Mo., 1. Mai. 2000 – 00:01
Als der Wunsch an mich gerichtet wurde, aus der Erinnerung über meine zu ,,Urzelten“ wahrgenommene Tätigkeit als freier Mitarbeiter der Radebeuler VORSCHAU zu schreiben, reagierte ich ebenso überrascht wie skeptisch. Ersteres, weil man sich nach all den Jahren noch an mich erinnerte, andererseits aus der Ungewissheit, ob denn meine Reminiszenzen überhaupt eine Veröffentlichung rechtfertigen würden. Mehr »
Mi., 1. März. 2000 – 00:01
In den Fachkreisen der Sächsischen Botanik ist sein Name unvergessen. Mancher Radebeuler wird sich an den Lehrer erinnern, jedoch in un serem Stadtarchiv ist nur wenig uber ihn zu finden. Die IG Heimatgeschichte versuchte, mehr über ihn zu erfahren. Er kam am 9. April 1886 in Chemnitz zur Welt, besuchte das Lehrerseminar in Annaberg und Mehr »
Do., 1. Feb.. 1996 – 11:39
Sie liegt an der Kötitzer Straße – als „Nähmatag“ wohl eher bekannt. Die1870/71 einsetzende wirtschaftliche Entwicklung bewirkte in vielen Gemeinden strukturelle Veränderungen. auch die Lößnitzgemeinden konnten sich diesen nicht entziehen. Es war jedoch zu entscheiden, welches Gelände für die Ansiedlung der Industrie zur Verfugung gestellt werden könne. Radebeuls Gemeinderat legte 1872 dafür das Gebiet zwischen Mehr »
So., 1. Mai. 1994 – 00:41
Ein Stück Lindenauer Geschichte In allen meinen bisherigen Berichten zur Stadtgeschichte war von Lindenau noch nie die Rede. – Nun ist es fast 75 Jahre her, daß die kleine Gemeinde ihre Selbständigkeit aufgab. Wie kam es dazu?
Über Jahrhunderte hatten sich die Einwohner zum großen Teil mit ein wenig Landwirtschaft und der Arbeit in Mehr »
Sa., 1. Jan.. 1994 – 17:18
Was uns Archivakten zu sagen haben
Am 12. Januar des Jahres 1888 verstarb der damals allgemein beliebte und geachtete Maier, Professor Oskar Pletsch in seinem Heim an der Borstraße. Heute erinnert nur noch die nach ihm benannte Straße in unserer Stadt an ihn. Seit 1872 lebte er hier, Als Sohn des Zeichenlehrers Heinrich Oskar Mehr »
Mi., 1. Sep.. 1993 – 22:50
Aus der Vergangenheit der „Auszugshäuser“ Es macht schon länger von sich reden, das kleine Haus des ehemaligen Gutes Nr. 21 in Kötzschenbroda, das nun wieder ganz schmuck aussieht. Das Anwesen ist eines von den sogenannten „Dreiseiten-Höfen“, d. h. der eigentliche Hofraum ist mit Wohnhaus, Scheune und Auszugshaus umbaut und nach der Straße mit einem großen Mehr »
Di., 13. Juli. 1993 – 21:54
Die Versteigerung der „Hoflößnitz“ im Jahre 1889 Am 24. August des Jahres 1887 veröffentlicht die Kötzschenbrodaer Zeitung folgende Bekanntmachung, die die Einwohner wohl in großen Schrecken versetzt haben wird. Es heißt darin: „Nachdem in den Königlichen Weinbergen zu Oberlößnitz das Auftreten der Reblaus durch den Herrn Sachverständigen konstatiert worden ist, werden alle Weinbautreibenden veranlaßt, die Mehr »
Di., 1. Juni. 1993 – 11:48
Alt-Friedstein, von der Familien-Pension zum Pflegeheim – und was nun? Am 18. Januar berichtete die Sächsische Zeitung, daß ein Dresdner Investor Alt-Friedstein zu einem Hotel-Garni ausbauen will und den Zuschlag erhielt. – Eine erfreuliche Nachricht für alle, die schon lange um das Schicksal dieses geschichtsträchtigen Bauwerkes bangen. Bekannt ist es vielen Einwohnern als „Pflegeheim“, denn Mehr »
Sa., 1. Mai. 1993 – 10:57
Gleich zwei Akten unseres Archivs tragen diesen Titel und umfassen den Zeitraum von 1915 bis 1923. Es gab also schon damals ernsthafte Bemühungen um den Schutz der Gebäude und die sie umgebende Kulturlandschaft, zum Tell auf Grund des Gesetzes „gegen die Verunstaltung von Stadt und Land“, das seit 10. März 1909 Gültigkeit besaß. Da es Mehr »
Do., 1. Apr.. 1993 – 10:49
Seit 250 Jahren grüßt dieses kleine, weithin sichtbare Bauwerk die Einwohner und Gäste unserer Stadt. Der Erbauer – der Hofböttchermeister und Ratseichmeister Jacob Krause zu Dresden ließ es wohl mehr als Unterkunft bei Schlechtwetter für die von ihm beschäftigten Winzer und zu seinem eigenen Vergnügen errichten.
Jacob Krause hatte bereits 1734 zwei Weinberge erworben, Mehr »