Fr., 8. März. 2013 – 15:46
Das Titelbild unseres Heftes führt uns an einen Ort in unserer Heimatstadt, der selbst für viele eingefleischte Radebeuler unbekannt sein dürfte. Der sogenannte Rundling, ein ursprünglich sorbischer Dorfkern im späteren Alt-Radebeul, präsentiert sich nämlich als Sackgasse, die von der Serkowitzer Straße in Nähe der „Scharfen Ecke“ unscheinbar abzweigt.
Das aus einem westslawischen hervorgegangene Rundlingsdorf nennt sich heute seiner Erscheinung gemäß „Am Kreis“. Mittelpunkt bildet auf einer erhabenen Bauminsel die große Sommerlinde. Heute gruppieren sich hier zwölf Häuser, die aus ortstypischen Bauernhäusern hervorgegangen sind.
Aufgrund der natürlich bedingten äußerst verkehrsberuhigten Lage, kann man auch heute noch spielende Kinder auf der Straße antreffen.
André Uhlig fängt mit den murmelnden Kindern ein fast aus der Zeit gefallenes Bild ein und erinnert mit den eingefangenen Bauernhäusern an eine Studie des 19. Jahrhunderts.
Die Skizze trägt den Titel „Spielende Kinder am Kreis“.
Sascha Graedtke
Fr., 8. März. 2013 – 15:34
Wie schon beim Februarheft, bilden wieder die Elbauen bei Serkowitz unser Titelmotiv. So reizvoll die Eindrücke bei Schnee und Eis sind, genauso eindrucksoll zeigt sich zwischen den Bäumen das seenbildende Frühjahrshochwasser.
Der alte Ortsteil Serkowitz war in seinen Anfängen ein slawisches Fischerdorf, urkundlich wird er 1205 erstmals erwähnt. Bei Hochwasser – wie es es fast jedes Jahr an der Elbe gibt – wurde das Dorf oft in Mitleidenschaft gezogen und teilweise überschwemmt.
An seine Kinderzeit hat André Uhlig hier lebhafte Erinnerungen. Mit selbstgebauten Flößen gab es spannende wie auch gefährliche Abenteuer in den überschwemmten Elbwiesen, auf denen er mit Freunden stakte. Diese Natur- und Kulturlandschaft mit den alten Weiden und weiten Elbauen ist seither für ihn etwas Besonderes.
Viele Radebeuler Künstler haben hier dankbare Bildmotive gefunden, so u.a. Günter Schmitz, Gunter Hermann und Karl Kröner, von dem derzeit eine Ausstellung in der Stadtgalerie Radebeul zu sehen ist.
Sascha Graedtke
Fr., 8. März. 2013 – 15:32
Das Titelbild führt uns diesmal mit einem Abstecher ins Böhmische. Ein Landstrich, dem sich André Uhlig auf ganz besondere Weise verbunden fühlt. Wenn auch noch viel unberührter, so erinnert die liebliche, ja fast mediterrane Gegend im Umfeld von Litom??ice (deutsch Leitmeritz) an das Elbtal in Radebeuler Umgebung. 100 Kilometer elbaufwärts zwängt sich der Fluss an seiner engsten Stelle durch die Porta Bohemica (Böhmische Pforte).
Die Zeichnung offenbart, dass auch dort der Weinbau eine Symbiose mit der sanften Hügellandschaft eingeht. Der Berg im Bildhintergrund trägt, wie sinnträchtig für unser Heft, den Namen „Radobyl“. Und tatsächlich ist die deutsche Variante Radobil und gar Radebeule.
Im Böhmischen Mittelgebirge ist er einer der markantesten Kegelberge. Besonders von südlicher Seite zeigt der kahle, nahezu waldlose Berg seine typische glockenförmige Gestalt.
Ähnlich wie an vereinzelten Weinhängen in Radebeul, bilden auch dort unter Naturschutz stehende seltene Trockenrasen wertvolle Kleinbiotope.
Fr., 8. März. 2013 – 15:31
Das Bild des Februarheftes trägt den Titel: »Auf dem Eis« Viele Radebeuler werden hier die Auen des alten Elbarms erkennen, der in Höhe des Ortsteils »Serkowitz« von alten charakteristischen Weiden flankiert wird.
André Uhlig verbindet als Ur-Radebeuler, aufgewachsen in unmittelbarer Umgebung, hier zahllose Kindheitserlebnisse. So ist das Bild nicht nur als eine Momentaufnahme zu verstehen, sondern auch als eine Reise in die eigene Vergangenheit. Die weitläufigen Elbwiesen offen- baren einen sehnsuchtvollen Ort des kindlichen Herumstromerns und Entdeckens. Und wer kennt sie noch, die sogenannten Sandberge im Umfeld des heutigen Kauflands?
Oder die Ruine eines Brückenpfeilers am Ufer, der zum Klettern und Budenbauen einlud? Und wenn die Elbe in knackigen Wintern sich infolge Hochwassers bis zum alten Elbarm dehnte, dann war wohl hier der schönste Platz zum Rumrutschen und Schlittschuhlaufen.
Sascha Graedtke
Fr., 8. März. 2013 – 15:23
Titelbild Januar 2012
Nachdem 2011 bauplastische Details auf unseren Titelseiten präsentiert wurden, zieren dieses Jahr wieder graphische Arbeiten eines Radebeuler Künstlers unser Heft. André Uhlig, Jahrgang 1973, arbeitete vor seiner freischaffenden Tätigkeit im Jahr 2009 als Druckinstrukteur bei Planeta und betrieb seine Malleidenschaft nebenberuflich. Von Kindesbeinen an hat er sich mit unterschiedlichsten Techniken vertraut gemacht. Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen druckgraphische Arbeiten, in denen u.a. Farbaquatinta, Sandreservage, Kaltnadelradierung, Strichätzung zur Anwendung kommen. Zudem gehören Aquarell, Tusche, Acryl sowie Kohle zu seinem Handwerkszeug. Als Spezialität kann sicher die maltechnische Verwendung von Kaffee angeführt werden, der den Bildern eine ganz eigene Wärme und Tiefe verleiht.
Ein bevorzugtes Bildformat ist das Quadrat, was für das Titelblatt unseres Heftes geradezu ideal ist. So werden uns dieses Jahr eingefangene leichthändige Studien begleiten, die den Blick des Künstlers auf seine Heimatstadt widerspiegeln. Eingestreut werden zudem einzelne Arbeiten von Reisen ins Böhmische oder vom Ostseestrand. Unser erstes Motiv trägt den Titel: „Im Weinberg“.
Sascha Graedtke
Fr., 1. März. 2013 – 00:08
Frau Edit Bönisch kam gerade von ihrem Spaziergang zurück, als wir uns zum vereinbarten Termin trafen. Wir wollten über ihre Schulzeit im Luisenstift sprechen, einer Zeit, die 90 Jahre zurückliegt. An vieles kann sie sich noch gut erinnern. So auch an ihr Klassenlied. Eine Kopie des Textes und ein Jahresheft hatte sie auf den Tisch gelegt. Mehr »
Fr., 1. März. 2013 – 00:07
Andreas „Scotty“ Böttcher begeisterte in der Winter-Lounge an den Landesbühnen Sachsen

