Mo., 1. Feb.. 2010 – 00:10
In mittelsächsischen Dörfern finden wir bei Zwei- oder Dreiseithöfen gelegentlich noch große, in die Schildmauern zum Anger hin eingelassene Torbögen, meist mit einer kleineren Pforte daneben. Seit wann es diese wehrhaft wirkenden Anlagen gibt, ist nicht genau zu sagen. Man wird kaum fehl gehen, sie schon im Mittelalter als vorhanden anzusehen. Gerade in unsicheren Zeiten Mehr »
Mi., 1. Okt.. 2008 – 00:15
Ob es 1989 einen einzigen wassersprudelnden Brunnen im öffentlicher Raum in der Stadt Radebeul gab, bin ich nicht sicher, denke aber, es gab keinen.
Die alten Springbrunnen wie an der Dr.-Schmincke-Allee, der Eduard-Bilz-Straße und der Einsteinstraße hatten seit Jahrzehnten kein Wasser gesehen, waren inzwischen bepflanzt worden. Der erste, mit viel Aufregung begrüßte oder abgelehnte Mehr »
Mo., 1. Mai. 2006 – 11:35
Am 24. Mai 1906 wurde Albert Patitz geboren – am 6. August 1978 starb er in Radebeul. Sein Grabmal befindet sich auf dem Friedhof der Lutherkirchgemeinde in Radebeul-Ost. Wir erinnern an den Architekten, weil auf seine Entwürfe viele Wohnhäuser der 30-er, aber auch der 50-er Jahre in Radebeul, vor allem im Ortsteil Oberlößnitz, zurückgehen. Als Mehr »
Fr., 1. Aug.. 2003 – 19:52
Das Hellhaus in Moritzburg im sogenannten Tiergarten, nördlich des Schlosses Moritzburg, wurde Ende des 17. Jahrhunderts ein sternförmiges, achtarmiges Schneisensystem im Walde angelegt, das zur Perforcejagd dienen sollte. Der Schnittpunkt der Schnelsen lag auf einer Moränenkuppe, die Helle genannt, und trug zunächst ein hölzernes Gerüst, von dem der Jagdgesellschaft durch Flaggenzeichen vom Gerüst aus das Mehr »
Di., 1. Apr.. 2003 – 20:32
Der Name Bergaltar für einen Platz im Weinberg ist mir schon gelegentlich begegnet, Ihnen vielleicht auch ? Bei einem Winterspaziergang im Knollenweg bin ich, als das Tor zum Weinberg Johannisberg offen stand, dann wirklich darüber gestolpert. Spätestens seitdem denke ich über den merkwürdigen, an kirchliche Rituale erinnernden Namen nach und habe mich, wie selten für Mehr »
Di., 1. Aug.. 2000 – 20:48
„Guter Rat ist teuer“ Was hat Niederlößnitz mit Paris gemeinsam? Gute Frage, wohl nicht allzu viel – Breitengrad, erste Erwähnung, Einwohnerzahl, Sprache –alles Fehlanzeige. Da hat neulich wieder einmal ein Gegenstand mein Interesse geweckt, der sich nacheinander an beiden Orten befunden haben soll.Auf der Südseite der Villa Borstraße 27 befindet sich u.a. eine Loggia mit Mehr »
Mo., 1. Jan.. 1996 – 20:45
WEINGUT HAUS KYNAST
Man sollte sich dem „Kynast“ als Wanderer nähern, also mit der Straßenbahn fahren und in Zitzschewig an der Gerhardt-Hauptmann-Straße aussteigen. So kann man sich an der Krapenburg, die in neuem Glanz erstrahlt, erfreuen und läßt sich von der langen Natursteinmauer, die die Reben-Versuchsstation begrenzt, direkt zum „Kynast“ führen. Der Weg ist sozusagen Mehr »
Sa., 1. Juli. 1995 – 12:58
In unseren März- und Aprilheften wurde ein Bericht über Radebeul und seine Gartenlauben abgedruckt – er war als ein Aufsatz geschrieben, aber aus redaktionellen Gründen musste er geteilt werden. Er war zu lang für ein Heft und geteilt hatte ich die Chance, in zwei Heften sogar insgesamt vier Lauben im Bild vorzustellen, Dieser Aufsatz hat Mehr »
Mo., 1. Mai. 1995 – 12:15
Lauschiger und irgendwie diskreter sind jene Lauben, die in der Tiefe des Grundstückes liegen, mitunter an einem Springbrunnen oder einem Teich. An den Lauben selbst rankt manchmal echter oder wilder Wein, Efeu oder Kletterrosen. Vorhäuser und Veranden ähneln in Konstruktion und Zierformen oft den eigentlichen Lauben – man spricht in den Fällen auch von einer Mehr »
Sa., 1. Apr.. 1995 – 23:37
Interessiert schaue ich mir die fotografische Sammlung von Gartenlauben an die Thilo äansel, ein Freund und Kollege, im Jahre 1974 zusammengestellt hatte. In diesen 20 Jahren ist etwa die Hälfte der damals im Bild festgehaltenen Lauben eingefallen, abgerissen und, wenn es Holz war, verheizt worden: Am Jacobstein 3. Gutenbergstr. 2, Ledenweg 32, Pestalozzistr. 16, Rennerbergstr. Mehr »