator, Dichter, Schriftsteller und Denkmalpfleger Thomas Gerlach vollendete sein 6. Lebensjahrzehnt

Ist es nur sein Bart, der ihn unverwechselbar macht? Immerhin haben dessen Spitzen schon fast die Knie seines Trägers erreicht. Oder sind es seine kurzen und stets sehr prägnanten Dichtungen. Ist es vielleicht sein feinsinnig sprachliches Bebildern von Bildender Kunst? Möglicherweise ist es Mehr »

Wunschpreis statt Kunstpreis?

Kommentar zum Beitrag „Indiskretion bei Kunstpreis“ DNN v. 06. 01. 2012

Immer wieder gerät ein Kunstpreis in die Kritik der Medien, da die Kriterien der Vergabe i. d. R. erheblich vom Geschmack des Publikums abweichen. Insofern springt eine Auszeichnung inhaltlich häufig in spätere Zeiträume. Kuratoren sollten also vorzugsweise Kunstsachverständige sein, die bereits etwas in die Mehr »

Rauchschwalben in Radebeul (III)

Eine „echte Alt-Wahnsdorferin“ ist sie, die Rauchschwalbe, die sich am 28. Juni des vergangenen Jahres auf der Stromleitung in der Nähe des Feuerlöschteiches niederließ und dabei von einem unserer Fachgruppenmitglieder fotografiert wurde. Einige Wochen blieb sie noch am Ort, ehe sie Anfang September zu ihrer großen Reise aufbrach, mit allen ihren Artgenossen aus unserer Gegend, Mehr »

Streifzüge durch Europas Mitte

Essayband des Radebeuler Autors Jörg Bernig

Ein hoher Anteil der Bevölkerung des Freistaates Sachsen verfügt über Wurzeln, die nach Schlesien, Böhmen, Mähren und weiter in den Osten Mitteleuropas reichen. Während in der alten BRD die Vertriebenen bei Parteipolitikern ihre Interessenvertreter fanden, blieb ihre Existenz hierzulande bis 1989 ein weitgehend verschwiegenes Kapitel. Die hypnotischen Romanhandlungen von Mehr »

Denkmalschutz und Neues Bauen

… lautet nicht nur unser Vereinsname, sondern passt auch zur Idee Bismarckturmtreppe – wenn wir aktive Mitstreiter finden. Worum geht es uns? 1902 wurde vom Deutsch-Sozialen Reformverein für Radebeul und Umgebung eine Initiative zur Errichtung des Bismarck-Turmes gestartet. Nach der wechselvollen Geschichte in unserem Land sehen wir uns in der Lage aber auch in der Mehr »

Guckkästen, Mörder & Prinzessinnen

Laudatio, gehalten zur Vernissage der Ausstellung von Ulrike Kunze am 20. Januar 2012 in der Stadtgalerie Radebeul (Auszug)

…Wir haben uns hier versammelt, um eine Künstlerin zu bewundern, zu ehren und zu loben, deren Kunstwerke hier eigentlich gar nicht vorkommen, auch wenn wir von Stellagen, Blättern, Modellen, Fotografien und Videos umgeben sind, die natürlich – Mehr »

Das Auge der Fotografin

Die Radebeuler Künstlerin Susan Paufler im Porträt

von Dr. Claudia Woldt „Das Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.“ Was Henri Cartier-Bresson hier über Fotografie und Fotografierende schreibt, trifft ganz bestimmt nicht auf jeden zu, der hier und da ein Bild mit der Kamera Mehr »

Vor zwanzig Jahren wurde die Jugendkunstschule im Landkreis gegründet

Ein Fazit und Ausblick

von Sebastian Hennig Als in der Umbruchszeit vor zwanzig Jahren auch wertvolle Instrumente der Nachwuchsförderung unwiderbringlich preisgegeben wurden, initiierte die Kulturdezernentin von Meißen Monika Janke 1992 eine Jugendkunstschule auf Schloss Siebeneichen. Die Einrichtung war eine Frucht jener bewegenden Jahre, als für kurze Zeit die Hoffnung bestand, dass nun endlich einmal jene Mehr »

Die Bautzner Band „Café Jazz“ im Weißen Haus

Ihre Musik ist eine Mischung aus Rock, Pop und Jazz, wobei jeder ihrer Songs nicht nur das musikalische Können der Bandmitglieder unter Beweis stellt, sondern auch für schlagartig gute Laune sorgt. Ihre deutschen Texte prägen sich leicht ein und der tanzbare Rhythmus treibt auch den ein oder anderen Bewegungsmuffel auf die Tanzfläche. Da kann es auch mal passieren, dass etwas Bier auf dem Boden landet oder man beim Tanzen mächtig ins Schwitzen kommt.

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