Cover der CD »no silence«
In rasender Geschwindigkeit eilen die Finger über die Tasten des Flügels. Hin und wieder nur mal kurz von einem Griff ins Innenleben des Instruments unterbrochen.
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Fr., 1. März. 2013 – 00:06
Zur Gestaltung des Vorplatzes der Neuen Kirche Peter und Paul zu Coswig

Die Gestaltung des Kirchenvorplatzes nach dem Entwurf der Architektengruppe Koop und Singer
Wer in Coswig auf der Johann Sebastian Bach-Straße zur Kirche läuft, dem fällt zunächst die leuchtende goldene Kugel auf der Turmspitze auf, dann das schwarze Schieferdach, das sauber gefügte Quadermauerwerk der Fassade aus grau patiniertem Postaer Sandstein, die bogenförmigen roten Fenstereinfassungen aus Rochlitzer Rhyolith-Tuff. Nicht zuletzt wird dem Betrachter das mit viel Einfühlungsvermögen gestaltete monumentale Portal auffallen, das durch den roten Rhyolith-Tuff besonders zur Wirkung kommt
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Fr., 1. März. 2013 – 00:05
Zur Premiere vom „Nackten Wahnsinn“ am 2./3. Februar in den Landesbühnen

Szene mit Dörte Dreger, Holger Uwe Thews, Sandra Maria Huimann, Anke Teickner, Sophie Lüpfert
Es gibt nicht viele kommerziell erfolgreiche Theaterstücke, deren Handlung darin besteht, dass sie de facto keine Handlung haben.
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Fr., 1. März. 2013 – 00:04

zur Förderung von Architektur und Baukultur
Der Preis wird gemeinsam vom verein für denkmalpflege und neues bauen radebeul e. v. und der Großen Kreisstadt Radebeul verliehen. Mehr »